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Brühwurst

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Vom Wiener Würstchen bis zum Bierschinken – Brühwurst für jeden Geschmack

Brühwürste zählen hierzulande zu äußerst beliebten Wurstsorten. Ob Jagdwurst, Mortadella oder Weißwurst – die Vielfalt an Brühwürsten ist groß und für jeden Anspruch ist etwas dabei. Sie können als Hauptbestandteil einer Mahlzeit dienen, als Einlage für Suppen oder Eintöpfe Verwendung finden oder als Aufschnitt auf Brot zum Einsatz kommen.

Konservierte Brühwürste, die im Glas oder der Dose angeboten werden, eignen sich perfekt, um Vorräte anzulegen. Frischwürste sind dagegen für den sofortigen Verzehr gedacht. Um Brühwurst herzustellen, werden rohes Fleisch und Speck mithilfe eines Fleischwolfs zerkleinert und anschließend gekuttert. Für diesen Vorgang ist ein Spezialgerät erforderlich, der sogenannte Kutter, der das Fleisch noch feiner zerkleinert und sorgfältig vermischt. Während des Prozesses muss die Masse mit Eis gekühlt werden, damit das im Fleisch enthaltene Eiweiß nicht gerinnt. Durch die Zugabe weiterer Gewürze und Zutaten, wie Speckwürfel, Paprika, Champignons oder Pistazien erhalten die Brühwürste später den für ihre jeweilige Sorte charakteristischen Geschmack. Nach dem Abfüllen der Menge in den Darm wird die Brühwurst bei etwa 70 bis 75 Grad Celsius trocken oder feucht gegart, wodurch sie ihre Schnittfestigkeit erhält. Optional ist der Vorgang des Heißräucherns. Bei Frankfurter und Wiener Würstchen beispielsweise handelt es sich um leicht geräucherte Brühwurst.

Brühwurst erfordert in der Herstellung eine gewisse Ausstattung. Falls Sie sich selber daran versuchen möchten, sollten Sie wenigstens über einen Fleischwolf verfügen, um das Fleisch ohne großen Aufwand zu zerkleinern und abfüllen zu können. Für das Einfüllen eignen sich Mitteldärme, insbesondere Rinderdärme, sowie Rinder- und Kalbsbutten. Auch Kunstdärme sind erhältlich, die auf die jeweiligen Zubereitungsmethoden abgestimmt sind und mit denen sich Brühwürste zudem räuchern lassen.

Bekannte Brühwurstsorten sind beispielsweise:

  • Wiener Würstchen
  • Lyoner
  • Debreziner
  • Bockwurst
  • Weißwurst
  • Leberkäse
  • Jagdwurst
  • Krakauer
  • Bierschinken

Übrigens: Bei Mortadella handelt es sich um eine italienische Brühwurst, die von der deutschen Mortadella zu unterscheiden ist. Erstere Variante besteht meist aus Schweinefleisch mit groben Fettstücken und Pinienkernen oder Pistazien. Die großen, schweren Würste werden im Ofen gebacken, im Anschluss fein aufgeschnitten und dienen als Brotbelag. Die deutsche Variante hingegen ist anders gewürzt und zusätzlich leicht geräuchert. Außerdem wird sie in deutlich kleineren und dickeren Scheiben verkauft.

Schmackhafte Rezepte mit Brühwurst

Brühwurst kann Hauptbestandteil einer Mahlzeit sein oder dazu dienen, Gerichte zu verfeinern. Mortadella beispielsweise eignet sich wunderbar als Aufschnitt fürs Brot oder als raffinierte Zutat in einem mediterranen Nudelsalat. Sie verleiht herzhaft gefüllten Croissants mit Käse noch mehr Würze und auch ein Fleischsalat lässt sich damit schnell zaubern. Wiener Würstchen passen hingegen gut zu Kartoffelsalat und vielen Eintöpfen, das Gleiche gilt für Bockwürste, die Pflichtbestandteil eines klassischen Kartoffeleintopfs sind. Jagdwurst kann gebraten werden und ebenfalls als Einlage für Suppen oder die Zubereitung von Aufläufen und Pfannengerichten dienen. Durch die Vielfalt an Brühwurstsorten ergeben sich ebenso vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.

Brühwurst in Rezepte einzubinden, ist nicht schwer. Falls Sie mehr Inspiration suchen, werden Sie in der REWE Rezeptwelt fündig. Hier ein paar Rezeptvorschläge:

Brühwürste aus dem Glas können meistens zwar kalt gegessen werden, heiß schmecken sie jedoch am besten. Um sie zu erwärmen, lassen Sie sie lediglich für einige Minuten in heißem Wasser ziehen, die Brühwurst sollte nicht kochen. Damit die Würste nicht platzen, ist es ratsam, den Topfdeckel gelegentlich zu öffnen, so dass der Wasserdampf entweichen kann.