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Wasserkocher

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Wasserkocher sind praktische Küchenhelfer

Wasserkocher sind aus dem Haushalt kaum mehr wegzudenken. Sie leisten schon morgens gute Dienste, wenn es darum geht, Kaffee, Tee oder andere Heißgetränke zuzubereiten. Der erste elektrische Wasserkocher wurde übrigens gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf der Weltausstellung in den USA vorgestellt. Zuvor gab es schon nicht-elektronische Varianten.

Funktionsweise: So wird das Wasser erhitzt

Sobald der Wasserkocher eingeschaltet ist, erhitzen sich die Heizelemente und erwärmen die unterste Wasserschicht. Wasserdampf entsteht und steigt nach oben, wo er auf kälteres Wasser trifft. Wie bei einem Gewitter im Kleinformat entsteht dabei eine Art Miniexplosion, die das bekannte Geräusch des Wasserkochers verursacht.

Ein durchschnittlicher Wasserkocher braucht etwa 2.000 Watt und drei bis vier Minuten, um eine volle Ladung Wasser zum Kochen zu bringen. Damit verbraucht er weniger Energie und vor allem Zeit wie die Erwärmung der gleichen Menge Wasser auf einem gewöhnlichen Herd. Immerhin: Auf Induktionsherden kocht das Wasser annähernd so schnell wie im Kocher.

Wasserkocher entkalken: So geht‘s

Wenn du deinen Stromverbrauch reduzieren möchtest, solltest du den Wasserkocher regelmäßig entkalken, da Kalkablagerungen die Effizienz beim Kochvorgang mindern. Statt spezieller Antikalk-Mittel, die du im Übrigen in unserem Sortiment findesst, kannst du haushaltsübliche Essigessenz zum Entkalken verwenden. Gib etwas davon in den Kocher und lass es einige Stunden einwirken. Danach spülst du das Gerät mit klarem Wasser aus, entfernst mit einem feuchten Lappen die Rückstände und dein Wasserkocher glänzt wie neu. Alternativ kannst du auf ein Gerät mit integriertem Kalkfilter setzen.

Worauf du beim Kauf eines Wasserkochers achten solltest

Bevor du dir einen neuen Wasserkocher kaufst, solltest du dir überlegen, wie viel Flüssigkeit du in der Regel erhitzen willst. Wenn du regelmäßig eine ganze Kaffeekanne füllst, sollte der Wasserkocher 1 Liter fassen können. Ein geringeres Fassungsvermögen ist nicht empfehlenswert. Eine Ausnahme ist der Reisewasserkocher, der sehr klein und ideal für unterwegs geeignet ist.

Die meisten Wasserkocher verfügen über ein Füllstandsanzeige, an der du die Wassermenge ablesen kannst. Neben der Funktionalität spielt die Optik bei dem Küchengerät eine Rolle. Es gibt Wasserkocher ohne Plastik, wie Wasserkocher aus Glas (zum Beispiel von der Marke Russell Hobbs). Wenn das erhitzte Wasser länger heiß bleiben soll, wähle als Material für den Wasserkocher Edelstahl – aber auch ein Modell mit Warmhaltefunktion kommt hier infrage. Wer einen besonders langlebigen Wasserkocher sucht, liegt mit einem Modell aus Cromargan richtig. Der korrosionsbeständige Chromnickelstahl wird etwa vom renommierten Hersteller WMF verarbeitet.

Ein wichtiges Auswahlkriterium ist zudem die Wattzahl: Je höher sie ist, desto schneller erhitzt der Wasserkocher die enthaltene Flüssigkeit. Für schnelle Ergebnisse halte nach einem Wasserkocher mit mindestens 2200 Watt oder besser noch 2400 Watt Ausschau. Speziell bei einer höheren Füllmenge ist eine solch hohe Leistung unverzichtbar.

In farblicher Hinsicht hast du freie Auswahl. Beliebte Klassiker sind Wasserkocher in Rot, Weiß und Schwarz, aber grundsätzlich sind die kleinen Küchenmaschinen in annähernd jeder Farbe erhältlich. Zudem gibt es ausgefallene Wasserkocher im Retrolook, die einen echten Blickfang in deiner Küche darstellen können.

Bei REWE findest du ein vielfältiges Wasserkocher-Angebot, darunter auch spezielle Teekocher und andere Küchengeräte, die du im Alltag benötigst.

Welcher Wasserkocher eignet sich für die Zubereitung von Babynahrung?

Wasserkocher mit Temperatureinstellung sind sehr nützlich, wenn du Babynahrung zubereiten möchtest, damit die Mahlzeit nicht zu heiß wird und womöglich Verletzungen verursacht. Die Temperaturanzeige des Wasserkochers befindet sich gut sichtbar außen am Gerät und du kannst zwischen verschiedenen Temperaturstufen wählen. Wenn du einen Wasserkocher brauchst, um Babynahrung herzustellen, solltest du keine Geräte verwenden, die ihr Heizelement im Inneren haben. Kalk lagert sich daran schneller ab und die Spiralenform erschwert zudem die Reinigung. Auf einen Wasserkocher mit Filter solltest du für Babynahrung ebenfalls verzichten, weil sich darin schnell Keime sammeln.