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Teppiche: Kaufratgeber

Teppiche sorgen für Gemütlichkeit und erfüllen einige praktische Zwecke: Sie wirken wärmeisolierend, dämpfen Schall und fungieren als Raumteiler. Teppiche gibt es in verschiedenen Formen, Materialien und Modellen. Egal ob im Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer oder Outdoor-Bereich – hier erfährst du, welche Arten von Teppichen es gibt und was es bei Teppichen zu beachten gibt.

Inhalt

Welche Teppiche gibt es?

Die Herstellung von Teppichen

Aus welchem Material bestehen Teppiche?

Welcher Teppich eignet sich für welchen Raum?

Worauf sollte ich beim Kauf eines Teppichs achten?

FAQ Teppiche

Welche Teppiche gibt es?

Teppiche unterscheiden sich nicht nur anhand ihrer Größe, Form und Farbe, sondern auch hinsichtlich ihres Materials, ihrer Herstellung und ihrer Faserlänge.

Bekannte Teppicharten sind beispielsweise Fußmatten, Läufer und Bettvorleger. Fußmatten sind sehr kleine Teppiche, die vor oder hinter der Haustür dazu dienen, die Schuhe abzustreifen und keinen Dreck ins Haus zu tragen. Läufer sind länglich geschnittene, rechteckige Teppiche, die vor allem in Fluren und Durchgängen Verwendung finden. Bettvorleger sind meist an die Größe eines Betts angepasst und sorgen beim morgendlichen Aufstehen im Schlafzimmer für warme Füße. Während Läufer und Fußmatten viel beansprucht werden und robust sind, sollten Bettvorleger eher weich und gemütlich sein.

Kurzflor-, Hochflor- und Langflor-Teppiche

Die Faserlänge eines Teppichs beeinflusst, wie weich sich das Material unter den Füßen anfühlt und welchen optischen Eindruck der Teppich erweckt. Du kannst zwischen Kurzflor-, Hochflor-, und Langflor-Teppichen wählen.

Kurzflor-Teppiche sind sehr flach gearbeitet und besitzen eine Faserlänge von weniger als 1,5 Zentimetern. Die Fasern stehen kaum von der Oberfläche ab und der Teppich ist leicht zu reinigen, da sich Fremdkörper nicht so leicht im Flor verfangen. Kurzflor-Teppiche eignen sich daher für Räume, in denen viel Durchgangsverkehr oder Reinigungsbedarf herrscht, wie beispielsweise im Flur oder im Esszimmer.

Bei einer Faserlänge zwischen 1,5 und 5 Zentimetern handelt es sich um Hochflor-Teppiche. Die Fasern stehen deutlich ab und sind daher etwas aufwendiger in der Pflege, gleichzeitig aber weicher als die Kurzflor-Variante.

Langflor-Teppiche verfügen über eine Faserlänge von mehr als 5 Zentimetern und gehören daher zu den ganz weichen und flauschigen Teppichen.

Beispiele für Hochflor- und Langflor-Teppiche sind der aufgrund des struppigen Aussehens sogenannte Shaggy-Teppich oder der ursprünglich aus Griechenland stammende, flauschige Flokati-Teppich. Dank ihrer kuscheligen und gemütlichen Eigenschaften sind Hochflor- und Langflor-Teppiche als Bettvorleger oder im Bade- und Wohnzimmer beliebt.

Die Herstellung von Teppichen

Teppiche können auf unterschiedlichste Arten hergestellt werden, was sich auf ihre Optik und Haptik auswirkt. Die bekanntesten Techniken zur Herstellung von Teppichen sind das Weben, Knüpfen und Tuften.

Gewebte Teppiche

Die klassischste Art, einen Teppich herzustellen, ist das Weben. Webteppiche können traditionell von Hand gewebt werden, sind heutzutage aber häufig das Produkt von Webmaschinen. Beim Weben werden mehrere Fäden im rechten Winkel miteinander gekreuzt, sodass ein festes Gewebe entsteht.

Geknüpfte Teppiche

Beim Knüpfen von Teppichen werden mehrere Fäden mittels Knoten miteinander verbunden, sodass eine, im wahrsten Sinne, verknüpfte Fläche entsteht. Das Knüpfen von Hand ist sehr arbeitsintensiv, mittlerweile übernehmen aber auch Maschinen das Knüpfen von Teppichen.

Getuftete Teppiche

Das Tuften von Teppichen (vom englischen Verb „to tuft“, ‚mit Büscheln verzieren‘) bezeichnet das Einbringen mehrerer Fäden mittels Nadeln in das Grundgewebe eines Teppichs. Ähnlich wie mit einer Nähmaschine werden die Fäden dabei per Hand oder mit einer Garnpistole in den Teppichrücken genadelt und anschließend mit Latex verklebt. Diese Methode zur Teppichherstellung geht sehr schnell, ist kostengünstig und wird daher häufig verwendet.

Aus welchem Material bestehen Teppiche?

Für die Herstellung von Teppichen können verschiedene Materialien genutzt werden. Teppiche bestehen entweder aus Naturmaterialien, wie zum Beispiel Wolle, Leder und Hanf, oder aus synthetischen Fasern, wie beispielsweise Polyester oder Viskose. Im Folgenden findest du einen Überblick über beliebte Materialien und ihre Eigenschaften:

Teppiche aus Wolle

Sowohl Baumwolle als auch klassische Schurwolle von Tieren eignen sich gut für Teppiche, da sie besonders strapazierfähig, isolierend und schalldämmend wirken. Teppiche aus Wolle solltest du allerdings nicht in feuchten Räumen wie dem Bad oder der Küche auslegen, da sie bei Nässe schnell Gerüche bilden und sich zersetzen.

Teppiche aus Hanf

Teppiche aus Hanf zeichnen sich ebenfalls durch große Strapazierfähigkeit aus. Zudem sind sie recht unempfindlich in Bezug auf Schmutz sowie Chemikalien und eignen sich daher besonders für Esszimmer und Küche. Im Vergleich zu anderen Materialien ist Hanf eher rau und nicht so weich wie beispielsweise Wolle.

Teppiche aus Sisal und Jute

Bei Sisal und Jute handelt es sich um natürliche Fasern, die aus Pflanzen gewonnen werden. Teppiche aus Sisal und Jute verhalten sich antistatisch und sind unempfänglich für Mottenbefall. Bei intensiver Sonneneinstrahlung kann es allerdings vorkommen, dass Sisal und Jute ausbleichen.

Teppiche aus Viskose

Viskose ist eine Mischung aus Kunst- und Naturfaser, da sie aus der Kombination von Zellulose und Chemikalien gewonnen wird. Teppiche aus Viskose sind in der Regel sehr eng geknüpft und weich. Viskosefasern eignen sich gut für Allergiker, ein Viskose-Teppich verträgt jedoch keine Nässe und sollte nicht im Bad verwendet werden.

Teppiche aus Polyester

Polyester ist eine Kunstfaser, die sehr elastisch, lichtbeständig und pflegeleicht ist. Teppiche aus Polyester trocknen schnell und halten auch starker Beanspruchung, beispielsweise in Durchgangsräumen, stand.

Welcher Teppich eignet sich für welchen Raum?

Je nach Material, Farbe und Muster gibt es für jeden Raum einen passenden Teppich. Anders als bei Teppichboden, der ein komplettes Zimmer von Wand zu Wand auskleidet, sind Teppiche kleiner und bedecken nicht den gesamten Boden. Bei kleineren Räumen solltest du einen Teppich wählen, der genügend Platz zur Wand übrig lässt, damit der Raum optisch nicht noch kleiner wirkt. Ebenso können sich sehr kleinformatige Teppiche in großen Räumen verlieren.

Auch was die Wahl der Farbe und des Musters angeht, solltest du dich an der Umgebung orientieren. Der Teppich sollte idealerweise mit dem Boden – sei es Holz, Parkett, Laminat oder Stein – und mit dem übrigen Mobiliar und Stil harmonieren. Zur Färbung oder Maserung des Bodens sollte dein Teppich einen Kontrast herstellen: Auf dunklen Böden kommt ein heller Teppich gut zur Geltung, während ein Teppich in dunkleren Tönen gut auf hellen Boden passt.

Teppiche mit Mustern und in verschiedenen Formen setzen in deinem Zuhause je nach Geschmack und Stil interessante Akzente. Einer der wohl bekanntesten, gemusterten Teppiche ist der Orient-Teppich. Orient-Teppiche besitzen eine lange Tradition und werden häufig in aufwendiger Handarbeit hergestellt. Sie zeichnen sich durch ihre bunten Farben und abwechslungsreichen Muster aus.

Badteppiche

Badteppiche sind insbesondere für die Nutzung in Nassräumen entworfen. Damit sie Feuchtigkeit gut standhalten können, bestehen sie häufig aus Kunstfasern wie Polyester. Badteppiche dienen als Unterlage für die Füße nach dem Baden oder Duschen und schützen die Füße vor den kalten Fliesen an Waschbecken und Toilette. Daher sind Badteppiche zumeist Hochflor-Teppiche und dadurch extra weich und kuschelig.

Kinderteppiche

Auch für kleine Kinderfüße gibt es eine große Auswahl an Teppichen. Kinderteppiche gibt es in sehr farbenfrohen Varianten mit verschiedensten Mustern und Motiven, um im Kinderzimmer Akzente zu setzen. Besonders beliebt sind Spielteppiche, deren Muster beispielsweise eine Landschaft mit Straßen, Tieren, Hüpfspielen oder Zahlen abbilden. So ist der Kinderteppich nicht nur eine Unterlage, sondern kann zum Spielen und Lernen verwendet werden.

Outdoor-Teppiche

Neben den eigenen vier Wänden können Teppiche auch draußen von großem Nutzen sein. Outdoor-Teppiche sorgen auf Balkon und Terrasse für Gemütlichkeit und Komfort. Wenn du dir im Sommer auf den Terrassensteinen die Füße verbrennst, schützt ein wärmeregulierender Outdoor-Teppich vor zu heißem Untergrund. Outdoor-Teppiche sollten robust und wetterbeständig sein. Daher eignen sich draußen vor allem Kunstfasern, da Naturfasern wie Jute oder Sisal Feuchtigkeit aufsaugen und im Sonnenlicht ausbleichen können.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Teppichs achten?

Beim Kauf eines Teppichs solltest du besonders darauf achten, dass dieser gesundheitlich unbedenklich ist. Erkennen kannst du dies beispielsweise am OEKO-Tex Label oder GUT Label. Diese Prüfsiegel zertifizieren, dass der Teppich von unabhängigen Instituten untersucht wurde.

Zudem solltest du bei der Wahl zwischen Kurzflor, Hochflor und Langflor sowie des Materials die Anforderungen deines Teppichs bedenken. Legst du Wert auf Gemütlichkeit und ein weiches Gefühl am Fuß sind Hochflor- sowie Langflor-Teppiche und sanfte Materialien wie Wolle und Fell die beste Wahl. Wird der Teppich viel beansprucht und soll leicht zu reinigen sein, sind rauere Fasern, zum Beispiel aus Hanf, und Kurzflor-Teppiche eine gute Lösung.

FAQ Teppiche

Wie reinige ich einen Teppich?

Teppiche sind im Alltag vielen Beanspruchungen ausgesetzt und anfällig für Flecken und Schmutz. Je nach Material, Größe und Beschaffenheit deines Teppichs ist es möglich, ihn in der Waschmaschine oder mit speziellen Reinigungsmitteln zu waschen. Achte dabei am besten auf die Herstellerhinweise deines jeweiligen Teppichs. Sollte dieser sehr empfindlich sein, kannst du ihn auch zur professionellen Reinigung in ein Fachgeschäft bringen.

Ein klassisches Werkzeug zur Reinigung von Teppichen ist der Teppichklopfer. Alternativ gibt es für kleinere Schmutzpartikel auch Teppichkehrer. Staubsauger eignen sich ebenfalls gut, um Schmutz und Krümel zu entfernen, tun sich mit hochflorigen Teppichen allerdings schwer. Daher gibt es auch spezielle Aufsatzbürsten, die das Reinigen von Teppichen mit einem Staubsauger erleichtern. Um Flecken aus deinem Teppich zu entfernen, kannst du ihn mit speziell entwickelten Teppichreinigern und Teppichshampoo behandeln.

Welcher Teppich eignet sich für Allergiker?

Im Allgemeinen gelten Teppiche für Hausstaub-Allergiker als vorteilhaft, da sie im Vergleich zu Fliesen oder Holzboden Staub aus der Luft nehmen und binden. Dennoch sind nicht alle Teppiche gleichermaßen für Allergiker geeignet. Im Falle einer Hausstaub-Allergie sollte auf Kurzflor-Teppiche zurückgegriffen werden, da sich Staub und Schmutz in den kurzen Fasern schlechter festsetzen und einfacher zu beseitigen sind, beispielsweise mit einem Staubsauger. Kunstfasern haben gegenüber Naturfasern zudem den Vorteil, dass sie leichter zu reinigen und sauber zu halten sind. Allergiker sollten daher idealerweise synthetische Kurzflor-Teppiche wählen. Zudem ist es wichtig, dass die Teppiche von professionellen Instituten geprüft und zum Beispiel das Prüfsiegel von OEKO-Tex oder GUT erhalten haben.

Welchen Teppich sollte ich unter den Esstisch legen?

Unter dem Esstisch ist ein Teppich vielen Belastungen ausgesetzt. Neben dem Gewicht vom Tisch und den dazugehörigen Stühlen bewegen sich auch immer viele Füße auf dem Teppich. Darüber hinaus ist die Lage unter dem Esstisch anfällig für herunterfallende Speisereste, Krümel und Flecken. Aus diesen Gründen solltest du unter dem Esstisch einen kurzflorigen und leicht zu reinigenden Teppich, beispielsweise aus Kunstfasern, verlegen. In kurzen Fasern fallen Speisereste und Krümel schneller auf und sind leichter zu entfernen. Auch Flecken können mit entsprechenden Reinigungsmitteln besser aus kurzen Fasern gewaschen werden. Aus praktischen Gründen solltest du unter den Esstisch zudem einen Teppich legen, der groß genug ist, dass auch zurückgeschobene Stühle noch auf ihm Platz finden.

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