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Stout & Porter

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    Porter – dunkles Bier mit englischer Tradition

    Hierzulande sind vor allem helle Biere wie Pils bekannt und beliebt, doch ab und zu packt dich womöglich doch die Lust auf ein dunkles Bier mit vollmundigem Malzgeschmack. Bockbier kommt dir in dem Zusammenhang vermutlich sofort in den Sinn, aber es gibt noch andere Sorten. Ein Beispiel ist das aus England stammende Porter. Tatsächlich bezeichnet Porter keine einzelne Biersorte, sondern stellt einen Oberbegriff da, der Biere mit bestimmten Eigenschaften umfasst.

    Porterbier

    • ist meistens obergärig, das heißt, die Gärung erfolgt bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Nachdem die Hefe aufgestiegen ist, wird sie abgeschöpft. Untergärige Porter gibt es allerdings ebenfalls.
    • hat eine sehr dunkle, mitunter sogar schwarze Farbe.
    • weist einen hohen Stammwürzegehalt von 12 bis 16 Prozent auf.
    • schmeckt intensiv malzig und oft etwas bitter, was an der hohen Hopfenzugabe und dem Zusatz gerösteter Gerste liegt.

    Wichtig zu wissen ist, dass unter Porter je nach Land etwas anderes verstanden werden kann. Der Begriff ist nicht geschützt, entsprechend können auch Biere mit anderen Eigenschaften so bezeichnet werden. Das spielt zum Beispiel Herstellern von Craft Beer in die Hände, die mit eigenen Rezepturen und Produktionsverfahren Porter Biere auf den Markt bringen, die sich mit ganz besonderen Geschmacksnoten von anderen dunklen Bieren abheben.

    Die Geschichte des Porter reicht wohl bis ins 18. Jahrhundert zurück, als ein Brauer aus London eine neue Bierkreation hervorbrachte, die auf einem Vorgängergetränk basierte, das sich aus Ale und normalem Bier zusammensetzte. Der Überlieferung zufolge fand das Gebräu großen Anklang bei Bediensteten, die als Gepäckträger arbeiteten, englisch porter genannt. Daher soll der Name des dunklen Bieres stammen. Es gibt noch mehr Theorien zur Namensgebung, hundertprozentig zu klären ist der Sachverhalt heute nicht mehr.

    Eine spezielle Variante ist das sogenannte Baltic Porter, das so heißt, weil es vermutlich in den baltischen Staaten seinen Ursprung hat und sich vor allem im Ostseeraum (baltic sea) großer Beliebtheit erfreute. Dabei handelt es sich um ein untergäriges Starkbier mit vergleichsweise hohem Alkoholgehalt.

    Porter pur oder mit Fruchtgeschmack genießen

    Eines der ältesten und bekanntesten deutschen Porter kommt aus der Lausitz. Hierbei handelt es sich um ein obergäriges, dunkles Porter, das pur und in Form von Biermixgetränken erhältlich ist. Kombinationen aus Getränkesirup und Porter erfreuen sich grundsätzlich großer Beliebtheit, dazu zählen beispielsweise Porter mit Erdbeer- und Kirschgeschmack. Weitere Varianten sind Porter-Punsch, der etwas nach Glühwein schmeckt und auch heiß getrunken werden kann, und Strong-Porter, ein länger gelagertes Starkbier, das intensiver schmeckt und einen höheren Alkoholgehalt aufweist.

    Porter genießt du wie anderes Bier am besten gekühlt, sofern es sich nicht um eine Variante wie den Punsch handelt, der explizit zum Erhitzen gedacht ist.

    Bei REWE findest du viele dunkle Biersorten. Neben Craft Beer sowie Bock- und Starkbier kannst du bei uns selbstverständlich auch Porter Bier kaufen – pur oder mit Fruchtgeschmack.