Gartenbeleuchtung

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Gartenbeleuchtung – und es wird Licht!

Gartenbeleuchtung schafft ein heimeliges Ambiente und sorgt für Sicherheit auf Wegen und an Eingangstüren. Vor dem Kauf von Lampen und Lichterketten für den Garten steht so manche Kaufentscheidung: Welche Gartenbeleuchtung passt in deine Outdoorzone und worauf solltest du bei Außenlampen achten? Hier erfährst du mehr.

Inhalt

Welche Arten von Gartenbeleuchtung gibt es?

Akku-, Solar- oder elektrische Gartenbeleuchtung – welche ist die richtige?

Wie viel Energie benötigt meine Gartenbeleuchtung?

Wo platziere ich meine Gartenbeleuchtung?

Wetterfeste Gartenbeleuchtung: IP-Schutzklassen im Überblick

Welches Zubehör für die Gartenbeleuchtung ist sinnvoll?

FAQ – Fragen und Antworten zur Gartenbeleuchtung

Welche Arten von Gartenbeleuchtung gibt es?

In der Gartensaison sitzt du auch am Abend gerne draußen und genießt die warme Sommernacht? Eine an deine Wünsche und Bedürfnisse angepasste Gartenbeleuchtung weist dir den Weg und sorgt für eine wohnliche Atmosphäre.

Abhängig von der Größe deines Gartens, den baulichen Bedingungen, dem Einsatzort und -zweck entscheidest du dich für unterschiedliche Varianten. Für die verschiedenen Außenbereiche gibt es geeignete Gartenbeleuchtungs-Lösungen.

  • Spots und Strahler für die Wandmontage bieten sich für die Terrassenbeleuchtung an und erhellen Eingangsbereiche. Auch an Zäunen und Mauern sorgen sie für Orientierung.
  • Gartenlaternen und Stehleuchten sind für die Allgemeinbeleuchtung von Sitzbereichen bestimmt. Sie wirken darüber hinaus auf der Rasenfläche stimmungsvoll.

Tipp: Laternen im Retro-Look eignen sich hervorragend für den Einsatz in wilden Blumengärten und passen zu Terrassenmöbeln im Landhausstil.

  • Einbauspots sind ideal für die Wegbeleuchtung und um Bereiche rund um Bäume und Sträucher oder Beete in ein effektvolles Licht zu tauchen.
  • Bodenlampen erzielen eine ähnliche Wirkung wie Einbauspots und machen als Deko-Element zusätzlich auf sich aufmerksam. Besonders beliebt sind Kugelformen, aber auch Retro-Designs mit verschnörkeltem Metallschirm oder Bodenlampen in Laternenform erweisen sich als Favoriten in vielen Gärten.
  • Über dem Terrassentisch spenden Hängeleuchten helles Licht und eröffnen weitere kreative Verwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel im Ensemble an der Veranda oder einer Pergola. In Bäumen und Büschen erzeugen sie spannende Lichtspiele.
  • Lichterketten sind die Klassiker der Gartenbeleuchtung. Sie lassen sich in zahlreichen Bereichen einsetzen, an Wänden, in Sträuchern und Bäumen aufhängen, auf Tischen oder Outdoor-Sideboards drapieren. Es gibt sie in vielfältigen Ausführungen, etwa mit farbigen Lichtern, blinkend oder in charmanten Designs wie Blumen oder Sternchen.
  • Gartenfackeln kommen gerne in Beeten zum Einsatz oder dienen in Reihe platziert als Wegbeleuchtung. Mit einem Erdspieß befestigst du sie sicher im Boden.

Clevere Extras für deine Gartenbeleuchtung

Mit einigen schlauen Features machst du mehr aus deinen Außenleuchten, nutzt sie komfortabler und maximierst die Sicherheit.

  • Bewegungsmelder schalten die Leuchte automatisch ein, wenn sich eine Person nähert. Nach kurzer Zeit geht sie selbstständig wieder aus. Das spart Energie und erhöht die Sicherheit, falls sich beispielsweise unbefugte Personen dem Grundstück nähern.
  • Zeitschaltuhren aktivieren die Gartenbeleuchtung zu festgelegten Zeiten. So sparst du dir das manuelle Einschalten und genießt ohne Zutun den hellen Schein.
  • Mit einem Dimmer regelst du die Helligkeit der Gartenbeleuchtung nach Wunsch. Es gibt sie als Schalter für die Wandmontage und als Fernbedienung.
  • Steuerbare Lichtfarben: Kalt oder warm – das ist nicht nur eine Frage der Außentemperatur, sondern auch der Lichtfarbe. Mit manchen Dimmern lässt sich die Lichtfarbe, oft als Farbtemperatur bezeichnet, regeln.

Akku-, Solar- oder elektrische Gartenbeleuchtung – welche ist die richtige?

Gartenbeleuchtung lässt sich auf verschiedene Weisen mit Energie versorgen:

  • über die Steckdose
  • mit einem Solarmodul
  • mit Batterien oder Akkus

Für welche Lösung du dich entscheidest, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab:

  • Ist der Außenbereich überdacht oder vollständig im Freien?
  • Ist eine Steckdose in der Nähe?
  • Wie häufig schaltest du die Leuchte ein?

Für überdachte Balkone und Terrassen, die Veranda-Beleuchtung oder unter einer Pergola kommt eine elektrische Gartenbeleuchtung infrage – sofern eine Steckdose vorhanden oder ein Anschluss an das Stromnetz möglich ist.

Tipp: Möchtest du eine Pergola mitten im Garten erhellen, ohne dass sich ein Elektroanschluss in greifbarer Nähe befindet, kannst du auf spezielle Verlängerungskabel für den Außeneinsatz zurückgreifen. Sie sind wasserfest konstruiert. Idealerweise entscheidest du dich für eine Variante in Signalfarben, die du im Rasen gut erkennst. So verhinderst du versehentliche Beschädigungen, etwa durch den Rasenmäher.

Für freie Flächen und Bereiche ohne Energieversorgung sind batterie- oder akkubetriebene Varianten praktisch.

  • Sie verfügen über ein wasserfestes Batteriefach oder integrierte Akkus in einem geschützten Gehäuse.
  • Entweder lädst du sie regelmäßig auf oder wechselst einfach die Batterien.
  • Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten, setzt du diese Bauarten idealerweise in Bereichen ein, die du nicht ständig beleuchtest.

Möchtest du Gartenareale dauerhaft erhellen, sind Solarleuchten eine clevere Wahl:

  • Sie laden sich durch die Kraft der Sonne auf.
  • Sie sind praktisch wartungsfrei: Ein Aufladen oder ein Batteriewechsel ist nicht notwendig.
  • Je stärker das Solarmodul ist, desto geringer muss die Sonnenkraft sein.
  • Viele Modelle leuchten auch nach schattigen oder grauen Wintertagen.

Außer in den verschiedenen Antriebsarten unterscheiden sich Gartenbeleuchtungen zudem bezüglich der verwendeten Leuchtmittel:

  • LEDs
  • Energiesparleuchten
  • Halogen

Wichtig: Herkömmliche Glühlampen dürfen seit 2009 nicht mehr neu in den Handel gebracht werden. Ausnahmen sind Ausführungen mit einer Leistung von bis zu circa 10 Watt.

Welche Vorteile hat eine LED-Gartenbeleuchtung?

Energiesparleuchten und Halogenlampen nehmen heute eine Nischenposition ein, während sich LEDs gegenüber den anderen Beleuchtungsarten durchgesetzt haben. Das Kürzel LED steht für „light-emitting diode“ (lichtemittierende Diode): ein Halbleiter-Element, durch das der Strom in nur eine Richtung fließt, in diesem Fall zu einem Chip, der für die Lichterzeugung zuständig ist.

LEDs bieten zahlreiche Vorteile.

  • Sie sind langlebig: Eine LED-Leuchte kann bis zu 100.000 Stunden leuchten und damit um ein Vielfaches länger als andere Leuchtmittel.
  • Sie sind sparsam: LEDs benötigen bis zu 90 % weniger Energie als eine Glühbirne. Zum Vergleich: Eine 8-Watt-LED leuchtet ungefähr so hell wie eine 60-Watt-Birne.
  • Sie erlauben vielfältige Beleuchtungsfarben und -stärken: Von ultrahellem kaltem bis zu indirektem warmem Licht reichen die verschiedenen LED-Varianten. Mittlerweile gibt es mit dem sparsamen Leuchtmittel auch Retro-Leuchten, die an historische Glühlampen erinnern.
  • Es sind sehr kleine Bauweisen möglich: Die Konstruktion von LEDs erlaubt minimale Formen und somit filigrane Lampen-Designs, etwa in Form von Lichterketten für die Gartenbeleuchtung oder Bodenleuchten.

Wichtig: In einem Großteil der designorientierten LED-Gartenbeleuchtungen ist das Leuchtmittel fest integriert und lässt sich nicht austauschen.

Tipp: LEDs gibt es mittlerweile auch in Form einer klassischen Glühlampe, also zum Auswechseln. Diese Varianten verwendest du wie eine Glühbirne und bestückst damit zum Beispiel Garten-Stehleuchten oder Hängeleuchten.

Wie viel Energie benötigt meine Gartenbeleuchtung?

Ein hell erleuchteter Garten schafft eine tolle Stimmung – doch wenn du deinen Außenbereich permanent elektrisch beleuchtest, rattert auch der Stromzähler. Mit LEDs lassen sich die Kosten minimieren. Doch wie teuer ist eine Gartenbeleuchtung wirklich?

Die Antwort hängt in erster Linie von der Anzahl und der Leuchtkraft der Lampen ab. Ein Beispiel:

Eine 5-Watt-LED-Leuchte leuchtet etwa so hell wie eine 30-Watt-Birne. Bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von drei Stunden am Tag beziehungsweise 90 Stunden im Monat benötigt sie 0,45 Kilowattstunden. Eine Kilowattstunde kostet im Mittel 32 Cent. Gerundet kostet dich diese Gartenleuchte folglich gut 15 Cent im Monat und 1,80 Euro im Jahr.

In der Regel setzt man jedoch nicht auf eine einzige Gartenleuchte, sodass sich die Kosten summieren. Mit Bewegungsmeldern sparst du Strom für die Wegebeleuchtung. Bei Abwesenheit solltest du die Leuchten ausschalten und Zeitschaltuhren deaktivieren.

Wo platziere ich meine Gartenbeleuchtung?

Außenbereiche bieten vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten für die verschiedenen Gartenbeleuchtungen:

  • Auf Balkonen erstrahlen Lichterketten, Wand- und Hängeleuchten.
  • Im Garten kommen Baumbeleuchtungen mit Lichterketten oder Erdspieß-Strahlern zum Einsatz.
  • Auf der Terrasse bieten sich Steh-, Wand- und Bodenleuchten an.
  • An Wegen weisen Bodenstrahler mit Bewegungsmelder sowie Laternen den Weg.

Gestaltungstipps für verschiedene Beleuchtungsarten

Gartenbeleuchtung lässt sich gezielt für die Ausleuchtung von bestimmten Bereichen einsetzen und erzeugt glanzvolle Effekte. Suchst du nach Ideen für deine Outdoorzonen? Hier findest du Tipps, wie sich die verschiedenen Lampenarten einsetzen lassen:

  • Strahler sind ideal für die punktuelle Ausleuchtung von Pflanzen oder Skulpturen.
  • Hängelampen setzt du für die Flächenbeleuchtung ein.
  • Lichterketten verbreiten Stimmungslicht, setzen Akzente und erzeugen ein romantisches Ambiente.
  • Wandstrahler nutzt du für die Ausleuchtung von Tür- und Eingangsbereichen.

Nicht zuletzt spielet das Aussehen der Gartenbeleuchtungs-Lösungen eine Rolle:

  • Moderne Formen aus Edelstahl und Glas passen hervorragend zu trendigen Gartenmöbeln aus Metall oder Polyrattan.
  • Hängeleuchten mit einem Schirm aus Holz oder Korb strahlen Natürlichkeit aus und kommen in wilden Gärten und zu Terrassenmöbeln aus Teak oder Mangoholz groß heraus.
  • Rustikale Designs aus Gusseisen dienen als i-Tüpfelchen auf Terrassen und Balkonen im Landhausstil.

Wetterfeste Gartenbeleuchtung: IP-Schutzklassen im Überblick

Gartenbeleuchtung in ungeschützten Bereichen muss wetterfest sein. Wie sicher die Konstruktion vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Staub ist, verrät die IP-Schutzklasse.

Wichtig: Je höher die Schutzklasse, desto besser ist die Lampe vor Wasser geschützt.

Diese IP-Schutzklassen kommen für die verschiedenen Außenbereiche infrage:

  • IP 23: sprühwassergeschützt, überdachte, geschützte Bereiche
  • IP 44: spritzwassergeschützt, am Haus oder unter Dachvorsprüngen
  • IP 65: strahlwassergeschützt, unter Vordächern
  • IP 67: geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen, im Freien
  • IP 68: geschützt gegen dauerhaftes Untertauchen, im Freien, in Gartenteichen oder Pools

Elektrische Beleuchtung in Außenbereichen: Worauf ist außerdem zu achten?

Neben der IP-Schutzklasse solltest du auf eine wetterfeste Kabelführung mit Außensteckdosen achten. Im Garten sind Kabel spatensicher in den Boden zu integrieren – mindestens 60 Zentimeter tief. Das vermeidet Stolperfallen.

Welches Zubehör für die Gartenbeleuchtung ist sinnvoll?

So manches Zubehörteil macht die Gartenbeleuchtung noch sicherer und die Nutzung komfortabler:

  • Fernbedienungen sorgen für eine einfache Steuerung und erlauben oftmals vielfältige Leuchtszenarien.
  • Abdeckungen für Kabel und Steckdosen verhindern, dass Feuchtigkeit und Schmutz Schäden anrichten.
  • Wetterfeste Verlängerungskabel versorgen Bereiche ohne Steckdosen und Anschlüsse mit Strom.
  • Befestigungssysteme für Lichterketten verhindern, dass Wind und Wetter die Dekolichter

FAQ – Fragen und Antworten zur Gartenbeleuchtung

Wie hell sollte meine Gartenbeleuchtung sein?

Das Licht in deinem Garten sollte deine Nachbarn nicht stören. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass Lampen nicht auf das angrenzende Grundstück strahlen. Für bestimmte Wohnbereiche gibt es außerdem Richtlinien, wie hell die Gartenbeleuchtung sein darf. Informationen dazu findest du bei deiner Gemeinde.

Welches Erdkabel brauche ich für Gartenbeleuchtung?

Für die Außenbeleuchtung sind Kabel mit der Bezeichnung „NYY-I“ notwendig. Sie sind dicker als solche für den Innenbereich und wasserfest.

Wann setze ich kaltes, wann warmes Licht ein?

Kaltes Licht ist perfekt, um Bereiche zu erleuchten, in denen es auf Konzentration und gute Sicht ankommt – zum Beispiel, um den Grill anzuheizen oder einen verlorenen Gegenstand zu finden. Warmes Licht entspannt und schafft eine harmonische Atmosphäre für gesellige Abende oder ruhige Stunden.

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