Standmixer

106 Artikel
Filter

Hast du gefunden, wonach du gesucht hast?

<
12
>

Kaufratgeber Standmixer        

Fruchtige Smoothies, cremige Suppen oder feines Nussmus: Wer diese Leckereien bereits selbst zubereitet hat, merkt schnell, dass der Handmixer hier an seine Grenzen stößt. Für gleichmäßig zerkleinerte und cremige Lebensmittel ist die Kraft eines Standmixers hilfreich. Leistungsfähiger als sein handlicher Verwandter zerkleinert er auch hartnäckige Nahrungsmittel wie Nüsse, gefrorene Lebensmittel oder faserhaltiges Obst und Gemüse. Zudem kannst du in dem Gefäß des Standmixers auch größere Mengen zubereiten. Im Kaufratgeber zeigen wir dir, welche Standmixer-Typen es gibt und worauf es beim Kauf ankommt.

Inhalt

Die unterschiedlichen Standmixer-Typen

Darauf solltest du beim Kauf achten

Standmixer reinigen

FAQ Standmixer

Die unterschiedlichen Standmixer-Typen

Standmixer haben zwar alle die Funktion, Lebensmittel zu zerkleinern – doch ihre Leistungen unterscheiden sich. Um den passenden Standmixer für deine Bedürfnisse zu finden, stellen wir dir die drei Typen vor.

Hochleistungsmixer

Vorteile:

  • zerkleinert auch feste und faserige Lebensmittel problemlos
  • geringe Wärmeentwicklung
  • verschiedene Programme
  • Zutaten müssen nur grob geschnitten werden

Nachteile:

  • kostspielig
  • laut

Die leistungsstärkste Ausführung des Standmixers ist der Hochleistungsmixer. Meist haben die Mixer eine Leistung von 900 Watt bis 1.500 Watt. Mit dieser Kraft kommen sie auch hervorragend mit der Zerkleinerung von festen und faserigen Lebensmitteln wie Nüssen oder Blattgemüse zurecht. Da der Standmixer dabei meist nicht mit voller Power laufen muss, entwickelt sich weniger Wärme, wodurch mehr Vitamine und andere Nährstoffe erhalten bleiben.

Ein leistungsstarker Standmixer ist vielseitig einsetzbar. Verschiedene Programme ermöglichen unterschiedliche Zubereitungen. Ob Mixen, Pürieren, Blenden, Mahlen oder Häckseln – je nach gewünschtem Endprodukt lässt sich die Mix-Kraft des Standmixers einstellen. Aufgrund seiner starken Leistung ist der Hochleistungsmixer jedoch amkostspieligsten.

Küchenmixer

Vorteile:

  • günstiger
  • zerkleinert auch feste Lebensmittel
  • verschiedene Programme
  • Zutaten müssen nur grob geschnitten werden

Nachteile:

  • Endergebnis bei festen oder faserigen Lebensmitteln weniger homogen
  • überhitzt schneller

Ein Küchenmixer hat grundsätzlich die gleichen Funktionen wie ein Hochleistungsmixer. Der Küchenmixer weist allerdings eine niedrigere Wattzahl auf, meist zwischen 300 Watt und 900 Watt. Weiches oder geschnittenes Obst und Gemüse stellen für den Küchenmixer kein Problem dar. Vor allem durch Zugabe von ausreichend Flüssigkeit zerkleinert der Mixer die Zutaten gut. Bei festen Lebensmitteln ist das Endergebnis aber weniger gleichmäßig als bei Mixern mit höherer Wattzahl. Zerhäckselte Nüsse oder Crushed Ice schaffen die meisten Standmixer mit schwächerer Leistung ebenfalls. Allerdings läuft der Motor hier auf Hochtouren und kann nur für einen kurzen Zeitraum arbeiten, da er sonst überhitzt.

Generell solltest du darauf achten, dass der Mixer nicht mit zu viel Kraft läuft. Dabei produziert er viel Wärme, wodurch die Nährstoffe in Obst und Gemüse verloren gehen können. Auch bei der Zubereitung von Crushed Ice ist ein warmer Mixer problematisch. Arbeite hier also lieber mit weniger Power und nutze die Impulsfunktion. Dabei arbeitet der Küchenmixer immer nur in kurzen Abschnitten.

Smoothie-Maker

Vorteile:

  • praktische To-go-Flasche bei den meisten Geräten
  • einfache Reinigung des Mixgefäßes
  • kostengünstig

Nachteile:

  • schafft nur kleine Mengen
  • Zutaten müssen klein geschnitten werden
  • faserige Zutaten werden nicht homogen

Während Hochleistungs- und Küchenmixer jeweils mit großen Behältnissen mixen, ist der Smoothie-Maker auf kleinere Mengen ausgelegt. In diesem Mixer werden vor allem Smoothies, also püriertes Obst und Gemüse, zubereitet. Smoothies schmecken nicht nur gut, sie enthalten auch viele Vitamine und Nährstoffe. Die flüssige Form kommt vor allem denjenigen zugute, die viel unterwegs sind. Erdbeere, Traube, Spinat & Co. lassen sich so ganz einfach im Büro oder nach dem Sport trinken. Das Praktische am Smoothie-Maker: Das Mixgefäß ist bei vielen Modellen gleichzeitig eine Flasche, die du gut mitnehmen kannst und die sich einfach reinigen lässt.

Aufgrund der Gefäßgröße müssen die Zutaten vor dem Mixen entsprechend klein geschnitten werden. Große oder faserige Zutaten schafft der Motor nicht, da die Wattzahl bei Smoothie-Makern nur um die 300 Watt liegt und die Lebensmittel nicht nachrutschen können. Gefrorene Früchte packen die meisten Smoothie-Maker aber trotzdem.

Darauf solltest du beim Kauf achten

Je nachdem, wie häufig du deinen Standmixer verwenden und welche Zutaten du darin zubereiten möchtest, solltest du dir vor dem Kauf überlegen, was dein Gerät mitbringen sollte. Wir haben die daher die wichtigsten Punkte aufgelistet.

  • Leistung und Umdrehungszahl: Auch bei Standmixern gilt: je höher die Wattzahl, desto stärker die Leistung. Bei Wattzahlen über 1.000 Watt lassen sich harte und faserige Zutaten gut zerkleinern. Dabei spielen auch die Umdrehungszahlen eine wichtige Rolle. Hier gibt es Geräte mit 2.500 Umdrehungen bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute. Viele Umdrehungen sind vor allem für Pflanzenfasern gut, da die Klingen so alle Fasern erwischen und ein feines, cremiges Endprodukt liefern. Achte aber darauf, dass eine hohe Umdrehungszahl auch eine hohe Wärmeentwicklung bedeutet. Hier ist es wichtig, dass der Standmixer eine entsprechende Watt-Leistung mitbringt.
  • Programmvielfalt: Vor allem Hochleistungsmixer bringen viele Programme wie Suppen- oder Impuls-Programme mit. Aber auch manche Küchenmixer bringen entsprechende Funktionen mit. Wer beispielsweise Crushed Ice für einen leckeren Cocktail benötigt, wählt dann einfach das entsprechende Programm und muss nur noch warten, bis das Gerät fertig ist. Sind solche Funktionen nicht vorhanden, führt das meist zu weniger zufriedenstellenden Ergebnissen. Manche Standmixer haben sogar eine Kochfunktion. Diese eignet sich vor allem für Suppen, da das pürierte Gemüse direkt im Gefäß erhitzt werden kann.
  • Bedienung: Dein Standmixer sollte intuitiv bedienbar sein. Ein einfaches Drehrad zum Einstellen der unterschiedlichen Programme und Geschwindigkeiten bequemer als viele Tasten. Entscheidest du dich für ein Modell mit einem Bildschirm, achte darauf, dass das Display beleuchtet ist. So kannst du auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut erkennen, welches Programm du wählst.
  • Lautstärke: Standmixer sind meist recht laut. Zwischen 80 und 100 dB bewegen sich die meisten Geräte. Zum Vergleich: 80 dB entsprechen Verkehrslärm, während 100 dB einem Discobesuch gleichkommen. Grundsätzlich stellt die Lautstärke jedoch kein Problem dar, da die Geräte immer nur sehr kurz im Einsatz sind. Wer aber bevorzugt in den Abend- und Morgenstunden mixen möchte, sollte mit Rücksicht auf die Nachbarn einen Standmixer mit geringerer Lautstärke wählen.
  • Klingen: Neben der Leistung des Geräts spielen auch die Klingen eine wichtige Rolle für das Endergebnis. Sie sind meist aus Edelstahl und bestehen aus zwei bis sechs Flügeln. Sind die Messer in verschiedenen Höhen angebracht, wirkt sich das positiv auf das Zerkleinern aus. Gleiches gilt für unterschiedliche Messer-Formen. Dadurch können die Zutaten sowohl zur Mitte zurückgeführt als auch im Behältnis verteilt werden. So wird die Masse gleichmäßig zerkleinert.
  • Behälter: Für Smoothies genügt ein kleiner Behälter bis 600 ml. Bei größeren Mengen solltest du auf Gefäße zwischen 600 und 2.000 ml zurückgreifen. Zu manchen Geräten gehören sowohl ein großes Mixgefäß als auch eine Flasche. Beim Material kannst du zwischen Glas oder Kunststoff wählen. Glas ist hygienischer, da es kratzfest ist und sich kein Schmutz ablagern kann. Allerdings ist Glas auch recht schwer und zerbrechlich. Kunststoff-Gefäße sind besser in der Handhabung. Dort bilden sich mit der Zeit allerdings kleine Kratzer. Daher ist es wichtig, das Behältnis direkt nach der Benutzung zu reinigen, um Ablagerungen zu vermeiden. Das Material sollte außerdem BPA-frei sein. Achte zudem darauf, dass das Gefäß spülmaschinenfest ist.
  • Standfestigkeit: Beim Mixen entwickeln sich starke Kräfte. Damit der Standmixer an Ort und Stelle stehen bleibt, sind Antirutschfüße wichtig. Zudem sollte der Behälter nicht wackeln, sondern fest im Gerät stecken.
  • Sicherheit: Der Standmixer sollte nur bei korrekt eingesetztem Behälter funktionieren. Wichtig ist auch ein Überlastungsschutz. Diesen erkennst du am SGS-Prüfzeichen.
  • Abmessung: Mach dir vorab Gedanken darüber, ob du den Mixer regelmäßig benötigst und er daher einen festen Platz auf der Arbeitsfläche bekommt oder ob du ihn gut in einem Schrank verstauen kannst. Die Größe kann hier entscheidend sein. Ein längeres Kabel ist zudem praktisch, wenn die Steckdose sich nicht direkt am vorgesehenen Stellplatz deines Mixers befindet.
  • Zubehör: Mehrere Gefäße in verschiedenen Größen können bei häufiger Verwendung praktisch sein. Auch ein sogenannter Stopfer ist hilfreich. Mit seiner Hilfe kannst du die Zutaten im Mixgefäß besser verteilen. Durch ein Loch im Deckel des Gefäßes drückst du so die Zutaten nach unten und sorgst für ein gleichmäßiges Ergebnis ohne zusätzliche Flüssigkeitsgabe.

Standmixer reinigen

Nach der Verwendung deines Standmixers solltest du das Gefäß sofort reinigen. Andernfalls trocknen die Reste fest und lassen sich nur umständlich entfernen. Hast du ein spülmaschinenfestes Behältnis, stellst du es in die Spülmaschine und schaltest diese am besten sofort ein. Ist die Maschine noch nicht gefüllt und du möchtest mit dem Spülgang warten, gibst du bis dahin Wasser in den Behälter. So verhinderst du das Eintrocknen der Reste.

Bei Gefäßen, die sich nicht für die Spülmaschine eignen, verwendest du eine Küchenbürste zur Reinigung. Ein Spüllappen ist hierfür ungeeignet, da die Verletzungsgefahr aufgrund der Klingen zu groß ist. Hartnäckige Reste kannst du leichter entfernen, indem du den Behälter zu drei Vierteln mit Wasser befüllst, ihn mit geschlossenem Deckel noch mal auf das Gerät stellst und kurz einschaltest. So lösen sich auch Nahrungsreste unter dem Messerblock. Bei einigen Geräten lässt sich das Klingensystem sogar abschrauben. Achte dabei darauf, den Dichtungsring nicht zu verlieren.

FAQ Standmixer

Welcher Standmixer für gefrorene Früchte?

Gefrorene Früchte schaffen sowohl der Smoothie-Maker als auch der Küchenmixer. Größere Stücke solltest du jedoch etwas antauen lassen. Hochleistungsmixer zerkleinern die Früchte sehr schnell und einheitlich.

Wie viel Watt braucht ein Standmixer für grüne Smoothies?

Für grüne Smoothies solltest du auf Standmixer ab 1.000 Watt zurückgreifen. Mixer mit niedrigeren Wattzahlen können das Obst und Gemüse zwar auch zerkleinern, das Endergebnis wird allerdings nicht so fein und cremig. Zudem überhitzt der Motor bei niedrigeren Wattzahlen schneller.

Welcher Standmixer eignet sich für Nussmus?

Um cremiges Nussmus selbst herzustellen, benötigst du einen Standmixer mit hoher Leistung. Erst ab 1.000 bis 1.200 Watt und einer hohen Umdrehungszahl der Klingen erhältst du ein zufriedenstellendes Ergebnis. Bei Geräten mit niedrigerer Wattzahl können die Nüsse nicht ausreichend zerkleinert werden.

Was kann ich im Standmixer zubereiten?

Im Standmixer kannst du sämtliche Lebensmittel zubereiten, die du zerkleinern und mixen möchtest. Besonders eignen sich die Mixer für größere Mengen wie bei Suppen, Shakes oder auch Babybrei. Auch trockene Zutaten wie Dinkel- oder Hafermehl lassen sich zubereiten. Aus Nüssen kannst du mit einem guten Standmixer Nussmus herstellen. Aber auch für das Mixen von Getränken wie Cocktails eignen sich Standmixer hervorragend.

Dein REWE Newsletter
Angebote, Rezepte und Aktionen. Einfach in deinen Posteingang holen!

Es ist leider ein Fehler aufgetreten.

Versuch es später noch einmal.