Besteckkästen

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Besteckkästen: Mit einem Griff den richtigen Löffel finden

Mit einem Besteckkasten hast du Messer, Gabel, Löffel und Co. stets griffbereit. Die Auswahl reicht von geflochtenen Körbchen aus Naturfasern für die Anrichte bis hin zu großen Besteckkästen mit zahlreichen Fächern für die Schublade. Erfahre mehr über die verschiedenen Varianten und was beim Kauf zu beachten ist.

Inhalt

Warum sollte ich Besteck nicht ohne Besteckkasten aufbewahren?

Welche Arten von Besteckkästen gibt es und welche ist die richtige für mich?

Wie passt der Besteckkasten in die Schublade?

Wie wird das Besteck am besten im Besteckkasten untergebracht?

Messerblock oder Besteckkasten – was ist besser für Langlebigkeit von Messern?

Verschiedene Materialien: Vor- und Nachteile

FAQ – häufig gestellte Fragen zum Thema

Warum sollte ich Besteck nicht ohne Besteckkasten aufbewahren?

Schon das einfache Besteck-Set besteht aus vier verschiedenen Einzelteilen (Messer Gabel, Esslöffel, Teelöffel) , dazu kommt häufig noch Spezialbesteck für bestimmte Speisen und zum Servieren wie Kuchengabeln, Steakmesser, Tortenheber, Salatbesteck und vieles mehr. Meist wird diese Sammlung noch durch andere nützliche Küchenhelfer wie Schälmesser und Kochlöffel ergänzt.

Bewahrst du alle diese Teile lose in einer Schublade auf, bist du ständig auf der Suche nach dem benötigten Besteck. Dies kann brenzlig werden, wenn dir bereits das Fleisch in der Pfanne anbrennt und du noch nach dem Pfannenwender suchst. Schaut dein Besuch am Kaffeetisch voller Vorfreude auf deinen selbst gebackenen Kuchen, willst du ebenfalls nicht lange nach der vierten verschwundenen Kuchengabel fahnden.

Besteckkästen sorgen für Ordnung in deiner Schublade und helfen dir, sofort das Gewünschte zu finden. Sie haben zudem einen weiteren Vorteil: Tafelmesserstumpfen nicht so schnell ab, wenn die Klingen nicht ständig mit anderem Besteck aus Metall in Kontakt kommen.

Welche Arten von Besteckkästen gibt es und welche ist die richtige für mich?

Die Klassiker unter den Besteckkästen sind in mehrere Bereiche unterteilte Einlagen für die Küchenschublade. Diese sind in verschiedenen Varianten erhältlich:

  • Aus robustem, preisgünstigem Kunststoff
  • Aus nachhaltigem, natürlichem Holz
  • Aus edel wirkendem Metall

Neben der Einlage gibt es aber noch eine ganze Reihe anderer Varianten, die du alternativ oder ergänzend einsetzen kannst:

  • Besteckkörbe und Besteckkästen zum Aufstellen auf der Anrichte
  • Besteckhalter mit zusätzlichem Platz für andere Accessoires
  • Besteckkoffer und -kassetten zum Ablegen in Schränken
  • Besteckkästen für die Wandmontage

Vor- und Nachteile der verschiedenen Besteckkästen

Jede Variante macht sich auf ihre eigene Art nützlich. Welche für dich infrage kommt, hängt vor allem von der Größe deiner Küche und deinen Bedürfnissen ab.

  • Freistehende Besteckkästen oder Körbchen sind meist als praktische Ergänzung zur Besteckschublade gedacht. In ihnen bewahrst du die Accessoires auf, die du besonders häufig brauchst und gerne griffbereit in der Nähe der Arbeitsfläche hast: Pfannenwender und Kochlöffel für das tägliche Kochen zum Beispiel und das Brotmesser für die Frühstücksbrötchen.
  • Ist der Platz in der Küche knapp bemessen, kannst du einen kleinen Besteckkasten auch an der Wand über der Arbeitsfläche montieren.
  • Besteckhalter mit unterschiedlich großen Stellflächen kennst du vielleicht aus Restaurants. Du kannst neben Besteck auch Salz- und Pfefferstreuer, Ketchup- sowie Mayo-Flaschen und mehr aufrecht hineinstellen. Sie sind vor allem in den Sommermonaten eine praktische Ergänzung, wenn ihr häufiger auf dem Balkon oder der Terrasse esst. Im Besteckhalter transportierst du alle Kleinteile auf einmal zum Terrassentisch.
  • Besteckkoffer und Besteckkassetten umfassen in der Regel hochwertige Bestecksets und enthalten bis zu 60 oder gar 70 Einzelteile. Sie werden meist als Reserve für besondere Anlässe und für größere Feiern genutzt. In der Zwischenzeit kannst du sie in einem Schrank in der Küche oder im Esszimmer aufbewahren.

Wie passt der Besteckkasten in die Schublade?

Nimm einen Zollstock oder ein Lineal zur Hand, mit dem du deine Schubladen ausmisst. Nun kennst du die maximale Größe, die deine neuen Besteckkästen haben dürfen. Ist dein Wunschmodell ein wenig schmaler, ist das kein Problem. Den Freiraum daneben kannst du ebenfalls als Ablage nutzen. Legst du Wert darauf, dass der Besteckkasten optimal passt, kaufst du ein ausziehbares Modell, das du millimetergenau einstellen kannst.

Wie wird das Besteck am besten im Besteckkasten untergebracht?

Hast du den perfekten Besteckkasten für deine Schublade gefunden, geht es ans Sortieren. Teilweise wird die Ordnung von der Größe der einzelnen Bereiche vorgegeben. Beachte daneben folgende Punkte:

  • Täglich benutzte Dinge räumst du griffbereit nach vorne.
  • Selten gebrauchte Accessoires verschwinden ganz hinten.
  • Inhaltliche Gruppierung erleichtert die Orientierung: zum Beispiel sortiert nach Utensilien zum Kochen, zum Backen, für die Kaffeetafel oder spezielles Kinderbesteck.

Reicht ein einzelner Besteckkasten nicht? In den meisten Küchenzeilen sind mehrere Schubladen übereinander angeordnet. In der obersten Schublade findet dann das Tafelbesteck seinen Platz, in der zweiten Schublade bringst du Kochutensilien unter und in der dritten eher selten genutzte Teile wie das Fischbesteck und die Kuchengabeln.

Messerblock oder Besteckkasten – was ist besser für Langlebigkeit von Messern?

In den meisten Besteckkästen ist ein Bereich für Arbeitsmesser wie Brotmesser, Fleischmesser und Gemüsemesser vorgesehen. Die Klingen stumpfen jedoch schneller ab, wenn sie in der Schublade ständig gegeneinanderstoßen. Hochwertige Messer sind in einem Messerblock besser aufgehoben, da sie voneinander getrennt aufbewahrt werden. Der obendrein sehr dekorativ wirkende Block findet seinen Platz nahe der Arbeitsfläche, damit du bei der Zubereitung der Lebensmittel jederzeit das richtige Messer griffbereit hast.

Verschiedene Materialien: Vor- und Nachteile

Ein weiteres Kriterium für den Kauf ist das Material, aus dem der Besteckkasten gefertigt wurde. Die wichtigsten Varianten im Überblick:

Kunststoff

Vorteile:

  • Pflegeleicht und robust
  • Preisgünstig

Nachteile:

  • Nicht sehr ansehnlich

Silikon

Vorteile:

  • Pflegeleicht und robust
  • Preisgünstig
  • Das weiche Material schont die Klingen

Nachteile:

  • Nicht sehr ansehnlich

Holz

Vorteile:

  • Nachhaltiger Naturstoff
  • Edle Ausstrahlung vor allem bei freistehenden Besteckkästen

Nachteile:

  • Eher teuer

Seegras oder Weidengras

Vorteile:

  • Nachhaltige Naturstoffe
  • Charmante Ausstrahlung geflochtener Körbchen

Nachteile:

  • Kann schnell abnutzen

Edelstahl

Vorteile:

  • Antibakterielle Wirkung
  • Moderne edle Optik

Nachteile:

  • Hochpreisig

Je nach Budget ist es sinnvoll, für die nach außen unsichtbaren Einlegekästen günstigen Kunststoff zu wählen und für einen dekorativen Besteckhalter auf der Anrichte je nach Wohnstil edles Holz oder Edelstahl.

Kann ich den Besteckkasten in der Spülmaschine reinigen?

Besteckkästen aus Kunststoff und Körbe aus Edelstahl sind in der Regel spülmaschinenfest. Du kannst sie ein- bis zweimal im Jahr in der Spülmaschine gründlich reinigen. In der Zwischenzeit genügt es, wenn du ab und zu das Besteck herausnimmst und die einzelnen Fächer mit dem Staubsauger aussaugst. Anschließend wischst du sie mit einem feuchten Tuch ab. Bei stärkeren Verschmutzungen kannst du den Kasten auch herausnehmen und im Spülbecken unter fließendem Wasser reinigen.

Besondere Vorsicht ist bei Holz geboten. Einen Besteckkasten aus diesem Material solltest du möglichst nur mit dem Staubsauger und einem trockenen Tuch reinigen. Ist das Holz beschichtet, darfst du auch zum feuchten Putztuch greifen.

FAQ – häufig gestellte Fragen zum Thema

Welcher Besteckkasten ist besonders nachhaltig?

Möchtest du der Umwelt etwas Gutes tun, solltest du ein Modell aus Holz wählen. Dieser Naturstoff wächst immer wieder nach und belastet die Umwelt am Ende seines Lebenszyklus nicht. Besonders empfehlenswert ist Bambus. Diese Pflanze wächst sehr schnell.

Wie viele Fächer sollte ein Besteckkasten haben?

Empfehlenswert sind mindestens vier Fächer für die vier wichtigsten Utensilien (Teelöffel, Esslöffel, Gabel, Messer). Noch besser sind sechs Fächer: ein weiteres großes Fach für Küchenhelfer wie Kochlöffel und ein kleines Fach für Dinge wie Flaschenöffner, die sonst leicht verloren gehen.

Wie kann ich den Besteckkasten zuschneiden, wenn er doch nicht passt?

Hat sich die bestellte Einlage dann doch als zwei Zentimeter zu breit für deine Küchenschublade entpuppt? Kein Problem. Besteckkästen aus Kunststoff kannst du mit einem scharfen Cuttermesser zuschneiden. Schneide eine tiefe Kerbe in den Rand und brich diese ab. Bei Holzmodellen greifst du zur Säge.

Wie langlebig sind Besteckkästen?

Bei guter Pflege können sie dich über viele Jahre hinweg begleiten. Der einzige Grund zum Austausch könnte ein stark verkratzter abgenutzter Boden sein – dort, wo das Material immer wieder mit Messerklingen und Gabelspitzen in Berührung kommt.

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