Küchenreiben

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Küchenreiben: Vielfältige Helfer in der Küche

Frisch geraspelte Salatstreifen und Möhren für den dekorativen Sommersalat oder dünne Käseflocken zum Überbacken eines köstlichen Auflaufs: Küchenreiben sind immer für dich da, wenn du Lebensmittel in Form bringen willst. Die Auswahl ist heute groß – hier erfährst du, worauf es ankommt.

Inhalt

Wofür werden Küchenreiben verwendet?

Welche verschiedenen Küchenreiben gibt es?

Welche Spezialreiben gibt es?

Was ist besser – eine manuelle oder eine elektrische Küchenreibe?

Aus welchem Material sind Küchenreiben gefertigt?

Wie reinige ich Küchenreiben richtig?

FAQ: Wissenswertes über Küchenreiben

Wofür werden Küchenreiben verwendet?

Die meisten Lebensmittel müssen auf irgendeine Weise zerkleinert werden, damit wir sie genießen können. Oft schneidest du erst mit Messer und Gabel, wenn sie auf dem Teller liegen. In anderen Fällen zerkleinerst du sie schon bei der Zubereitung. Küchenreiben sind seit Langem ein bewährtes Hilfsmittel dafür. Die meisten Modelle können mehr als nur Lebensmittel in winzige Stücke reiben oder zu Mus verarbeiten. Typische Zubereitungsarten sind:

  • feines Reiben für eine breiige oder cremige Konsistenz – für Knoblauch etc.
  • grobes Reiben für eine flockige oder körnige Konsistenz z. B. für Parmesan oder andere Hartkäsesorten
  • Hobeln – ideal für Radieschen oder Ingwer
  • in Scheiben schneiden von Gurken, Zucchini und anderen Lebensmitteln
  • Raspeln von z. B. Möhren oder Äpfeln

Mit manchen Küchenreiben kannst du auch tolle Dekorationselemente gestalten, zum Beispiel gitterförmige Gurkenscheiben, zu Blüten geformte Möhren und Radieschen oder lange, gekräuselte Schlangen.

Welche verschiedenen Küchenreiben gibt es?

Küchenreiben unterscheiden sich in der Bauform und im Funktionsumfang. Die wichtigsten Modelle im Überblick:

Universalreiben (Brettreiben)

Wie der Name andeutet, bestehen diese Küchenreiben aus einem flachen Brett, in das mehrere Funktionen integriert sind. Am oberen Ende befindet sich ein Griff zum Festhalten. Typischerweise bieten sie drei Optionen: feines und grobes Reiben sowie Schneiden.

Handreiben

Eine Sonderform der Brettreibe ist die Handreibe (auch Paddelreibe genannt), deren Form an ein Paddel erinnert. Dank des langen Griffs kannst du sie besonders gut in der Hand halten. Größenbedingt ist jedoch nur Platz für eine einzige Funktion. Sie ist eine gute Wahl, wenn du sie für einige wenige Speisen benötigst.

Vierkantreiben

Auch diese tragen ihr Merkmal im Namen: Die kastenförmigen Reiben besitzen vier Seiten mit jeweils unterschiedlichen Funktionen. Neben dem Reiben und Schneiden übernehmen sie meist das Raspeln und Hobeln.

Trommelreiben

Die Arbeitstiere unter den Küchenreiben erinnern optisch an einen Fleischwolf. Du füllst die zu zerkleinernden Lebensmittel in die Trommel und bewegst diese mit einer Kurbel. Durch die höhere Kraft der Kurbel wirst du leichter mit harten Lebensmitteln wie Nüssen und Schokolade fertig. Meist handelt es sich um Multifunktionsgeräte mit mehreren austauschbaren Trommeln.

Mandolinen

Die Mandoline ist eher ein Küchenhobel, mit dem du je nach Ausstattung arbeiten kannst. Dazu verwendest du unterschiedliche Einsätze. Sie stammt aus der französischen Küche und zeichnet sich durch ihre Standfestigkeit und die einfache Bedienung aus.

Welche Spezialreiben gibt es?

Küchenreiben sind vor allem für die Bearbeitung von Gemüse und Obst vorgesehen. Für manche Lebensmittel sind sie nicht handlich oder robust genug. Ein Beispiel ist Parmesan. Die meisten Käsesorten lassen sich auf einer normalen Küchenreibe raspeln oder hobeln. Für Hartkäsesorten wie Parmesan ist jedoch eine besonders stabile, belastbare Reibe erforderlich.

Einige weitere Sondermodelle sind:

  • Knoblauchreiben/-pressen zum Zerkleinern von Knoblauchzehen
  • extrem scharfe Zitronen- oder Zitrusreiben, die die Schale durchdringen
  • kleine Muskatnussreiben
  • Trüffelschneider, die delikate Flocken produzieren
  • japanische Oroshiki-Reiben für Wasabi, Ingwer und Daikon (Rettich)

Natürlich musst du nicht alle diese Küchenreiben besitzen, denn mit den meisten lassen sich verschiedene Lebensmittel zerkleinern. Denk aber daran, dass sich auch bei regelmäßiger sorgfältiger Reinigung irgendwann Aromen wie Knoblauch oder Muskatnuss festsetzen, die andere Lebensmittel beeinflussen.

Was ist besser – eine manuelle oder eine elektrische Küchenreibe?

Elektrische Küchenreiben sind in der Regel Trommelreiben mit Motor. Manche lassen sich auch als Fleischwolf verwenden. Sie haben wie ihre manuellen Pendants Vor- und Nachteile.

Vorteile Elektroreibe:

  • kein Kraftaufwand erforderlich
  • Schaffen auch größere Mengen mühelos
  • Bringen verschiedene Einstellungsmöglichkeiten mit

Nachteile Elektroreibe:

  • teuer
  • aufwendige Reinigung nach jedem Gebrauch
  • viel Platzbedarf

Vorteile manuelle Reibe:

  • günstig
  • Findet vor allem als Brettreibe überall Platz

Nachteile der manuellen Reibe:

  • Erfordert je nach Lebensmittel und Menge viel Kraft
  • Kann am unteren Ende leicht wegrutschen

Für welche Variante du dich entscheidest, hängt also vor allem davon ab, wie häufig du die Reibe nutzt und wie groß die Mengen sind, die du in der Regel verarbeitest. Raspelst du als Single nur hin und wieder Möhren für deinen Rohkostsalat, genügt eine einfache Brettreibe. Bereitest du regelmäßig Kartoffelpuffer für die ganze Familie zu, zerkleinerst harte Lebensmittel wie Nüsse und Schokolade für Desserts oder tischst bunte Salate bei Partys auf, machen dir elektrische Küchenreiben das Leben leichter.

Tipp: Alternativ kannst du auch gleich zu einer Küchenmaschine greifen, die mit mehreren Scheiben für verschiedene Arten der Zerkleinerung ausgestattet ist.

Aus welchem Material sind Küchenreiben gefertigt?

Beim Material hast du die Wahl aus zwei Optionen – Edelstahl und Keramik. Sie haben jeweils Vor- und Nachteile.

Vorteile Edelstahl:

  • pflegeleicht
  • rostfrei
  • langlebig

Nachteile Edelstahl:

  • verhältnismäßig teuer

Vorteile Keramik:

  • Verarbeitet Lebensmittel zu Mus
  • für Nickelallergiker eine sichere Wahl

Nachteile Keramik:

  • teuer und in Europa eher selten

Ebenso selten sind Küchenreiben aus Glas. Diese werden gerne zum Zerkleinern und Pürieren weicher Obstsorten für Babybrei und Ähnliches verwendet.

Kunststoff spielt bei manchen Küchenreiben zwar auch eine Rolle, kommt aber nur für das Gehäuse zum Einsatz. Die eigentlichen Klingen bestehen aus Edelstahl oder einem anderen Metall wie Aluminium. Kunststoff ist zwar günstig und robust, Reiben aus diesem Material sind jedoch nicht säurebeständig und können sich mit der Zeit verfärben.

Wie reinige ich Küchenreiben richtig?

Auch wenn deine Küchenreibe spülmaschinenfest ist, solltest du dich nicht 100-prozentig auf die Spülmaschine verlassen. In den kleinen Zähnen und Löchern verfangen sich oft winzige Lebensmittelreste, in denen sich irgendwann Bakterien ansiedeln. Am besten überprüfst du sie nach der Entnahme aus der Spülmaschine sorgfältig oder reinigst sie gleich mit der Hand. Eine alte Zahnbürste hilft dir, in die engsten Löcher zu gelangen.

FAQ: Wissenswertes über Küchenreiben

Dürfen Küchenreiben in die Spülmaschine?

Hersteller drücken sich hier gerne vage aus. Achte auf den feinen Unterschied der Auszeichnungen:

  • Spülmaschinenfest: Die problemlose Reinigung in der Spülmaschine wird garantiert.
  • Spülmaschinengeeignet bzw. spülmaschinentauglich: Die Reinigung ist möglich, erfolgt aber auf eigene Gefahr. Du nimmst in Kauf, dass die Küchenreibe in der Spülmaschine beschädigt werden kann oder schneller abstumpft.

Welches Zubehör ist für Küchenreiben sinnvoll?

Unterschiedliches Zubehör kann den Umgang mit Küchenreiben enorm erleichtern.

  • Ein Auffangbehälter sorgt dafür, dass die zerkleinerten Lebensmittel zuverlässig gesammelt werden.
  • Irgendwann werden die zu reibenden Lebensmittel so klein, dass der Kontakt deiner Finger mit den scharfen Zähnen der Reibe fast unvermeidlich ist. Zieh dann einen speziellen Fingerschutz über.
  • Mit einem Standfuß oder Saugnapf sorgst du dafür, dass die Reibe bei der Arbeit nicht wegrutschen kann.

Welche Lebensmittel bereite ich mit Küchenreiben zu?

Fragst du dich, was du mit Küchenreiben eigentlich machen kannst? Hier sind einige Beispiele:

  • vielfältige Salate
  • Rohkost wie Julienne (feine Gemüsestreifen)
  • dünne Kartoffelscheiben für Gratins und Aufläufe
  • dekorative Elemente für Buffets
  • Reibekuchen/Kartoffelpuffer
  • geriebener Käse für italienische Pastaspezialitäten
  • geriebene Nüsse oder geraspelte Schokolade für Desserts
  • weiche Nahrung für Babys und pflegebedürftige Menschen

Dies sind natürlich nur einige Beispiele. Bei REWE findest du online zahlreiche Anregungen für den kreativen Einsatz von Küchenreiben und Rezepte aus aller Welt.

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