Grillroste

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Grillroste für eine gelungene Grillparty

Auf ihnen brutzeln Würstchen und Steaks, Hamburger-Patties, Spieße und vieles mehr: Grillroste sind unverzichtbarer Bestandteil jedes Grills. Willst du deinem Grill ein Upgrade mit einem neuen Grillrost verleihen, hast du die Wahl zwischen verschiedenen Materialien und Designs. Hier erfährst du mehr über die vielen Möglichkeiten.

Inhalt

Welche verschiedenen Grillroste gibt es?

Welche Materialien kommen bei Grillrosten zum Einsatz?

Was ist noch wichtig beim Kauf von Grillrosten?

Wie reinige ich den Grillrost?

Welche Alternativen zum normalen Grillrost gibt es?

FAQ: Wissenswertes über Grillroste

Welche verschiedenen Grillroste gibt es?

Grillroste unterscheiden sich zunächst in der Konstruktionsform voneinander. Die wichtigsten Typen:

  • runde Formen für den klassischen Kugelgrill
  • rechteckige Roste für verschiedene andere Grills
  • beidseitig verwendbare Wendegrillroste
  • modulare Grillroste mit flexiblen Elementen

Letztere bieten dir zum Beispiel die Möglichkeit, einen runden Einsatz aus dem Gitter zu nehmen und einen Dutch Oven für köstliche Slow-Cooking-Gerichte oder einen Pizzastein einzusetzen.

Welche Materialien kommen bei Grillrosten zum Einsatz?

Da Grillroste großer Hitze standhalten müssen, kommt für sie nur Metall infrage. Zur Wahl stehen verchromter Stahl, Edelstahl und massives Gusseisen. Alle drei haben Vor- und Nachteile.

Edelstahl – ausgesprochen robust

Vorteile:

  • rostfrei und damit langlebig
  • leicht zu reinigen
  • lebensmittelecht

Nachteile:

  • eher teuer
  • speichert Hitze nicht sehr gut

Gusseisen – perfekt zum Grillen

Vorteile:

  • optimale Hitzespeicherung für kurzes Grillen
  • sorgt für die schönsten Grillstreifen

Nachteile:

  • sehr schwer
  • muss eingebrannt werden
  • hoher Pflegeaufwand mit Rostschutz

Verchromter Stahl – günstigste Variante

Vorteile:

  • preisgünstig

Nachteile:

  • anfällig für Rost
  • nicht sehr langlebig

Wenn du nur selten grillst oder einen preisgünstigen Einstieg in das Hobby Grillen suchst, sind Grillroste aus verchromtem Stahl durchaus eine gute Wahl. Für ernsthaftes Grillvergnügen solltest du dann irgendwann auf Gusseisen oder Edelstahl umsteigen.

Was ist noch wichtig beim Kauf von Grillrosten?

Zunächst steht die Frage im Raum, ob du zusätzliche Grillroste zusammen mit einem neuen Grill kaufst oder Ersatzroste für einen vorhandenen Grill. In letzterem Fall musst du natürlich darauf achten, dass die Maße des neuen Grillrostes mit denen deines Grills übereinstimmen.

Hast du die freie Wahl, solltest du dir Gedanken über die Form machen. Viereckige Grillroste bieten eine größere Grillfläche als runde Roste, da du Fleischstücke, Würste, Spieße und mehr besser anordnen kannst. Die Grillfläche muss außerdem groß genug sein, um genügend Speisen gleichzeitig für die typische Anzahl an Essern an deinem Tisch zu garen. Esst ihr meist als Paar, als vierköpfige Familie oder in geselliger Runde mit Freunden?

Ein weiterer Tipp: Je breiter die Grillstäbe sind, desto besser speichern sie die Hitze. Dadurch verkürzt sich die Grillzeit und die Speisen gelingen besonders gut. Ideal ist eine Dicke zwischen vier und acht Millimetern.

Wie reinige ich den Grillrost?

Die Art der Reinigung hängt vom Material ab. Grillroste aus Gusseisen sollten beispielsweise behutsam gereinigt werden, um die vor Rost schützende Patina nicht zu beschädigen. Verwende nur sanfte Mittel zur Grillreinigung wie Spülbürsten aus weichem Kunststoff zur Entfernung von Speiseresten. Auch bei verchromtem Stahl ist Vorsicht geboten.

Bei Grillrosten aus Edelstahl darfst du dagegen auch zu härteren Edelstahlbürsten und etwas aggressiveren Reinigungsmitteln greifen. Da das Material grundsätzlich rostbeständig ist, kannst du diese Grillroste sogar in die Spülmaschine stellen, sofern sie hineinpassen.

Die wichtigsten Reinigungsmittel im Überblick:

  • Grillbürste(n)
  • Schaber für hartnäckige Verkrustungen
  • spezieller Grillreiniger
  • Speiseöl

Daneben leisten verschiedene Hausmittel wertvolle Dienste, wenn du starke Verschmutzungen und Verkrustungen lösen möchtest. Versuch es einmal mit einer Mischung aus 200 Millilitern Apfelessig und zwei Esslöffeln Zucker, die du mit einer Sprühflasche auf den Grill gibst und einwirken lässt.

Welche Alternativen zum normalen Grillrost gibt es?

Grillroste mit dünnen Stäben sind seit Jahrzehnten die beste Wahl für mitteleuropäische Grillklassiker wie Steaks, Koteletts und Würste. Willst du deine Gäste auch einmal mit anderen Gerichten überraschen, kannst du den regulären Grillrost gegen andere Modelle austauschen oder zusätzliches Grillzubehör verwenden. Einige Ideen:

  • Die aus dem Mittelmeerraum stammende Plancha ist eine durchgängige Grillplatte, auf der du kleinteiliges Gemüse, Meeresfrüchte und Fisch zubereitest.
  • Auf einem speziellen Burgerrost grillst du saftige runde Patties für Hamburger, die jeder Gast dann nach eigenen Wünschen garniert.
  • Mit einem Hähnchengriller wird Geflügel von allen Seiten perfekt durchgegart.
  • In viele modulare Grillroste kannst du einen Pizzastein einsetzen, auf dem dir die klassische italienische Steinofenpizza perfekt gelingt.
  • Der gusseiserne Dutch Oven ist eine kleine Alternative zu einem Smoker, in dem du Fleisch besonders langsam garst, bis es wunderbar zart ist.

Daneben gibt es noch viele weitere praktische Lösungen für Zubereitungsherausforderungen am Grill. Möchtest du zum Beispiel vermeiden, dass deine Grillspieße auf dem Rost plattgedrückt werden, verwendest du einen kleinen Aufsatz, in den du die beiden Enden der Spieße legst. So bleiben Fleisch, Fisch, Zwiebeln, Gemüse und Obst perfekt in Form.

FAQ: Wissenswertes über Grillroste

Was hat es mit dem Einbrennen auf sich?

Gusseisen ist normalerweise anfällig für Rost. Um dies zu verhindern, musst du Grillroste aus Gusseisen vor der ersten Benutzung einbrennen. Dabei bildet sich eine Patina, die den Grillrost zukünftig vor Rostbefall schützt. Allerdings muss der Vorgang ab und zu wiederholt werden und du musst darauf achten, die Patina nicht bei der Reinigung zu beschädigen. Beim ersten Einbrennen gehst du wie folgt vor:

  • Grillrost 10 Minuten stark erhitzen und abkühlen lassen.
  • Hitzebeständiges Speiseöl wie Sonnenblumenöl oder Kokosöl auftragen und gut einreiben.
  • Grill noch einmal 10 Minuten stark anheizen.
  • Anschließend etwa 30 Minuten mit geschlossenem Deckel (wenn vorhanden) bei mittlerer Temperatur weiter heizen, bis das Speiseöl eingebrannt ist.
  • Abkühlen lassen – fertig.

Wichtig: Beim Einbrennen entsteht sehr viel Rauch. Es kann sinnvoll sein, Nachbarn vorzuwarnen, ehe sie alarmiert die Feuerwehr rufen.

Dürfen Grillroste in die Spülmaschine?

Grillroste aus rostfreiem Edelstahl kannst du in die Spülmaschine stellen. Auch Modelle aus verchromtem Stahl vertragen die Reinigung meist gut. Hinweise, ob dein Rost spülmaschinenfest ist, findest du in der Produktbeschreibung.

Allerdings solltest du den benutzten Grillrost vorreinigen und von starken Verkrustungen und Speiseresten befreien. Hast du ohnehin schon mit der Reinigung angefangen, kannst du den Rest dann auch gleich von Hand erledigen.

Was mache ich, wenn Grillroste rosten?

Gegen Rostbefall greifst du zu Hausmitteln. Besitzt du einen Holzkohlegrill, kannst du etwas Asche mit Wasser mischen und diese Mischung auf die befallenen Teile auftragen. Ein anderer bewährter Helfer ist Alufolie. Du wickelst den Grillrost komplett mit Alufolie ein, bis er luftdicht verschlossen ist. Dann erhitzt du ihn etwa zehn Minuten über dem heißen Grill. Wenn du den Grillrost nach dem Abkühlen auswickelst, sollte der Rost verschwunden sein.

Am besten ist es natürlich, Rostbildung von Anfang an zu vermeiden. Stell deinen Grill nach jeder Verwendung an einen trockenen, geschützten Ort wie das Gartenhaus oder die Garage. Ist dies nicht möglich oder zu umständlich, schützt du ihn mit einer hochwertigen Grillabdeckung vor Feuchtigkeit.

Was ist eine Grillmatte?

Nichts ist ärgerlicher als ein liebevoll zusammengestellter Spieß, der beim Grillen in seine Einzelteile zerfällt, weil kleine Fleischstücke am Grillrost kleben geblieben sind. Diese und ähnliche Grilltragödien verhinderst du mit einer Grillmatte. Dabei handelt es sich um eine dünne, hitzebeständige Auflage mit Antihaftbeschichtung, auf der du empfindliche Speisen grillst.

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