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Lyrik, Dramatik & Essays

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Lyrik, Dramen und Essays – Literatur mit Anspruch

Wer es liebt zu lesen, sich gerne mit menschlichen Empfindungen und subjektiven Betrachtungsweisen auseinandersetzt und bei Handlungen mit schicksalhaften Wendungen förmlich mitfiebert, liegt mit Werken der Lyrik, Essays und Dramen goldrichtig. Ob die tragische Geschichte von Romeo und Julia, zärtliche Liebesgedichte oder persönliche Abhandlungen über gesellschaftliche und kulturelle Themen – Unterhaltung und Tiefgang bieten die verschiedenen Literaturformen auf jeden Fall. Bei REWE finden Sie ein großes Angebot an Dramen, Essays und Werken aus dem Bereich der Lyrik.

Lyrik – die Ursprungsform der Dichtung

Die Lyrik stellt neben der Epik und Dramatik die dritte literarische Gattung dar. Unter Lyrik versteht man Dichtung in Versform. Lyrische Werke werden als Gedichte bezeichnet. Lyrik ist von Poesie, deren Fokus eher auf dem schöpferischen und kreativen Prozess des Dichtens liegt, zu unterscheiden, obwohl beide Begriffe häufig synonym verwendet werden.

Lyrische Texte wurden ursprünglich in Versform, also in Reimen beziehungsweise gebundener Sprache, verfasst, seit dem 19. Jahrhundert haben sich daneben jedoch auch Texte in ungebundener Sprache etabliert. Der Begriff „Lyrik“ geht auf das griechische Wort lyra zurück, das ein Saiteninstrument bezeichnet, mit dem in der Antike musiziert wurde. Das Spiel wurde von Gesängen begleitet, auf die der Begriff letztlich Bezug nimmt. Berühmte deutschsprachige Lyriker des 19. Jahrhunderts sind beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe, Bettina von Arnim und Heinrich Heine. Die Lyrik bringt Gefühle, Stimmungen, Gedanken und Anschauungen zum Ausdruck und ist entsprechend subjektiv ausgerichtet. Die Vielfalt an lyrischen Werken ist groß. Beliebt sind vor allem romantische Gedichte wie Liebesgedichte, Freundschaftsgedichte und Frühlingsgedichte. Die Liebeslyrik nimmt bei vielen Dichtern einen besonders hohen Stellenwert ein, daher sind sogar Einzelsammlungen mit Liebesgedichten von Lyrikern, beispielsweise Bertolt Brecht und Joseph von Eichendorff, im Handel erhältlich.

Dramen von Shakespeare bis Goethe

Für Dramen gibt es im Gegensatz zur Lyrik und zum Essay keine ganz eindeutige Definition, da der Begriff mehrerlei Dinge bezeichnen kann, vom Theaterstück bis zum Hörspielmanuskript. Im Wesentlichen handelt es sich bei einem Drama um einen Text mit verteilten Rollen, die Handlung wird also durch Dialoge dargestellt. Es gibt Dramen, die schauspielerisch wiedergegeben und solche, die gelesen werden. Charakteristisch für die Handlung von Dramen ist eine Aufteilung in mehrere Akte. Dem griechischen Philosoph Aristoteles zufolge werden zwei Grundtypen von Dramen unterschieden: die Tragödie und die Komödie. Sie unterscheiden sich insofern voneinander, als die Protagonisten in Komödien zwar scheitern, am Ende jedoch glücklich aus der Situation hervorgehen, während der Konflikt einer Tragödie sich nicht in Wohlgefallen auflöst. Das Scheitern des Helden soll dem Zuschauer beziehungsweise Leser eine moralische Botschaft vermitteln.

Berühmte Dramen sind beispielsweise:

  • Romeo und Julia (Shakespeare)
  • Nathan der Weise (Lessing)
  • Die Räuber (Schiller)
  • Mutter Courage und ihre Kinder (Brecht)
  • Die Physiker (Dürrenmatt)

Essays – geistreiche Abhandlungen aus subjektiver Sicht

Der Begriff Essay leitet sich vom französischen essai ab, das wiederum auf das lateinische exagium „das Wägen, das Gewicht“ zurückgeht. Unter Essays versteht man persönliche Abhandlungen über kulturelle, politische oder gesellschaftliche Erscheinungen. Charakteristisch für Essays sind eine stark subjektive Ausrichtung und ein ungezwungener Stil. Essays zu lesen bedeutet meist, neue Denkanstöße zu erfahren und sich bisweilen paradoxen Aussagen gegenüberzusehen. Bekannte Autoren von Essays sind zum Beispiel:

  • Lessing
  • Schiller
  • Kierkegaard
  • Schopenhauer
  • Nietzsche
  • Lichtenberg

Essays sind in der Gegenwartsliteratur ein wenig in den Hintergrund gerückt, erlebten jedoch Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ihre erste und nach dem Zweiten Weltkrieg ihre zweite Blütezeit.