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Haarkur – das Mittel für seidig weiches und gepflegtes Haar

Geschmeidige und glänzende Haare sehen toll aus, vermitteln einen gepflegten Eindruck, sind allerdings keine Selbstverständlichkeit. Durch das tägliche Frisieren werden sie stark beansprucht. 

Tipps zum Auftragen einer Haarkur

Haarkuren können sich hinsichtlich des Auftrags voneinander unterscheiden. Eine Haarkur ohne Ausspülen beispielsweise verbleibt im Haar und legt sich schützend um die Haarfasern. Solche Ausführungen werden auch als „Leave in“-Produkte bezeichnet. Mitunter handelt es sich dabei um Sprühkuren, die besonders einfach und schnell anzuwenden sind. Beim Auftrag entsteht ein feiner Sprühnebel, der sich gleichmäßig im Haar verteilt und es nicht allzu sehr beschwert.

Damit eine Haarkur effektiv wirken kann, ist die richtige Anwendung wichtig:

  • Verteilen: Um das Produkt gleichmäßig im Haar zu verteilen, greife am besten zu einem grobzinkigen Kamm, mit dem du die Kur sorgfältig in die Längen und Spitzen kämmst. Idealerweise arbeitest du dich Strähne für Strähne von oben nach unten vor. Der Ansatz wird für gewöhnlich ausgespart, da Haarkuren meist sehr reichhaltig sind und den Oberkopf fettig aussehen lassen können.
  • Einwirken: Damit die Haarkur gut einwirken kann, solltest du deine Haare in ein warmes Handtuch wickeln. Durch die Wärme öffnet sich die Schuppenschicht der Haarfasern, wodurch die Kur tiefer eindringen kann. Die Einwirkdauer kann je nach Produkt variieren, meistens beläuft sie sich auf circa 15 bis 20 Minuten. Es gibt aber auch sogenannte „Express-Kuren“, die schon nach deutlich kürzerer Zeit ausgespült werden. Welche Art von Haarkur am besten für dich geeignet ist, findest du im Selbsttest heraus. Einen trennscharfen Unterschied zwischen Haarmaske und Haarkur gibt es übrigens nicht, gelegentlich sind Haarmasken etwas reichhaltiger formuliert.
  • Ausspülen: Handelt es sich um ein Produkt zum Ausspülen, solltest du hierbei besonders gründlich vorgehen, damit keine Rückstände im Haar verbleiben. Andernfalls wird es unnötig beschwert und lässt sich später schlechter stylen.

Wie oft du eine Haarkur verwendest, hängt zum einen vom Produkt beziehungsweise den Empfehlungen des Herstellers und zum anderen von der Beschaffenheit deiner Haare ab. Normalerweise ist eine Haarkur einmal wöchentlich zu empfehlen, sind deine Haare jedoch stark angegriffen, kannst du die Kur in der ersten Zeit öfter anwenden.

Welche Haarkur zu welchem Zweck?

Um die für dich beste Haarkur zu finden, solltest du ein Produkt wählen, das auf die Struktur und Anforderungen deine Haare zugeschnitten ist. Bei trockenem Haar beispielsweise sind Intensivkuren empfehlenswert, die viel Feuchtigkeit verleihen. Ist das Haar kaputt und brüchig, sind Produkte mit Repair-Komplex anzuraten. Für blondiertes beziehungsweise coloriertes Haar gibt es spezielle Ausführungen, die einen Farbschutz enthalten.

Wenn du deine Haare pflegen möchtest und Wert auf natürliche Inhaltsstoffe legst, findest du im Bereich der Naturkosmetik Haarkuren, die ohne Silikone formuliert sind und pflanzliche Öle wie Kokosöl, Avocado-, Jojoba- oder Mandelöl enthalten.