Lufterfrischer

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Lufterfrischer – für gute Luft in deinem Zuhause

Du kommst nach einem langen Arbeitstag heim und es erwarten dich frische Luft und ein angenehmer Duft. Klingt gut? Wir verraten dir, welche Arten von Lufterfrischern es gibt und worauf du beim Kauf achten solltest.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Lufterfrischer und was bringen sie?

Wie funktionieren Lufterfrischer?

Wo und wann ist der Einsatz von Lufterfrischern sinnvoll?

Lufterfrischer & Co.: Was tun bei schlechten Gerüchen?

Was sind beliebte Düfte für Lufterfrischer?

FAQ zu Lufterfrischern: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Was sind Lufterfrischer und was bringen sie? 

Lufterfrischer sind die moderne Alternative zu Duftkerzen, -stäbchen und -steckern. Sie bringen frische Luft in dein Zuhause oder dein Auto. Gute Lufterfrischer vertreiben schlechte Gerüche und sorgen mit angenehmen Aromen für allgemeines Wohlbefinden

Du kannst mit ihnen sogar Kopfschmerzen entgegenwirken, die häufig durch verbrauchte Luft verursacht werden. Lufterfrischer können vorbeugend eingesetzt werden, etwa wenn du tagsüber unterwegs bist und nicht regelmäßig lüften kannst. Sie beseitigen Zigarettenrauch, Ausdünstungen von Haustieren oder Gerüche, die von draußen in deine Wohnung gelangen. Lufterfrischer können aber auch einfach dazu dienen, um dich mit deinen Lieblingsdüften zu umgeben.

Wie funktionieren Lufterfrischer?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Lufterfrischern. Die einen verteilen durch unterschiedliche Funktionsweisen einen bestimmten Duftstoff im Raum, der sich über schlechte Gerüche legt. Die anderen filtern die Luft aktiv und sorgen nachhaltig für ein besseres Raumklima. Wir haben die beliebtesten Modelle miteinander verglichen.

Manuelle Duftsprays

Lufterfrischer zum Sprühen gibt es in Hülle und Fülle. Sie kommen oft in Bad und Toilette zum Einsatz. In anderen Räumen finden sie ergänzend zum Putzen Verwendung. 

Vorteile von manuellen Duftsprays:

  • Sie halten oft lange, da sie nur bei Bedarf eingesetzt werden.
  • Die Handhabung ist einfach.
  • Sie sind sehr günstig.

Nachteile von manuellen Duftsprays:

  • Sie verursachen regelmäßig Müll.

Automatische Lufterfrischer-Sprays

Neben manuellen Raumsprays gibt es automatische Diffuser. Diese Lufterfrischer funktionieren entweder durch den Einsatz einer Batterie oder durch die Stromzufuhr über ein Kabel. Einige Modelle bringen einen praktischen Bewegungssensor mit. 

Vorteile von automatischen Lufterfrischer-Sprays:

  • Das Spraystoßintervall kann individuell eingestellt werden.
  • Sie sind flexibel einsetzbar.
  • Mit jedem Kauf eines Nachfüllers kann ein neuer Duft ausgewählt werden.

Nachteile von automatischen Lufterfrischer-Sprays:

  • Viele günstige Produkte bekämpfen Gerüche nicht aktiv, sondern überdecken sie lediglich mit starkem Duft.

Lufterfrischer-Gele/Duft-Gele

Duft-Gele bestehen aus Kristallen in Gel-Form. Vermischen sich die Kristalle mit Luft, werden Moleküle freigesetzt, die Gerüche im Raum binden und auflösen. Ein kleines Wunderwerk! 

Vorteile von Lufterfrischer-Gelen:

  • Sie benötigen weder Strom noch eine Batterie.
  • Durch ihre dezente Erscheinung fallen sie im Wohnraum kaum auf.

Nachteile von Lufterfrischer-Gelen:

  • Testberichten zufolge lässt die Wirkung bei vielen Produkten zu wünschen übrig.

Aktivkohle-Beutel

Die kleinen, mit Aktivkohle gefüllten Beutel bieten eine einwandfreie Alternative zu anderen Lufterfrischern. Mit ihrem biologischen Wirkstoff filtern sie Schadstoffe und binden zusätzlich überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft. Dank dieses Zusatzeffekts kannst du auf natürlichem Weg Schimmel vorbeugen. 

Vorteile von Aktivkohle-Beuteln:

  • Sie enthalten keine chemischen Zusätze.
  • Durch ihr kompaktes Format sind sie auch für das Auto und für Kleiderschränke geeignet.
  • Die Beutel sind günstig in der Anschaffung.
  • Sie zeichnen sich durch eine lange Wirksamkeit von rund zwei Jahren aus.

Nachteile von Aktivkohle-Beuteln:

  • Sie selbst verströmen keinen Duft.

Elektrische Lufterfrischer

Elektrische Lufterfrischer sind Multigeräte und werden immer beliebter. Durch den Einsatz von Aktivkohle oder Wasser können sie die Luft filtern

Vorteile von elektrischen Lufterfrischern:

  • Dem Wasser kann ätherisches Öl oder Duft-Öl beigemengt werden.
  • Es gibt spezielle Modelle für die Be- oder Entfeuchtung.
  • Sie haben teilweise ergänzende Funktionen wie einen Lichtmodus mit Timer.

Nachteile von elektrischen Lufterfrischern:

  • Durch ihre Größe und dadurch, dass sie primär nur mit Strom betrieben werden, sind sie nicht für das Auto geeignet.
  • Batteriebetriebene Modelle sind kaum erhältlich.

Tipp: Wenn du beim Kauf eines Lufterfrischers sparen möchtest, berücksichtige bei der Kalkulation auch die Preise für die Nachfüllpackungen. Für die meisten Lufterfrischer kannst du immer nur Produkte vom jeweiligen Hersteller verwenden und sie nicht durch günstigere ersetzen. 

Wo und wann ist der Einsatz von Lufterfrischern sinnvoll?

In deinem Zuhause kannst du die duftenden Helfer in allen Wohnräumen verwenden – beispielsweise im Wohnzimmer, in der Küche oder im Arbeitszimmer. Häufig wissen Gäste Lufterfrischer im Eingangsbereich oder im Esszimmer zu schätzen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn du Haustiere hast. Oft gewöhnen wir uns an alltägliche Gerüche, die andere als Belästigung empfinden können. In der Küche wirken Lufterfrischer Fisch- oder Fleischgerüchen entgegen, die sich ansonsten oft bis zu mehrere Tage im Raum halten können. In der Gästetoilette kommen bevorzugt manuelle, eher günstige Sprays zum Einsatz, die lediglich bei Bedarf benutzt werden. 

Vor allem qualitativ hochwertige Lufterfrischer glänzen nebst ihrer Funktionalität durch ein schönes Design. So können sie sogar ein hübsches Accessoire darstellen. Im Auto bieten Lufterfrischer eine gute Alternative zu Duftbäumchen, deren Geruch oft bereits nach wenigen Tagen verfliegt. 

Lufterfrischer & Co.: Was tun bei schlechten Gerüchen?

Lufterfrischer sind eine großartige Unterstützung für eine gute und wohlriechende Raumluft. Doch für ein optimales Wohnklima kannst du noch viel mehr tun. Hier drei Top-Tipps

  • Regelmäßig und richtig lüften

Ohne regelmäßiges Stoßlüften bleibt Kondenswasser in den Räumen zurück, was die Schimmelbildung begünstigt. Richtiges und mehrmaliges Lüften über den Tag verteilt beugt dem vor. Mindestens fünf Minuten sollten es auch in kalten Monaten sein, um eine Wirkung zu erzielen. 

  • Auf Pflanzen setzen

Die Effektivität von Zimmerpflanzen in Bezug auf ihre reinigende Wirkung ist mehrfach erwiesen. Die Wunderwerke der Natur reinigen die Luft von Kohlendioxid, Formaldehyd, Benzol und Weichmacherstoffen wie Trichlorethylen. 

  • Beim Kauf von Möbeln, Farben und Baustoffen auf Qualität achten

Wenn du umziehst oder renovierst, solltest du auf umweltfreundliche Produkte achten, die frei von Lösungsmitteln, Bioziden und etwa Formaldehyd sind. In bestem Fall tragen sie ein zertifiziertes Umweltsiegel auf der Verpackung. So hältst du die Schadstoffbelastung in deinem Haus so gering wie möglich. Bist du Bauherr, lass dich zu anorganischen Baustoffen beraten. Diese können zum Teil sogar automatisch Schadstoffe und Feuchtigkeit aufnehmen. 

Was sind beliebte Düfte für Lufterfrischer?

Wenn es um die Duftnote geht, bietet sich dir eine große Auswahl. Das sind die beliebtesten Düfte für die unterschiedlichen Wohnbereiche. 

Wohn- und Schlafraum

Oft herrscht in diesen Räumen ohnehin schon eine gute Luftqualität. Hier werden Lufterfrischer meistens dazu benutzt, den Raum zu aromatisieren. Als sehr harmonisch werden blumige, süßliche und sinnliche Düfte empfunden, die an Parfumessenzen erinnern. Beliebt sind etwa die Aromen Rose, Jasmin, Vanille oder Ylang-Ylang, im Schlafzimmer auch Lavendel. Im Winter greifen viele zu weihnachtlichen Duftmischungen, die beispielsweise Anis, Zimt oder Nelken enthalten. 

Küche

Der Geruch von frischem Braten kann im ersten Moment angenehm sein, doch nach dem Essen soll er dann doch lieber verschwinden. Dieses Problem lösen würzige Düfte, die sich auch in der Küche wiederfinden. Dazu zählen unter anderem Minze und grüner Apfel sowie die Kombinationen Zitrone-Basilikum und Orange-Bergamotte. 

Bad

Im Tempel der Schönheit und des Wohlbefindens schwören viele auf frische Düfte mit Namen wie Meeresbrise oder Sunny Beachtime. Mit einer gekonnt zusammengestellten Mischung aus Kopfnoten von beispielsweise Grapefruit und Orange, Herznoten aus Veilchen und Rose sowie Basisnoten von Moschus oder Sandelholz erinnern sie an den letzten Urlaub am Meer. 

FAQ zu Lufterfrischern: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wie entsorge ich Lufterfrischer richtig?

Achte auf die jeweiligen Herstellerhinweise und Aufdrucke wie den „Grünen Punkt“. Produkte aus Aluminium und Kunststoff gehören in den Gelben Sack beziehungsweise die Gelbe Tonne. Entleere Spraydosen vollständig, denn sie enthalten umweltgefährdende und hochentzündliche Inhaltsstoffe. Entsorge Batterien separat in den dafür vorgesehenen Sammelbehältern. 

Welche Lufterfrischer-Arten sind sicher für Haustiere?

Grundsätzlich sind Duftöl-Fläschchen nicht zu empfehlen, da sie leicht umkippen können. Vermeide künstliche Aromastoffe, da sie irritierend auf deinen Liebling wirken. Wer Katzen hat, sollte auf die Duftstoffe Zitrus, Zimt, Teebaumöl, Pfefferminz, Lemongras, Oregano und Thymian verzichten. Samtpfoten mögen diese Gerüche nicht. Zudem können die Düfte als Öl sogar Vergiftungserscheinungen bei Katzen hervorrufen. 

Können Duftspender Allergien auslösen?

In Einzelfällen ist es möglich, dass synthetische Duftstoffe bei Menschen Allergien und Reizungen hervorrufen. Ätherische Öle sind dann eine gute Alternative. Achte hierbei auf die Dosierungsempfehlung des Herstellers, denn sie sind sehr ergiebig. 

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