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Bockshornklee

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Bockshornklee – aromatisches Gewürz für viele Zwecke

In deutschen Küchen zählt Bockshornklee wahrscheinlich noch nicht zur Grundausstattung im Gewürzregal – das könnte sich jedoch schnell ändern. In anderen Ländern, vor allem Indien, Sri Lanka, Russland und den USA ist Bockshornklee schon lange angekommen und erfreut sich großer Beliebtheit. Ob in Currys, Chutneys, Fleisch-, Gemüse- und Fischgerichten oder Eintöpfen – das pikante Gewürz punktet mit seinem einmaligen Aroma und verleiht vielen Speisen eine besondere Note. Ist von Bockshornklee die Rede, sind meistens die Bockshornkleesamen gemeint, die fein-würzig und leicht bitter schmecken. Ihr Geschmack ähnelt dem von Liebstöckel und auch in unseren Breitengraden kommen sie vor allem zum Würzen deftiger Fleischgerichte zum Einsatz. Die Verwendungsmöglichkeiten von Bockshornklee sind damit jedoch lange nicht erschöpft.

Was ist Bockshornklee?

Bockshornklee ist ursprünglich in Südeuropa und Asien beheimatet. Die krautige Pflanze wächst bis zu 80 Zentimeter hoch und hat cremefarbene bis weiße Blüten. Die Bockshornkleesamen befinden sich in langen Hülsenfrüchten, auf deren hornartige Form sich der Name des Klees zurückführen lässt. Die Samen sind von ockergelber bis hellbrauner Farbe und duften intensiv, wenn man sie zerreibt. Neben den Samen sind auch die Bockshornkleeblätter zum Verzehr geeignet und können frisch oder gedünstet als Gemüse gegessen werden. Die Samen hingegen werden in gemahlener Form vor allem in Gewürzmischungen verwendet und vorher häufig geröstet, um die Aromen zu verstärken und den bitteren Geschmack abzumildern.

Wer keine Bockshornkleesamen kaufen, sondern lieber selbst ernten möchte, kann Bockshornklee im heimischen Garten anbauen, idealerweise an einem sonnigen, trockenen und geschützten Standort. Zwischen April und Juni können Sie die Samen im Freien aussäen. Dafür pflanzen Sie sie in einem Abstand von 20 Zentimetern und drücken sie etwa einen Zentimeter tief in die Erde. Während der Keimphase sollte der Boden stets leicht feucht gehalten werden. Nach wenigen Tagen bilden sich bereits erste Keimlinge, die Sie als Sprossen ernten können. Nach sechs Wochen haben sich die Blätter und nach circa zwölf Wochen die Samen entwickelt. Auf diese Weise erhalten Sie eigenen Bockshornklee für den täglichen Bedarf!

So können Sie Bockshornklee verwenden

Bockshornklee lässt sich in viele Rezepte einbinden und verleiht Gerichten eine einzigartige Würze und einen tollen Geschmack. Dass Bockshornklee einer der Hauptbestandteile von Currypulver ist, lässt bereits erahnen, wie aromatisch er ist. Dementsprechend ist Bockshornklee ein Gewürz, das wohldosiert und eher vorsichtig verwendet werden sollte. Er passt wunderbar zu:

  • Braten (Lamm-, Rinder-, und Schweinebraten)
  • Brot
  • Eintöpfen und Suppen (beispielsweise Fischsuppen)
  • Gemüse (wie Kartoffeln)

Daneben harmoniert Bockshornklee ausnehmend gut mit Käse und Gewürzen wie Kreuzkümmel und Chilis. Ebenso ist es möglich, aus Bockshornklee Tee herzustellen. Am leichtesten fällt die Zubereitung, wenn Sie Bockshornkleepulver verwenden. Hierbei handelt es sich um nichts anderes als Bockshornkleesamen, die gemahlen wurden. Indem Sie das Pulver mit Wasser übergießen, ziehen lassen und anschließend mit einem Filter abseihen, erhalten Sie ein wohlschmeckendes Getränk.

Übrigens: Das aus Bockshornklee gewonnene Öl kommt nicht in der Küche, sondern unter anderem im kosmetischen Bereich zum Einsatz. Bockshornklee Extrakt ist meistens in Form von Bockshornklee Kapseln erhältlich.

In Ihrer REWE Filiale und im REWE Onlineshop können Sie Bockshornklee kaufen, um Ihre Gerichte im Handumdrehen aufzupeppen und ihnen eine Extraportion Würze zu verleihen.