Töpfe

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Kaufratgeber Töpfe

On Singlehaushalt oder große Familie – Töpfe dürfen in keiner Küche fehlen. Aber wie viele sind notwendig und welche eignen sich wofür? Wir erklären hier alles Wichtige über die Auswahl des richtigen Kochgeschirrs und die Unterschiede bei Töpfen.

Inhalt

Welche Kochtöpfe braucht man?

Das macht einen guten Topf aus

Welches Material ist das beste?

Welche Töpfe sind für das Kochen mit Induktion geeignet?

Kleine Küchenhelfer - große Wirkung

FAQ Töpfe

Welche Kochtöpfe braucht man?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Manche Menschen kommen tatsächlich mit einem großen und einem kleinen Topf aus. Ambitionierte Hobbyköche nutzen zusätzlich einen Spargeltopf, einen Nudeltopf, einen Gemüsetopf, einen Fleischtopf, einen Suppentopf, einen Schnellkochtopf, einen Bräter und eine Kasserolle. Denn die Zubereitung von Speisen gelingt mit den passenden Töpfen einfach besser.

Für eine solide Grundausstattung genügen diese Töpfe:

  • Ein hoher Topf für größere Mengen – geeignet für Suppe, Eintöpfe, Nudeln, Kartoffeln (24 cm Durchmesser)
  • Ein Bräter für große Fleischstücke, Braten oder Rouladen (22 bis 26 cm Durchmesser)
  • Ein mittlerer Topf für Gemüse (20 cm Durchmesser)
  • Ein flacher Fleischtopf zum Schmoren von Fleisch oder schnellem Dünsten (20 bis 24 cm Durchmesser)
  • Ein kleiner Stieltopf oder eine Kasserolle für schnelles Erhitzen von Milch, Brühe oder anderen Flüssigkeiten (18 cm Durchmesser)

Oft gibt es von bekannten Markenherstellern wie WMF, Tefal, Zwilling oder Karcher auch gleich ganze Topfsetszu kaufen. Das erspart dir das aufwendige Zusammenstellen und du hast gleich eine Basis für verschiedene Küchenexperimente. Manchmal ist auch eine Pfanne im Set enthalten, die du ja ohnehin brauchst. Praktisch bei Topfsets: Die einzelnen Töpfe kannst du gut ineinander stapeln.

Das macht einen guten Topf aus

Ein hohes Gewicht spricht für eine solide Fertigung und eine höherwertige Qualität. Allerdings dürfen Töpfe oder Pfannen auch mit Inhalt nicht so schwer sein, dass du sie nicht mehr gut heben und bewegen kannst.

Der Boden eines Topfes soll gleichmäßig aufliegen, dann verteilt sich die Hitze schneller und überall gleich gut. Perfekt ist, wenn deine Töpfe einen breiten Schüttrand haben, dann kannst du Flüssigkeit gut und tropffrei abgießen.

Welches Material ist das beste?

Natürlich darf Kochgeschirr gerne schick aussehen. Aber in erster Linie sollen Töpfe natürlich schnell zu erhitzen sein und eine gute Wärmeleitfähigkeit haben. Sie müssen robust und langlebig sein und dürfen nicht so leicht verkratzen. Wir helfen dir, die richtige Auswahl zu treffen:

Edelstahl

Vorteil: pflegeleicht, gut zu reinigen, rostet nicht

Nachteil: reiner Edelstahl kein guter Wärmeleiter

Edelstahltöpfe gibt es in gebürsteter oder polierter Optik. Bei den matt gebürsteten Kochtöpfen siehst du noch weniger Flecken oder Fingerabdrücke. Edelstahltöpfe sind extrem robust. Du kannst sie gut reinigen und auch in der Spülmaschine reinigen. Dadurch sind sie top beim Thema Hygiene. Allerdings leitet reiner Edelstahl die Hitze nicht so gut. Qualitativ hochwertiges Kochgeschirr aus Edelstahl hat daher oft einen sogenannten Sandwichboden, bei dem sich zwischen zwei Schichten Stahl eine Schicht aus Aluminium zur besseren Wärmeleitung befindet.

Edelstahltöpfe gibt es entweder mit einem Deckel aus Glas oder auch aus Edelstahl. Glas bietet den Vorteil, dass du gut sehen kannst, was im Topf vor sich geht, ohne den Deckel abzuheben.

Kupfer

Vorteil: sehr hohe Wärmeleitfähigkeit, Hitze lässt sich gut regulieren

Nachteil: empfindlichere Oberfläche als bei Töpfen aus Edelstahl

In so manchem Restaurant hängen in der Gaststube zur Dekoration Kupfertöpfe. Das hängt mit ihrem ansprechenden Aussehen zusammen und damit, dass viele Profis gerne mit Kupfertöpfen arbeiten. Denn damit lässt sich die Hitze sehr schnell regulieren. Da das Material weicher und empfindlicher ist als Edelstahl, musst du hier vorsichtiger bei der Reinigung sein und solltest die Töpfe lieber nicht in die Spülmaschine geben. Es gibt Kupfertöpfe mit und ohne eine innere Edelstahlbeschichtung. Diese soll vor unschönen Verfärbungen schützen, die bei Kupfer vorkommen können. Generell benötigen Kupfertöpfe mehr Pflege und Politur, damit sie lange gut aussehen.

Gusseisen

Vorteil: sehr gute Wärmeleitung, gute Kochergebnisse

Nachteil: höheres Gewicht; braucht lange, um heiß zu werden

Aus Gusseisen wurden und werden traditionell Töpfe hergestellt, die sich gut zum Braten und Schmoren eigenen. Ein Braten, ein ganzes Geflügel, ein deftiges Gulasch lassen sich gut bei hoher Hitze anbraten und dann bei mittlerer Temperatur garen. Allerdings musst du hier etwas länger warten, bis dein Topf heiß wird. Es gibt Gusseisentöpfe in klassischem Schwarz oder farbig emailliert.

Welche Töpfe sind für das Kochen mit Induktion geeignet?

Grundsätzlich eignen sich Töpfe und Pfannen aus Edelstahl oder Kupfer für Gasherde und Elektroherde, aber nicht immer für Herde mit Induktionskochfeld. Gusseisenkochgeschirr dagegen kannst du problemlos bei einem Induktionsherd benutzen. Bei einem solchen Ofen wird nicht die Herdplatte selbst erwärmt. Eine Induktionsspule sorgt für ein elektromagnetisches Feld, das Töpfe und Pfannen erhitzt. Da aber weder Kupfer noch Edelstahl selbst magnetisch sind, reagieren sie grundsätzlich nicht und werden nicht heiß. Es sei denn, sie haben eine ferromagnetische Beschichtung. Dann kannst du sie auch für einen Induktionsherd verwenden. Schau immer in die Produktbeschreibung beziehungsweise auf den Topfboden, hier wird meist angegeben, für welche Herdarten der Topf geeignet ist.

Kleine Küchenhelfer – große Wirkung

Praktisches Zubehör macht das Arbeiten in der Küche leichter. Wohin zum Beispiel mit dem heißen Topf, wenn er vom Herd genommen wird? Topfuntersetzer gibt es in vielen Formen und Materialien wie Silikon oder Bambus. Sie sind ebenso farbenfroh wie in Naturtönen zu haben – passend zur Küche oder zum Kochgeschirr.

Ein oder mehrere Abtropfsiebe braucht jeder, der gerne kocht. Immer gibt es etwas abzuschütten oder umzufüllen. Ob aus Silikon oder Metall, für gewaschenes Obst und Gemüse oder zum Abseihen gekochter Lebensmittel – Siebe für jeden Zweck gehören zu einer guten Küchenausstattung einfach dazu. Und je nachdem, was abgegossen werden soll, ergänzen sich ein feines Haarsieb und ein etwas gröberes Sieb.

Eine ungemein praktische Erfindung ist der Überkochschutz:Dass Milch oder Nudelwasser überkochen, kennt wohl jeder und hat sich schon darüber geärgert. Ein spezieller Deckel verhindert das. Ein Spritzschutz sorgt wiederum dafür, dass du im offenen Topf auch scharf anbraten kannst, ohne dass du mit Fettspritzern rechnen musst.

FAQ Töpfe

Sollten Topfgriffe aus Kunststoff oder Metall sein?

Griffe aus Metall werden rasch heiß. Dafür macht ihnen aber auch die Hitze des Backofens nichts aus. Kunststoffgriffe sind meist angenehmer für die Hand, verziehen sich aber bei großer Hitze, deshalb dürfen sie nicht in den Backofen.

Warum sind passende Deckel für meine Töpfe so wichtig?

Nur wenn der Deckel wirklich gut auf dem Topf sitzt, kann die Hitze nicht entweichen und die Temperatur deines Garguts wird erhalten Ob Deckel aus Glas oder Edelstahl, das ist letztlich Geschmackssache. Wenn du einen Deckel nachkaufen willst, solltest du darauf achten, bis zu welcher Temperatur er hitzebeständig ist und ob du ihn in den Backofen geben darfst.

Wie bekommt man angebrannte Töpfe wieder sauber?

Für das Reinigen von angebrannten Töpfen oder Pfannen gibt es einige Hausmittel. Bewährt hat sich Backpulver: Mit etwas Wasser kannst du daraus eine Paste mixen und auf die angebrannten Stellen geben. Einweichen lassen, abspülen, fertig. Auch wenn du einen Esslöffel Waschpulver mit Wasser zum Kochen bringst, kannst du hiermit die Beläge gut lösen. Eine dritte Möglichkeit: Erwärme zwei Esslöffel Essigsäure mit etwas Wasser im Topf, lasse das Ganze einwirken und wische den Topf anschließend mit einem Schwamm aus.

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