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Milchtöpfe

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Milchtöpfe für heiße Milch ohne Anbrennen

Ob heiße Milch mit Honig oder geschmolzene Kuvertüre für die Schokotorte: Milchtöpfe sind ideal, wenn es um schonendes Erhitzen auf dem Herd geht. Hier erfährst du, was diese nützlichen Klassiker aus Omas Küche alles können.

Inhalt

Wie unterscheidet sich der Milchtopf von anderen Töpfen?

Welche Vor- und Nachteile haben Milchtöpfe?

Welche Arten von Milchtöpfen gibt es?

Was ist beim Kauf von Milchtöpfen zu beachten?

Für welche Gerichte eignet sich ein Milchtopf?

FAQ: Wissenswertes über Milchtöpfe

Wie unterscheidet sich der Milchtopf von anderen Töpfen?

Es dauert eine ganze Weile, bis Milch kocht. Dies hat zur bekannten Binsenweisheit geführt, dass ein bewachter Milchtopf nie kocht. Schaust du dann kurz nicht hin, kocht die Milch schnell über und macht aus deinem Herd ein Schlachtfeld. Spezielle Milchtöpfe verhindern dies auf mehrfache Weise.

Ihr wichtigstes Ausstattungsmerkmal ist der besonders hohe Rand. Selbst wenn die Milch hochkocht und schäumt, tritt sie doch nicht darüber.

Ein weiterer Vorteil ist der einseitig angebrachte Griff, der selbst nicht heiß wird. Mit diesem kannst du die Milch (oder andere Flüssigkeiten) problemlos umfüllen. Der Schüttrand mit der Einkerbung, „Schnabel“ genannt, erleichtert zudem zielgenaues Gießen.

Was ist das Besondere am Simmertopf?

Die beiden Begriffe Milch- und Simmertopf werden häufig synonym genutzt. Doch längst nicht alle Milchtöpfe sind Simmertöpfe. Es lohnt sich also, bei der Auswahl genau hinzusehen.

Wie der Name Simmertopf bereits andeutet, dienen diese Töpfe zum Simmern von Speisen. Das Wort stammt aus der englischen Sprache und beschreibt langsames Erhitzen bis zum Siedepunkt, aber nicht darüber hinaus. Die Gefahr des Überkochens ist hier also gebannt.

Anders als herkömmliche Milchtöpfe sind Simmertöpfe stets doppelwandig. Weil kein direkter Kontakt zwischen Wärmequelle und Inhalt des Topfes besteht, erhitzen sich Flüssigkeiten und andere Lebensmittel langsam bis auf 100 °C. Diese Milchtöpfe eignen sich nicht nur bestens zum Erhitzen von Milch und Kakao, sondern auch zum Schmelzen von Kuvertüre und anderer Schokolade.

Welche Vor- und Nachteile haben Milchtöpfe?

Milchtöpfe sind vor allem dann eine lohnenswerte Ergänzung zu regulären Töpfen, wenn du häufig Milch für heiße Getränke und zur Zubereitung von Desserts oder Frühstücks-Porridge erhitzt.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Milch kann nicht überkochen oder anbrennen.
  • Der spezielle Henkel oder lange Griff wird nicht heiß.
  • Eine Markierung auf der Innenseite macht es einfach, die richtige Menge zu erhitzen.

Die Nachteile:

  • Der zusätzliche Topf nimmt Platz im Schrank weg.
  • Die Zubereitung dauert wesentlich länger als in der Mikrowelle.

Es lohnt sich also, abzuwägen, was dir wichtiger ist. Soll es schnell gehen, wenn du Lust auf eine Tasse heiße Milch hast oder morgens Porridge zubereitest, ist die Mikrowelle vermutlich die bessere Wahl. Dafür nimmst du das Risiko in Kauf, dass die Milch regelmäßig überkocht und du den Innenraum anschließend gründlich reinigen musst.

Welche Arten von Milchtöpfen gibt es?

Milchtöpfe unterscheiden sich in mehreren Punkten voneinander. Ein besonders wichtiger Aspekt ist das Material, denn jedes bringt seine eigenen Vor- und Nachteile mit.

Vorteile Edelstahl:

  • Benötigt keine Beschichtung
  • sehr robust
  • spülmaschinenfest

Nachteile Edelstahl:

  • Erhitzt nur langsam
  • optisch nicht unbedingt ansprechend

Vorteile Emaille:

  • bezaubernde Landhausoptik
  • hohe Wärmeleitung

Nachteile Emaille:

  • zusätzliche Beschichtung erforderlich
  • nicht spülmaschinenfest

Gut zu wissen: Findest du online Milchtöpfe aus Steingut oder Keramik, handelt es sich nicht um Töpfe zum Erhitzen von Milch auf dem Herd. Gemeint sind hier eher Milchkannen für den rustikal gedeckten Tisch, in die du die bereits erhitzte Milch einfüllst.

Was ist beim Kauf von Milchtöpfen zu beachten?

Neben dem Material gibt es einige weitere wichtige Aspekte, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten:

  • Der Durchmesser des Milchtopfs sollte zum Durchmesser der bevorzugten Kochplatte passen. Ist diese größer, verschwendest du Energie.
  • Orientiere dich beim Volumen daran, wie viel Milch du benötigst. Erhitzt du meist nur Milch für einen einzigen Kaffeebecher, genügt ein Volumen von 0,5 Litern. Versorgst du die ganze Familie mit Porridge oder Milchreis zum Frühstück, sollten es zwei bis drei Liter sein.
  • Je höher der Rand ist, desto geringer ist das Risiko, dass die Milch doch noch überkocht.
  • Eine Antihaftbeschichtung erleichtert dir die spätere Reinigung.
  • Prüfe, ob ein Deckel im Lieferumfang enthalten ist. Dieser beschleunigt das Erhitzen und spart so Energie.

Nicht zuletzt solltest du dem Design etwas Aufmerksamkeit schenken. Gerade emaillierte Milchtöpfe sind häufig in nostalgischen Designs mit verspielten Punkten oder in zarten Pastelltönen erhältlich. Wähle ein Modell, das perfekt zu deinem Einrichtungsstil passt, oder greif zu einem neutralen Milchtopf aus hochglänzendem Edelstahl.

Für welche Gerichte eignet sich ein Milchtopf?

Milchtöpfe sind längst nicht nur zum Erhitzen von Milch und Kakao als leckere Heißgetränke geeignet. Du kannst in ihnen zahlreiche Desserts und andere Gerichte zubereiten, bei denen Milch die Grundlage darstellt, etwa:

  • Porridge
  • Milchreis
  • Grießbrei
  • Haferbrei
  • Pudding
  • Eiercreme
  • Soßen

Doppelwandige Simmertöpfe eignen sich außerdem zum Schmelzen von Kuvertüre und normaler Tafelschokolade für die Verzierung von Torten oder als süße Soße zu Pancakes und anderen Leckereien.

Daneben lassen sich Milchtöpfe auch wunderbar zum Erhitzen von Suppen aus der Konservendose oder zur Zubereitung von Tütensuppen nutzen, wenn du keinen Stieltopf besitzt.

FAQ: Wissenswertes über Milchtöpfe

Warum brennt die Milch in einem guten Milchtopf nicht an?

Das Geheimnis guter Milchtöpfe ist eine spezielle Antihaftbeschichtung im Inneren. Diese sorgt für ein besonders langsames Erhitzen der Milch. Allerdings ist diese Beschichtung nicht kratzfest. Du darfst zum Anrühren von Milchspeisen keine Schneebesen aus Metall verwenden.

Wie reinige ich einen Milchtopf, wenn die Milch doch einmal anbrennt?

Hast du die Milch längere Zeit auf dem Herd vergessen, ist selbst die beste Beschichtung überfordert. Gib etwas Wasser mit Spülmittel in den Topf und lass ihn eine Weile stehen.

Löst das Spülmittel die Verkrustung nicht, greifst du zu einem alten Hausmittel: Mische ein wenig natronhaltiges Backpulver mit Wasser und koch die Mischung kurz auf. Anschließend genügt es, den Milchtopf mit einem Lappen auszuwischen.

Was ist beim Kauf von einem Milchtopf für Induktion zu beachten?

Typische Materialien für Milchtöpfe wie Edelstahl und Emaille sind selbst nicht ferromagnetisch und somit nicht für den Einsatz auf Induktionsherden geeignet. Viele Modelle werden jedoch von den Herstellern so bearbeitet, dass sie leitfähig und damit induktionsgeeignet sind. Willst du den Topf auf einem Induktionsherd nutzen, findest du entsprechende Hinweise in der Produktbeschreibung.

Erleichtern Milchtöpfe mit Schüttrand und abgewinkeltem Griff die Handhabung?

Der ergonomische, abgewinkelte Griff und der Schüttrand mit Schnabel erleichtern das gezielte Umfüllen der Milch. Dies ist praktisch, wenn du immer wieder Babyfläschchen mit warmer Milch füllst oder geschmolzene Schokolade kunstvoll über Kuchen und Desserts gießt.

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