Entsafter

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Entsafter: Frisch gepresster Saft – so, wie du ihn magst

Erfrischend, lecker und gesund sind frisch gepresste Säfte. Mit einem Entsafter kannst du zu Hause aus Obst, Gemüse und Kräutern deine persönlichen Lieblingssäfte herstellen. Welche Entsafter es überhaupt gibt und was du beim Kauf beachten solltest, erfährst du hier.

Inhalt

Warum sollte ich selbst Saft pressen und welche Vorteile habe ich vom Entsaften?

Was kann ich entsaften?

Entsafter oder Mixer – Wann lohnt sich welches Gerät?

Smoothie vs. Saft: Was hat mehr Vitamine?

Welche Geräte zum Entsaften gibt es?

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Wie bereite ich das Obst oder Gemüse auf das Entsaften vor?

FAQ zu Entsaftern – wichtige Fragen und Antworten

Warum sollte ich selbst Saft pressen und welche Vorteile habe ich vom Entsaften?

Jeder, der gerne Orangensaft trinkt, weiß, dass zwischen einem Fertigsaft und einem frisch gepressten Orangensaft Welten liegen. Doch mit einem Entsafter gepresste Säfte schmecken nicht nur einfach besser, sondern bieten dir zahlreiche weitere Vorteile:

  • Frisch gepresster Saft enthält viele wertvolle Vitamine und je nach Gerät auch wichtige Ballaststoffe.
  • Die Zubereitung frischer Säfte ist meist günstiger als industriell produzierte hochwertige Säfte.
  • Du entscheidest, welche Früchte in deinem Saft landen und ob du ihn zusätzlich mit Zucker süßen möchtest.
  • Frische Obst- und Gemüsesäfte bereichern den Speiseplan und inspirieren dich zu leckeren neuen Saft-Kreationen.

Was kann ich entsaften?

Entsaften kannst du fast jedes Gemüse, das meiste Obst und sogar Kräuter. Die folgenden Sorten eignen sich besonders gut für die Zubereitung frischer Säfte mit einem Entsafter.

Obst

Bei Obstsorten kannst du aus dem Vollen schöpfen. Verwende bevorzugt saisonales und regionales Obst. Das ist nachhaltig und du sparst Geld!

  • Äpfel
  • Birnen
  • Erdbeeren
  • Nektarinen
  • Pfirsiche
  • Melonen
  • Weintrauben
  • Kiwi
  • Ananas
  • Aprikosen
  • Beeren
  • Pflaumen

Bananen sind nicht so gut zum Entsaften geeignet wie anderes Obst, da sie viel Stärke enthalten. Kernobst wie Pfirsiche, Kirschen oder Pflaumen sollten vorher entkernt werden, während du Melonen schälen musst. Zitrusfrüchte können mit oder ohne Schale in den Entsafter wandern. Die Schale verleiht dem Saft einen leicht bitteren, aber durchaus aromatischen Geschmack. Wichtig bei der Verwendung der Schale: Zitronen oder Orangen in Bio-Qualität.

Gemüse

Zu den beliebtesten Gemüsesorten zum Entsaften gehören die folgenden:

  • Möhren
  • Tomaten
  • Sellerie
  • Paprika
  • Lauch
  • Rote Bete
  • Spinat
  • Gurke
  • Brokkoli
  • Kohl

Kürbis und Avocado lassen sich nicht entsaften, da sie einen geringen Wasseranteil sowie einen hohen Stärkeanteil besitzen. Rote Bete solltest du vor dem Entsaften schälen.

Kräuter

Frische Kräuter enthalten ebenfalls viele Vitamine und verleihen Säften ein raffiniertes Aroma. Entsaften kannst du die meisten Kräuter. Allerdings solltest du sie vorher von ihrem Stängel befreien. Infrage kommen z. B. diese Kräuter:

  • Petersilie
  • Pfefferminze
  • Salbei
  • Basilikum
  • Thymian

Entsafter oder Mixer – Wann lohnt sich welches Gerät?

Entsafter und Mixer verarbeiten Obst und Gemüse auf unterschiedliche Art und Weise: Während ein Mixer die Zutaten püriert und dabei alle Inhaltsstoffe erhalten bleiben, presst ein Entsafter den Saft aus den Zutaten heraus. Fasern und Fruchtfleisch (Trester) werden vom Saft getrennt.

Das Ergebnis im Glas ist entsprechend ein ganz anderes: Im Mixer zubereitete Säfte sind dickflüssig und sättigend. Sie werden als Smoothies bezeichnet. Getränke aus dem Entsafter sind dünnflüssiger, weniger sättigend, aber auch besser verdaulich, da sie keine Ballaststoffe enthalten. Für welches Gerät du dich entscheidest, hängt von deinem persönlichen Geschmack ab.

Smoothie vs. Saft: Was hat mehr Vitamine?

Der ausschlaggebende Unterschied zwischen einem Smoothie und einem Saft ist nicht der Vitamingehalt, denn der ist bei beiden Getränken ungefähr derselbe. Da bei einem Smoothie das gesamte Obst und Gemüse unter Zugabe von etwas Wasser zu einem dickflüssigen Brei verarbeitet wird, enthält er mehr Ballaststoffe, die verdauungsfördernd wirken. Säfte lassen sich leichter verdauen. Frisch gepresste Obstsäfte enthalten zudem mehr konzentrierten Fruchtzucker als Smoothies.

Welche Geräte zum Entsaften gibt es?

Möchtest du deine Säfte in Zukunft selbst herstellen, hast du die Wahl zwischen den folgenden Geräten.

Zitruspresse

Das einfachste Gerät zum Saftauspressen ist die Zitruspresse. Sie ist in den unterschiedlichsten Größen und Ausstattungen erhältlich, als hand- oder elektrisch betriebenes Modell. Mit einer Zitruspresse lassen sich allerdings nur Säfte aus Zitrusfrüchten wie Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruits oder Mandarinen zubereiten.

Vorteile:

  • Einfache Bedienung
  • Günstig in der Anschaffung
  • Gute Ergebnisse

Nachteile:

  • Ausschließlich für Zitrusfrüchte geeignet
  • Nur für kleine Mengen an Saft

Slow Juicer (Saftpresse)

Der Slow Juicer arbeitet nach dem Prinzip des guten alten Fleischwolfs: Die einzelnen Zutaten werden langsam durch Drehungen mit einer sogenannten Pressschnecke zerkleinert. Dabei wird der Saft aus Obst und Gemüse extrahiert. Aufgrund der geringen Rotationsbewegungen entsteht kaum Wärme und hitzeempfindliche Bestandteile bleiben so erhalten. Saft und Trester landen in getrennten Behältern.

Vorteile:

  • Schonende Entsaftung
  • Für alle Obst- und Gemüsesorten geeignet
  • Geräuscharm
  • Sehr hochwertige leckere Säfte
  • Wenig Schaumbildung

Nachteile:

  • Hoher Preis
  • Aufwendige Vorbereitung der Zutaten (Schälen und/oder Entkernen)

Zentrifugal-Entsafter

Mit einem Zentrifugal-Entsafter kannst du in kurzer Zeit große Mengen an Saft herstellen. Dieses Gerät zerkleinert die Zutaten mit einer Reibe bei hohen Umdrehungszahlen. Dadurch wird der Saft herausgeschleudert und in einem Behälter aufgefangen. Durch die beim Extraktionsprozess entstehende Hitze wird jedoch ein Teil der Vitamine und Nährstoffe zerstört.

Vorteile:

  • Einfache Bedienung
  • Große Mengen an Saft
  • Schnell

Nachteile:

  • Nicht für faserige Gemüsesorten geeignet
  • Aufwendige Reinigung
  • Nährstoffverlust

Dampfentsafter

Ein Dampfentsafter setzt sich meist aus drei aufeinandergestapelten Töpfen zusammen: In den untersten Topf gehört das Wasser, in den obersten die Zutaten. Durch den heißen Dampf werden diese gegart und der Saft läuft nach unten in den mittleren Topf.

Vorteile:

  • Kaum Vorbereitung der Zutaten nötig
  • Abtötung von Bakterien und Keimen
  • Längere Haltbarkeit des Safts
  • Für große Mengen an Saft

Nachteile:

  • Verlust wertvoller Nährstoffe
  • Saft ist heiß

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Bei der Auswahl eines Entsafters sind die folgenden Kriterien wichtig.

Leistung

Bei elektrisch betriebenen Zentrifugal-Entsaftern solltest du auf die Leistung des Gerätes achten. Um eine möglichst hohe Drehzahl zu erreichen, benötigen sie mindestens eine Leistung von 350 Watt. Slow Juicer hingegen arbeiten mit einer geringen Umdrehung und haben dementsprechend auch eine niedrigere Leistung.

Material

Entsafter sind aus Edelstahl, Kunststoff oder Aluminium gearbeitet. Besonders hochwertig und langlebig ist rostfreier Edelstahl.

Größe und Beschaffenheit des Saftbehälters

Die meisten Entsafter sind mit einem integrierten Saftbehälter ausgestattet. Nur bei wenigen Modellen wird der Auffangbehälter extern unter den Auslauf gestellt. Saftbehälter von Zentrifugal-Entsaftern haben ein umfangreiches Fassungsvermögen von bis zu 2,5 Litern, Dampfentsafter bieten dir noch mehr Platz. Für Single- oder Paarhaushalte reichen Entsafter mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1,5 Litern in der Regel aus. Denk auch daran, dass du den Entsafter in deiner Küche unterbringen musst: Je mehr Fassungsvermögen ein Gerät besitzt, desto mehr Stauraum braucht es.

Geschwindigkeitsstufen

Viele Zentrifugal-Entsafter lassen sich in der Geschwindigkeit regulieren. Das ist sehr praktisch und energieeffizient, da du die Umdrehungen an die Beschaffenheit der Zutaten (weich, hart) anpassen kannst.

Reinigung

Es empfiehlt sich, einen Entsafter direkt nach der Benutzung zu reinigen, damit die Reste sich nicht festsetzen. Je komplexer das Gerät ist, desto aufwendiger ist meist auch die Reinigung. Am einfachsten zu reinigen sind natürlich Zitruspressen. Achte beim Kauf generell darauf, dass sich die einzelnen Teile abnehmen lassen. Oft kannst du das Zubehör in die Spülmaschine stecken.

Wie bereite ich das Obst oder Gemüse auf das Entsaften vor?

Das hängt von dem jeweiligen Entsafter, aber auch von der Zutat ab: Bei einem Dampfentsafter kannst du Obst ohne Vorbereitung in den Behälter geben. Entsaftest du mit einem Slow Juicer oder einem Zentrifugal-Entsafter, müssen die Zutaten teilweise entkernt und geschält werden. Sehr harte Bestandteile wie Pfirsichkerne, Traubenstängel oder Ananasschale müssen immer entfernt werden.

FAQ zu Entsaftern – wichtige Fragen und Antworten

Wie viel Geld muss ich für einen guten Entsafter einplanen?

Die Preisspanne bei Entsaftern ist sehr groß: Am günstigsten sind Zitruspressen und Dampfentsafter. Hochwertige Zentrifugalentsafter findest du ab 80 Euro aufwärts. Am kostspieligsten sind Slow Juicer, für die du mindestens 100 Euro kalkulieren solltest.

Wie lange kann ich den Entsafter am Stück verwenden?

Das hängt vom Gerät und seiner Leistung ab. Entsafter mit einer geringen Wattzahl machen schneller schlapp als Entsafter mit einer hohen Leistung.

Wie lange dauert das Entsaften ungefähr?

Am schnellsten hast du den fertigen Saft im Glas, wenn du eine Zitruspresse oder einen Zentrifugal-Entsafter benutzt. Dann dauert die Zubereitung nämlich nur ca. ein bis zwei Minuten. Der Slow Juicer ist etwas langsamer: Der Entsaftungsvorgang kann hier bis zu fünf Minuten dauern. Am langsamsten ist der Dampfentsafter: Hier muss der fertige Saft erst noch abkühlen, bevor du ihn trinken kannst.

Wie kann ich Schaum beim Entsaften vermeiden?

Beim Entsaften mit einem Zentrifugal-Entsafter entsteht oft Schaum, der sich im Glas oben auf dem Saft absetzt. Um diesen zu vermeiden, solltest du den Entsafter vor bzw. nach jedem Benutzen gründlich reinigen, ausschließlich frische Zutaten verwenden und unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen wählen: für weiches Obst eine langsame, für härteres eine schnellere Geschwindigkeit.

Welcher Entsafter eignet sich für Karottensaft, Rote-Bete-Saft oder Apfelsaft?

Harte Obst- und Gemüsesorten lassen sich am einfachsten und schnellsten mit einem Zentrifugal-Entsafter auspressen. Aber auch mit hochwertigen Saftpressen lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Man braucht dafür nur etwas mehr Zeit.

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