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Weißer Tee

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Weißer Tee – erlesener Teegenuss für ruhige Stunden

Grüner und Schwarzer Tee sind weit verbreitet und werden von vielen Teetrinkern regelmäßig genossen. Doch sind sie nicht die einzigen Teearten. Im Handel finden Sie darüber hinaus den sogenannten Weißen Tee. Es handelt sich um ein besonders edles und fein-mildes Teegetränk, das im Alten China ausschließlich dem Kaiser vorbehalten war. Heute ist Weißer Tee für jeden erhältlich, der besonders feine Aromen schätzt und bereit ist, dafür ein wenig mehr auszugeben.

Weißer Tee ist die Königsklasse unter den Tees. Er hat einen unverwechselbaren Geschmack, der feinherb ist wie Grüner Tee, aber zusätzlich eine milde, blumige Süße aufweist. Sein typischer Eigengeschmack harmoniert mit süßlichen und blumigen Aromen, weshalb er mitunter zu Jasmintee verarbeitet wird. Viele Teekenner bevorzugen ihn jedoch pur.

Der Name „Weißer Tee“ ist ein bisschen irreführend, denn er ist keineswegs weiß. Das fertige Aufgussgetränk ist von einem hellen Grün, die Teeblätter selbst von strohgelber bis grünlicher Farbe. Die Bezeichnung „weiß“ rührt daher, dass die jungen Blätter und Triebe des Teestrauchs, die für die Herstellung verwendet werden, einen zarten Flaum silbrig-weißer Härchen an der Blattunterseite haben.

Weißer Tee stammt ursprünglich aus China und wird dort heute in allen bekannten Teeregionen angebaut. Einige Sorte Weißen Tees werden in anderen Ländern produziert, zum Beispiel Nepal und Indien.

Wie wird Weißer Tee hergestellt?

Für die Herstellung von Weißem Tee wird die Teepflanze genutzt, ebenso wie für Grünen und Schwarzen Tee. Entscheidend ist, wie jung die Blätter und Knospen geerntet werden und wie stark sie später oxidieren. Für Weißen Tee werden nur die besten junge Triebe der Teepflanze verwendet und nicht oxidiert, sondern lediglich sanft luftgetrocknet. Das sorgt für den typischen, heu-artigen Geruch der getrockneten Teeblätter und ihre entsprechende Farbe.

Weißer Tee lässt sich in vier Sorten einteilen:

  • Yin Zhen (Silbernadeltee)
  • Pai Mi Tan
  • Gong Mei
  • Shou Mei

Der Silbernadeltee ist von diesen Sorten der edelste und wird auf traditionelle Art auf einigen kleinen Plantagen in der chinesischen Provinz Fujian angebaut. An genau zwei Tagen im Jahr wird die Ernte vorgenommen und die frühmorgens gepflückten Teeblätter und Knospen werden ausschließlich in der Morgensonne getrocknet. Kein Wunder also, dass es sich um einen sehr edlen und hochpreisigen Tee handelt.

So bereiten Sie Weißen Tee richtig zu

Der aufwendig angebaute und sorgsam verarbeitete Weiße Tee verdient auch bei der Zubereitung besondere Zuneigung.

  • Kochen Sie Wasser auf und lassen es auf 70 bis 80 Grad Celsius abkühlen.
  • Bei losem Tee rechnet man mit acht bis elf Gramm Tee pro Liter Wasser.
  • Die Ziehzeit variiert und hängt davon ab, ob Sie ganze Teeblätter verwenden oder zerkleinerten Tee im Beutel. Beuteltee braucht nur etwa zwei bis drei Minuten Ziehzeit, ein Silbernadeltee mit ganzen Blättern dagegen kann durchaus bis zu 15 Minuten ziehen. Achten Sie auf die Angaben auf der Verpackung.

Übrigens: Weißer Tee enthält Koffein, ebenso wie Grüner und Schwarzer Tee. Genießen Sie ihn daher in Maßen.

Wenn Sie Weißen Tee kaufen möchten, müssen Sie nicht erst ein Teefachgeschäft aufsuchen. Weißer Tee, teils in Bio-Qualität, ist selbstverständlich bei REWE erhältlich.