Topfsets

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Kaufberatung Topfsets

Topfsets sind praktische Helfer in der Küche. Egal, ob für Profis am Herd oder für den Alltag im Haushalt – die richtigen Töpfe machen vieles einfacher. Und mit einem Set hast du gleich das passende Kochgeschirr für verschiedene Gelegenheiten beisammen.  Alles Wissenswerte über Topfsets verraten wir hier.

Inhalt

Was ist besser, ein Topfset oder einzelne Töpfe?

Welche Töpfe sollte ein Topfset enthalten?

FAQ

Was ist besser, ein Topfset oder einzelne Töpfe?

Die erste eigene Wohnung, die erste Küche: Fast jeder fängt mit einzelnen Kochtöpfen an und kauft nach. Im Laufe des Lebens wachsen die Ansprüche – und ein zusammenpassendes Topfset ist nicht nur dekorativ anzusehen, sondern erleichtert auch die Arbeit am Herd. Denn du hast passende Töpfe für verschiedene Kocheinsätze zur Hand und kannst sie meist auch noch praktisch ineinander stapeln. Wenn dann ab und zu noch ein besonderer Topf zum Einsatz kommen soll, etwa für Spargel oder , kannst du dein Sortiment nach Belieben ergänzen.

Welche Töpfe sollte ein Topfset enthalten?

Ein Kochtopfset soll die Grundausstattung für die Zubereitung gängiger Gerichte bilden. Deshalb sind in den meisten Sets fünf Töpfe enthalten, die häufig Verwendung finden:

  • Fleischtopf, 24 Zentimeter Durchmesser, fünf Liter
  • Fleisch- oder Gemüsetopf, 20 Zentimeter Durchmesser, drei bis vier Liter
  • Gemüse- oder Kartoffeltopf, 18 Zentimeter Durchmesser, zwei Liter
  • Bratentopf, 20 Zentimeter, zweieinhalb Liter
  • Stielkasserolle, 16 Zentimeter, anderthalb Liter

Für die kleine Küche sind auch Sets mit nur mit drei Töpfen erhältlich. Wer mehr Auswahl möchte, kann von bekannten Markenherstellern wie WMF, Fissler und Silit aber auch ein Topfset mit sechs Töpfen oder sogar inklusive Pfanne erwerben.

Welche Vorteile hat ein Topfset aus Edelstahl?

Edelstahl ist extrem robust, langlebig und vielseitig einsetzbar. Deshalb bestehen die Töpfe der meisten Topfsets auch aus diesem Material.

Vorteil: Edelstahltöpfe sind rostfrei, lassen sich gut reinigen

Nachteil: Edelstahl leitet Wärme weniger gut als Kupfer und ist nicht antihaftbeschichtet

Sie sind „unkaputtbar“, die Töpfe aus Edelstahl, und deshalb so beliebt. Außerdem kannst du sie in der Spülmaschine reinigen und auch die Reinigung mit einem Scheuerschwamm macht ihnen nichts aus. Da reiner Edelstahl Wärme weniger gut leitet, haben viele Töpfe aus diesem Material spezielle Böden, die sogenannten Sandwichböden. Sie bestehen aus mehreren Schichten, darunter Aluminium, das schneller leitet.

Welches Topfset eignet sich für welche Herdart?

Gasherde

Gasherde erfreuen sich vor allem bei Profis und leidenschaftlichen Hobbyköchen großer Beliebtheit, weil die gewünschte Hitze sofort da ist und ebenso blitzschnell reguliert werden kann. Wenn die Flamme aus ist, heizt der Herd nicht nach – das erlaubt Zubereitung auf den Punkt. Um diesen Vorteil auch wirklich ausnutzen zu können, sollten Kochtöpfe auch besonders gut die Wärme leiten. Im Prinzip kannst du Edelstahltöpfe genauso verwenden wie Kupfer oder Gusseisen, wobei Kupfer besonders gut Wärme leitet, aber auch pflegeaufwändiger ist.

Sogar beschichtetes Kochgeschirr kannst du auf einem Gasherd verwenden. Du solltest nur darauf achten, dass die Töpfe nie ohne Inhalt auf der Flamme stehen, weil sie sonst schnell zu heiß werden und die Beschichtung Schaden nimmt.

Am besten geeignet für das Kochen mit Gas sind Töpfe mit hitzebeständigen Griffen. Und: Ein Topf muss immer groß genug sein, damit die Flamme nur darunter, nicht außen herum zu sehen ist.

Herde mit Ceranfeld

Auf einem Ceranfeld lassen sich alle Topfsets benutzen, ob sie nun aus Edelstahl oder Kupfer oder hitzebeständigem Glas bestehen. Wichtig ist nur, dass die Böden der Töpfe wirklich glatt sind und auch keine Schrammen oder eingebrannten Stellen haben. Diese könnten sonst das Ceranfeld schnell verkratzen. Theoretisch kannst du sogar mit speziellem Induktionskochgeschirr auf einem Ceranfeld arbeiten.

Induktionsherde

Hier kannst du nur speziell gekennzeichnetes, für Induktionsherde geeignete Topfsets verwenden. Damit Kochgeschirr auf einem Induktionsfeld funktioniert, also erwärmt werden kann, muss es magnetisch sein. Das ist aber weder bei Edelstahl noch bei Kupfer der Fall, nur bei Gusseisen. Du musst also entweder spezielle Induktionstöpfe oder solche verwenden, die eine besondere Beschichtung haben. Du kannst das ganz einfach ausprobieren: Halte einen Magneten an den Topfboden. Zieht der Topf den Magneten nicht an, ist er auch nicht für einen Induktionsherd geeignet.

Deshalb sind die Griffe wichtig

Wir fassen einen Topf ganz selbstverständlich an den Griffen an, heben ihn hoch und schieben ihn hin und her. Es ist also wichtig, zu überlegen, aus welchem Material die Griffe sein sollen. Metall kann schnell heiß und damit unangenehm für die Finger werden. Hier sind massive Edelstahlgriffe klar im Vorteil, weil sie sich nicht so schnell erhitzen. Kunststoffgriffe sind in der Regel nicht für den Backofen geeignet, wie sie den hohen Temperaturen nicht standhalten.

Fast jeder kämpft doch mit dem Platz in seinen Küchenschränken. Und wer stellt nicht gerne seine Töpfe ineinander? Damit das gut gelingt, bieten manche Hersteller tatsächlich Topfsets mit abnehmbaren Griffen an. Das spart Platz und du kannst hoch stapeln.

FAQ

Gibt es auch Schnellkochtöpfe im Set?

Schnellkochtöpfe sind zwar in der Regel nicht Bestandteil eines Topfsets. Aber du kannst sie dazukaufen. Namhafte Hersteller bieten sie in Zweier- und Dreiersets in unterschiedlichen Größen an. Wenn du häufig schnell größere Mengen zubereiten willst, kann das eine sinnvolle Ergänzung zu deinem Kochgeschirr sein. 

Kann ich eine passende Pfanne zu meinem Topfset bekommen?

Es gibt sehr große Sets mit zehn Teilen oder mehr, bei denen auch schon eine Pfanne enthalten ist, die dann natürlich perfekt zu deinen Töpfen passt, weil sie aus dem gleichen Material ist oder die gleiche Beschichtung hat. Ansonsten kannst du beim Hersteller auch passende Pfannen dazu kaufen.

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