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Kartenspiele

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    Kartenspiele für Kinder und Erwachsene

    Zwar haben Kartenspiele keine ganz so lange Tradition in der Menschheitsgeschichte wie Brettspiele, trotzdem sind sie aus der Spielekultur der Menschen rund um den Globus nicht mehr wegzudenken. Kartenspiele gehören zu den Gesellschaftsspielen, da sie mindestens zwei Spieler erfordern und ihr primärer Zweck das Vergnügen ist – oder das Geldverdienen, wenn in Casinos gezockt wird. Aber das tut an der Stelle nichts zur Sache, denn Glücksspiele mit Karten funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Lediglich die Motivation ist eine andere.

    Verschiedene Arten der Kartenspiele

    Kartenspiel ist nicht gleich Kartenspiel, es gibt allerdings eine Reihe von Gemeinsamkeiten, die alle – oder zumindest die allermeisten – Kartenspiele verbindet. Dazu gehört zum Beispiel, dass es eine feste Reihenfolge beim Geben und Ausspielen gibt oder dass die Blätter vor jeder Partie gemischt (und häufig abgehoben) werden. Außerdem wird die eigene Hand in den meisten Fällen verdeckt gehalten.

    Eingeteilt werden Kartenspiele unter anderem in folgende Arten:

    • Augenspiele: Hierbei geht es darum, möglichst viele Augen (= Punkte) zu sammeln. Der Wert der Karten unterscheidet sich je nach Kartenspiel. Beispiele sind Doppelkopf und Skat.
    • Ablegespiele: Hier gewinnt, wer zuerst alle seine Blätter losgeworden ist. Beispiele sind Uno und Mau-Mau, beides beliebte Kartenspiele für Kinder.
    • Stichspiele: Wer am meisten sticht, gewinnt! Stechen bedeutet in der Welt der Kartenspiele, dass der Wert einer Karte den der Karten, die die anderen Spieler gelegt haben, übertrifft. Somit bekommt der Spieler mit der höchsten Karte den Stich (= alle Karten der Runde). Anders als etwa beim Skat zählt die Menge der Stiche am Ende, nicht die Gesamtzahl der Augen.
    • Sammelspiele: In diese Kategorie fallen Quartettspiele und bekannte Kartenspiele wie Schwarzer Peter, bei denen es darum geht, Gruppen von Karten zu sammeln.

    Des Weiteren gibt es Anlegespiele, bei denen Spieler passende Karten entsprechend der Regeln aneinanderlegen müssen, und Wettspiele, bei denen es (im Fall von Poker buchstäblich) darum geht, zu pokern. Zu letzterer Kategorie zählt zum Beispiel auch Black Jack.

    Dass Kartenspiele wie Schwimmen, Doppelkopf, Solitaire und Co. ein toller Zeitvertreib sind, ist wohl unbestritten. Selbst Menschen, die sich gar nicht für Gesellschaftsspiele begeistern können, haben oft immerhin ein Set Spielkarten zu Hause. Wenn gar nichts mehr geht, der Strom ausgefallen ist und man zu zweit bei einer Kerze am Tisch sitzt, während draußen ein Sturm tobt, kann man sich damit auf einfache Weise beschäftigen. Mehr als ein vollständiges Set Karten braucht es nicht. Kartenspiele zu spielen, hat jedoch weitere Vorteile. Sie erfordern strategisches Denken, Konzentrationsvermögen, mitunter eine gute Gedächtnisleistung und in manchen Fällen sogar mathematische Fähigkeiten. Außerdem sind immer, wenn mehrere Leute gemeinsam spielen und sich an klare Regeln halten müssen, Fairness, Kompromissfähigkeit und ein gewisses Maß an Disziplin nötig, damit alle Spaß haben.

    Von Mau-Mau bis Skat – für jeden die richtigen Kartenspiele finden

    Wie bei Brettspielen gibt es im Bereich der Kartenspiele einige Vertreter, die fast jedes Kind kennt beziehungsweise kennen sollte. Einfache Sammelspiele und Quartetts eignen sich hervorragend als Kartenspiele für Kinder, aber auch Spiele für die ganze Familie, wie Uno oder Mau-Mau, dürfen in keiner Spielesammlung fehlen.

    Kartenspiele für Erwachsene sind meistens etwas komplizierter konzipiert. Ein Paradebeispiel hierfür ist Skat. Wenn sich bei der Familienfeier eine Skatgruppe zusammenfindet und mit dem Reizen beginnt, verstehen Nichteingeweihte nur noch Bahnhof. 18, 20, 2, 3, 4, 7 – bitte was? Und wenn nach der Partie ausgewertet wird, wie der Sieger „mit ohne Dreien“ gewinnen und die anderen sogar noch Schneider spielen konnten, sagt das Außenstehenden erst recht nichts. Jemandem Skat beizubringen, ist ein bisschen, wie die Abseitsregel beim Fußball zu erklären – eigentlich ist es nicht schwer zu verstehen, es aber in verständliche Worte zu fassen, fällt gar nicht leicht. Wer Skat spielen möchte, muss die Werte der Karten kennen. Die vier Farben haben jeweils einen Grundwert (9 bis 12), der beim Reizen mit der Zahl der vorhandenen (oder nicht vorhandenen) Buben multipliziert wird. Buben sind Trumpf, genau wie die gewählte Farbe desjenigen, der das Reizen gewonnen hat, also den höchsten Wert angeben konnte. Das heißt natürlich noch nicht, dass er die Partie gewinnt. Es will immer wohl überlegt sein, ob das Blatt gut genug ist, um gegen zwei Gegenspieler zu bestehen. Verliert man, gibt es Minuspunkte. Keine Sorge: Jeder kann Skat lernen, am besten geht das direkt beim Kartenspielen.

    Analoge versus digitale Kartenspiele

    Digitale Kartenspiele sind fast so alt, wie der Computer selbst. Auf vielen PCs waren früher Games für Solo-Kartenspieler fest vorinstalliert und dienten als ausgezeichnete Ablenkung von der Arbeit. Am bekanntesten ist in dem Zusammenhang vermutlich Solitaire, ein Ablegespiel, bei dem man Blätter nach Farbe und Wert auf Stapeln sortieren muss. Zwar gibt es viele Kartenspiele mittlerweile online in digitaler Fassung, trotzdem gilt: Mit dem guten Gefühl, gemütlich beisammen an einem Tisch zu sitzen und die Mitspieler beim Kartenspielen genau zu beobachten, kann das digitale Spielen nicht mithalten.

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