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Kaffeemühlen

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Kaffeemühlen ermöglichen besonders aromatischen Kaffeegenuss

Morgens zum Wachwerden muss erst einmal eine Tasse Kaffee her – geht es dir auch so? Das koffeinhaltige Getränk ist buchstäblich in aller Munde, wird von Menschen auf der ganzen Welt konsumiert und aus den Bohnen der Kaffeepflanze hergestellt. Heutzutage sind vor allem zwei Sorten sehr bekannt: Coffea arabica, auch bekannt als Arabica-Kaffee, und Coffea canephora, dessen deutscher Name Robusta-Kaffee lautet. Beide Arten gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten und mit speziellen Zusätzen sowie Geschmacksnoten. Woher der Kaffee ursprünglich kommt und in welchem Land er zuerst konsumiert wurde, lässt sich nicht sicher nachweisen. Forscher gehen aber davon aus, dass die Pflanze erstmals in der Region Kaffa in Äthiopien angebaut und verarbeitet wurde. Mittlerweile werden Kaffeepflanzen in rund 50 Ländern weltweit kultiviert. Vor allem in Afrika und in arabischen Ländern ist „das schwarze Gold“ beliebt und fester Teil von festlichen Anlässen. Während Kaffee früher in der westlichen Welt ebenfalls in erster Linie sonntags und an Feiertagen konsumiert wurde, ist er heutzutage erschwinglich und wird alltäglich genossen.

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, Kaffeebohnen zu einem Heißgetränk zu verarbeiten. Du kannst dafür bei REWE Kaffeepulver kaufen, das aus bereits gemahlenen Bohnen besteht, oder du zerkleinerst die Kaffeebohnen selbst mit einer Kaffeemühle. Früher gab es sie nur in mechanischer Ausführung zum Selbstdrehen. Heute sind elektrische Modelle verfügbar, die quasi per Knopfdruck frisches Kaffeepulver herstellen. Wie fein das Endprodukt ist oder sein soll, hängt von der Art des Kaffees ab, den du trinken möchtest. Für Filterkaffee benötigst du beispielsweise gröberes Pulver als für Espresso.

Welches Mahlwerk ist empfehlenswert?

Das Mahlwerk von Kaffeemühlen ist entscheidend. Es produziert das Kaffeepulver und ist damit verantwortlich für den Geschmack des Heißgetränks. Durch gleichmäßige Bewegungen mahlt die Maschine die Kaffeebohnen und übrig bleibt das begehrte Pulver. Jedes Mahlwerk zerkleinert die gerösteten Bohnen auf andere Weise. Kaffeemühlen mit Kegelmahlwerk gehen sehr aromaschonend vor, weil sie die Bohnen kürzer bearbeiten als Kaffeemühlen mit Scheibenmahlwerk. Wie der Name bereits verrät, bestehen Kaffeemühlen mit Kegelmahlwerk aus einem Kegel. Die Bohnen befinden sich bei der Verarbeitung zwischen ihm und der äußeren Wand der Maschine. Je kleiner die Kaffeebohnen zermahlen werden, desto weiter rutschen sie neben dem Kegel nach unten, wo sie wiederum noch feiner zerkleinert werden.

Scheibenmahlwerke bestehen aus zwei Scheiben, zwischen denen die Bohnen eingeklemmt sind. Das Gerät macht sich die Zentrifugalkraft zu Nutze. Die Bohnen werden stetig kleiner und durch die Fliehkräfte werden sie zur Seite gedrückt. Die äußeren Teile der Scheiben stehen dichter zusammen als die inneren, so dass die Bohnen zwischen den kleiner werdenden Scheibenabständen immer weiter pulverisiert werden. Dadurch werden sie länger von der Maschine bearbeitet und verlieren mehr von ihrem Aroma. Es gibt Kaffeemühlen mit Scheibenmahlwerk, deren Inneres zwei Metallscheiben enthält und solche, die aus Keramik bestehen.

Unabhängig von der Art des Mahlwerks kannst du an elektrischen Kaffeemühlen einstellen, wie grob oder fein das Kaffeepulver sein soll. Abhängig davon, welche Einstellung du vornimmst, vergrößerst oder verringerst du den Abstand zwischen den Scheiben beziehungsweise zwischen dem Kegel und der Maschine.

Das solltest du beim Kauf von Kaffeemühlen beachten

Bevor du Kaffeemühlen kaufst, solltest du verschiedene Modelle miteinander vergleichen. Du erkennst eine gute Kaffeemühle daran, dass sie die Bohnen gleichmäßig zerkleinert. Wenn sie ungleichmäßiges Pulver produziert, solltest du von einem Kauf absehen. Ebenso wichtig ist, dass die Kaffeemühle die Bohnen nicht erhitzt, während sie gemahlen werden. Durch Hitze erhält das spätere Getränk ein bitteres Aroma und kann regelrecht verbrannt schmecken. Bei einem Kauf solltest du auf hochwertige Qualität achten. Billige Kaffeemühlen überhitzen leichter.

Es gibt eine große Auswahl an Kaffeemühlen, die elektrisch funktionieren. Du erhältst das Aroma und zerkleinerst die Bohnen gleichmäßig. Der Nachteil: Sie sind teurer. Schonender für den Geldbeutel sind Kaffeemühlen für den Handbetrieb. Am oberen Teil ist eine Kurbel angebracht, die du drehst, bis genug Pulver im Auffangbehältnis ist. Egal, ob du Kaffeemühlen manuell oder elektrisch bedienst, achte darauf, dass du stets nur so viel Pulver produzierst, wie du tatsächlich benötigst, denn das Kaffeearoma im Pulver verflüchtigt sich schnell. Es ist daher empfehlenswert, die Bohnen immer frisch zu mahlen. Falls dir das zu umständlich ist, solltest du dir eine luftdichte Kaffeedose zulegen. Luft, Feuchtigkeit, Licht und Kontakt mit Plastik mindern das Kaffeebukett.

Wenn du dich dafür entscheidest, Kaffeemühlen mit der Hand zu bedienen und geröstete Bohnen manuell zu zerkleinern, profitiert du nicht bloß von dem geringeren Anschaffungspreis. Hand-Kaffeemühlen sind in der Regel kompakter als elektrische und nehmen weniger Platz in Anspruch.

Welche Kaffeemühlen eignen sich für Siebträger?

Je feiner die Kaffeebohnen gemahlen werden, desto mehr Oberfläche bieten sie dem Wasser. Das bewirkt, dass Kaffee, der aus sehr feinem Kaffeepulver gebrüht wird, intensiver schmeckt als bei der Verwendung gröberen Pulvers. Grundsätzlich gilt bei der Zubereitung: Je weniger Wasser auf das Pulver gegeben wird, desto stärker ist das Getränk. Bei Espresso spielt nicht nur die Menge des Pulvers eine große Rolle, sondern die Feinheit des Kaffeepulvers.

Für intensiven Kaffee stellt entsprechend feines Pulver die optimale Grundlage dar, die du mit einer speziellen Espressomühle herstellen kannst, wobei eine normale Kaffeemühle ebenfalls ausreicht. Es spielt keine Rolle, ob du mit elektrischen Kaffeemühlen Espresso zubereitest oder mit Handgeräten. Bloß musst du darauf achten, dass der Feinheitsgrad hoch genug ist. Außerdem wichtig ist selbstverständlich, spezielle Espressobohnen zu verwenden, die du natürlich bei REWE kaufen kannst. Beim Aufgießen von Espresso wird heißes Wasser mit hohem Druck durch ein Sieb gepresst. Dabei entfaltet sich das Aroma des Pulvers und es entsteht automatisch die charakteristische „Crema“ auf der Oberfläche des Getränks. Idealerweise wird das Pulver dem Wasser für etwa 25 Sekunden ausgesetzt. Wer die Zeit unterschreitet, riskiert, dass der Espresso sauer oder wässrig schmeckt. Dauert der Vorgang zu lange, könnte statt eines aromatischen Espressos eine bittere Variante entstehen.

Espresso stammt ursprünglich aus Mailand und ist vor allem in südeuropäischen Ländern beliebt. Er wird in einer kleinen Tasse serviert, in der etwa 30 Milliliter Platz finden. Wenn du in Italien beispielsweise einen „caffè“ auf der Speisekarte entdeckst, lass dich nicht verwirren! Der klassische Filterkaffee, der vor allem in Deutschland verbreitet ist, wird dort auch als „Caffè Americano“ bezeichnet. Mit „Caffè“ hingegen ist in südeuropäischen Ländern normalerweise Espresso gemeint.

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