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Wäscheständer

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Kaufberatung Wäscheständer

Wohin mit der nassen Wäsche? Wer keinen elektrischen Trockner hat, der entscheidet sich für einen Wäscheständer oder eine Wäschespinne zum Aufhängen. Aber auch für empfindliche Textilien, die nicht in den Trockner dürfen, ist ein Wäscheständer unerlässlich. Welche verschiedenen Modelle es gibt und welche Vorteile sie haben, das erklären wir hier. 

Inhalt

Wäscheständer, Wandtrockner oder Wäschespinne?

Wo kannst du den Wäscheständer am besten aufstellen?

FAQ

Wäscheständer, Wandtrockner oder Wäschespinne?

Unsere Großmütter hingen ihre Wäsche noch zum Trocknen nach draußen auf die Leine. Dann hatte alles einen frischen Duft, musste aber mühsam hin- und hergetragen werden. Heute gibt es zum Glück bequemere Möglichkeiten. Welche die richtige für dich ist, hängt von deinen Räumlichkeiten und der Größe deines Haushalts ab.

Folgende Möglichkeiten hast du:

  • Wäschespinne für draußen
  • Wäscheständer mit Flügeln
  • Wäscheständer als Turm
  • Wäschetrockner als Wandtrockner

Die Wäschespinne

Vorteile:

  • bietet viel Platz
  • große Teile wie Bettwäsche lassen sich gut aufhängen und trocknen
  • lässt sich zusammenklappen und verstauen

Nachteile:

  • nicht immer standfest
  • muss vor der Witterung geschützt werden
  • Verwendung nur draußen

Wäschespinnen erinnern mit ihrer Form tatsächlich an Spinnennetze oder umgedrehte Regenschirme. Es gibt kleine mobile Wäschespinnen mit bis zu 20 Metern Leine, die bei Campern sehr beliebt sind. Diese werden auf einen Standfuß gesetzt und sind auch für einen größeren Balkon geeignet. Für große Wäschespinnen mit bis zu 60 Metern Leine ist eine feste Bodenhülse nötig, die für Stabilität sorgt. Durch die unterschiedlichen Höhen der Leinen und die Verstellbarkeit de Spinne kannst du viele unterschiedlich große Textilien aufhängen.

Der Wäscheständer als Standtrockner

Vorteile:

  • kann in der Wohnung, auf dem Balkon oder der Terrasse stehen
  • lässt sich zusammenklappen und verstauen
  • preiswert in der Anschaffung

Nachteile:

  • große Wäschestücke sind schwieriger zu trocknen
  • kann je nach Untergrund leicht umkippen

In fast jedem Haushalt gibt es ihn: den klassischen Wäscheständer. Er ist ein Allrounder – ob auf dem Dachboden, im Badezimmer oder auf dem Balkon, er findet überall seinen Platz. Wenn du ihn gerade nicht im Einsatz hast, kannst du ihn platzsparend zusammenklappen und verstauen. Er ist leicht und je nach Modell auch mit Rollen ausgestattet. So kannst du ihn auch hin- und herschieben, wenn er beladen ist.

Den Wäscheständer gibt es in zwei verschiedenen Formen: als Flügelwäscheständer oder als Turmwäscheständer.

Bei einem Flügelwäscheständer sehen die aufklappbaren Seitenteile wirklich aus wie Flügel, die etwas nach oben ragen. Dadurch lassen sich dort auch größere und längere Teile gut aufhängen, ohne den Boden zu berühren. Bei manchen Modellen sind die Seitenteile nicht zum Ausklappen, sondern ausziehbar.

Der vertikale Turmwäscheständer hat den Vorteil, dass er weniger Platz einnimmt als ein ausgeklappter Flügelwäschetrockner. Er ragt nicht in die Breite, sondern in die Höhe. Hier kannst du auf drei oder vier Ebenen übereinander Wäschestücke aufhängen. Manche Modelle haben noch zusätzlich ausklappbare Arme für größere Teile. Turmwäscheständer lassen sich auch prima als Kleiderständer benutzen.

Der Wandtrockner

Vorteile:

  • gut geeignet für kleine Wohnungen oder Singlehaushalte
  • braucht nur wenig Platz
  • kann im Bad oder auf dem Balkon angebracht werden

Nachteile:

  • eher geeignet für kleine Wäschestücke, weniger für Tischdecken oder Bettwäsche
  • muss durch Bohren an der Wand befestigt werden, sonst hält er dem Gewicht der feuchten Wäsche nicht stand

Wandtrockner werden häufig über der Badewanne angebracht und nach vorne ausgezogen, so kann die feuchte Wäsche gut abtropfen. Wenn die Wäscheleinen mindestens eine Trockenlänge von fünf Metern haben, passt etwa eine Waschladung darauf. Größere Wäschestücke kannst du auf dem Wandtrockner allerdings nicht aufhängen.

Wo kannst du den Wäscheständer am besten aufstellen?

Wenn immer möglich sollte die Wäsche an der frischen Luft getrocknet werden. Ein Balkon, eine Terrasse oder der Garten sind die idealen Plätze. Nur sollte der Wäschetrockner standfest sein und so eben stehen, dass er nicht umkippen kann. Wenn der Trockner in der Wohnung, etwa im Bad steht, dann ist eine ausreichende Belüftung besonders wichtig. Mindestens drei- bis viermal am Tag heißt es dann: Fenster auf und einige Minuten gründlich lüften. So kann sich keine Feuchtigkeit stauen oder Schimmel bilden.

Übrigens: Nicht nur im Sommer trocknet deine Wäsche draußen schnell. Auch kalte Wintertage solltest du nutzen, um deinen Wäscheständer draußen zu platzieren. Im Nu sind deine Textilien trocken.

Wie viel Wäsche kannst du maximal auf einen Wäscheständer hängen?

Diese Frage lässt sich nicht ganz einfach beantworten. Denn wie viel du aufhängen kannst, hängt vom Modell des Wäscheständers, seiner Größe und seiner Form ab. Eine Waschladung sind durchschnittlich sieben Kilo. Die sollte er mindestens tragen können. Große Trockner kannst du auch mit mehr beladen. Die Hersteller wie Leifheit, Vileda, Artweger oder Wenko machen bei ihren unterschiedlichen Modellen aber jeweils Angaben dazu.

Worauf solltest Du beim Kauf eines Wäscheständers achten?

In erster Linie auf den Platz, den du zur Verfügung hast. Manche Modelle sind bis zu 60 Zentimeter breit und ausgeklappt bis zu zwei Meter lang. Passt der Wäscheständer trotzdem noch durch die Balkontür? Auch große Wäscheständer sollten leicht zu transportieren, zusammenzuklappen und zu verstauen sein.

Die Standfestigkeit ist ein wichtiges Kriterium. Wer möchte schon frische Wäsche nach einem Windstoß wieder vom Boden aufsammeln?

Das Material, aus dem der Wäscheständer besteht, muss robust sein und darf nicht rosten. Deshalb verwenden die meisten Hersteller Kunststoffe in Kombination mit Aluminium. Es gibt aber auch Modelle aus Holz.

FAQ

Wie kann ich am besten Bettwäsche auf Wäscheständer trocknen?

Gut geschleudert ist halb getrocknet: Hänge deine Wäsche also möglichst erst auf, wenn sie so kräftig wie erlaubt geschleudert wurde. Große Textilien wie Bettlaken oder Bettbezüge werden schneller trocken, wenn sie auf dem Wäscheständer viel Platz haben, also wenn du sie über zwei oder drei Leinen hängst. Auch bei deiner normalen Wäsche solltest du darauf achten, dass zwischen den Teilen ausreichend Platz bleibt – sonst trocknen sie zu langsam und können unangenehme Gerüche bilden.

Wo trocknet die Wäsche schonender – im Wäschetrockner oder auf dem Wäscheständer?

Natürlich hat auch ein elektrischer Wäschetrockner seine Vorteile. Manche Textilien, etwa Handtücher, kommen flauschig weich aus der Trommel. Das Befüllen und Herausnehmen der Wäsche macht nicht viel Arbeit und viele Stücke sind so glatt, dass das Bügeln überflüssig wird. Wenn du viel und oft wäschst, kann ein Trockner eine große Hilfe sein.

Aber ganz abgesehen vom Platzbedarf, den hohen Anschaffungs- und den Stromkosten ist ein Trockner nicht für alle Gewebe geeignet. Sehr empfindliche Kleidungsstücke wie die Seidenbluse oder der Kaschmirpullover und alle Gewebe mit Elasthan dürfen nicht hinein. Solche Kleidungsstücke kannst du entweder liegend auf dem Wäscheständer trocknen oder auf einen Bügel an die Leine hängen. Insgesamt ist ein Wäscheständer schonender für Textilien aller Art, weil diese in der Trommel des Trockners strapaziert werden.

Welches Zubehör gibt es zu einem Wäscheständer zu kaufen?

Für alle, bei denen auf geheimnisvolle Weise beim Waschen und Trocknen einzelne Socken verschwinden, bieten manche Hersteller spezielle Socken- oder Kleinteilehalter an. So kann nichts verloren gehen.

Wäscheklammern sind unverzichtbar. Und damit die ewige Suche aufhört, gibt es sie auch in kleinen Körben, die du an den Wäscheständer hängen kannst.