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Buchweizen

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Buchweizen – interessante Alternative zu Weizen und Co.

Wie die „neu entdeckten“ Getreidesorten Hirse und Dinkel erfreut sich auch Buchweizen in jüngerer Zeit wachsender Beliebtheit. Obwohl „Weizen“ im Namen steckt, handelt es sich in dem Fall aber gar nicht um Getreide, sondern um ein sogenanntes Pseudogetreide. Diese Bezeichnung tragen Pflanzen, die botanisch nicht zu den Süßgräsern beziehungsweise echten Getreidearten gehören, aber deren Verwendung ähnlich ist.

Buchweizen, dessen lateinische Bezeichnung Fagopyrum lautet, gehört zur Familie der Knöterichgewächse und ist in Europa, Asien und Afrika weit verbreitet. Angebaut wird Buchweizen in gemäßigten Klimazonen, in China und Japan schon seit tausenden Jahren. Neben China wird vor allem in Russland Buchweizen produziert. Die Pflanze ist sehr genügsam, wächst auf sauren, nährstoffarmen Böden und ist bereits innerhalb von zehn bis zwölf Wochen reif. Buchweizen zeichnet sich durch einen kräftigen und leicht bitteren Geschmack aus und kann in der Küche vielseitig verarbeitet werden, beispielsweise zu:

  • Buchweizenbrot
  • Buchweizengrütze und -grieß
  • Buchweizenpfannkuchen
  • Buchweizentorte

Buchweizen sollte am besten lichtgeschützt aufbewahrt und möglichst schnell verbraucht werden.

Rezepte und Gerichte mit Buchweizen

Buchweizen ist in mehreren Darreichungsformen erhältlich, die sich hinsichtlich ihrer Verwendungsmöglichkeiten unterscheiden. Buchweizenmehl beispielsweise kann Weizenmehl je nach Rezept mitunter eins zu eins ersetzen. So lassen sich Pfannkuchen- oder Pizzateig problemlos mit Buchweizenmehl herstellen, das darüber hinaus zum Andicken von Suppen und Soßen eingesetzt werden kann. Für die Zubereitung von Buchweizenbrot setzen viele auf einen Mehlmix aus Dinkel und Buchweizen, manchmal kommen zudem Quinoa, Hirse und Amaranth zum Einsatz.

Daneben ist Buchweizen zum Kochen in Körnerform erhältlich. Grundsätzlich kann Buchweizen in nicht gemahlener Form zu herzhaften Gerichten gereicht werden. Buchweizenkörner lassen sich wie Reis zubereiten. Um eine Tasse Buchweizen zu kochen, benötigen Sie zwei bis zweieinhalb Tassen Wasser. In Polen wird Buchweizen oftmals als Beilage gereicht und auch viele russische Rezepte basieren auf dem Pseudogetreide. Dazu zählen Rassolnik, eine salzig-saure Suppe mit Buchweizen, sowie Gretschka, ein Buchweizenbrei.

Eine tolle Ergänzung für Müslis sind Buchweizenflocken, die Sie ebenfalls fertig abgepackt kaufen können. Für Pastafans sind darüber hinaus Buchweizennudeln erhältlich, die Sie sogar selber machen können. Das ist zwar mit ein wenig Aufwand verbunden, erfordert jedoch nur wenige Zutaten, die Sie selbstverständlich allesamt bei REWE kaufen können. Neben Buchweizenmehl benötigen Sie lediglich Eier, etwas Öl, Salz und Wasser. Mit ein bisschen Übung geht die Zubereitung schnell vonstatten. Eine Nudelmaschine beziehungsweise -presse sollten Sie allerdings zur Hand haben, ansonsten ist es schwierig, die Pasta in die gewünschte Form zu bringen. Deftige Soßen, beispielsweise mit Sahne und Speckwürfeln, passen hervorragend zu Nudeln aus Buchweizen.

Aus Buchweizen lässt sich darüber hinaus Buchweizenhonig herstellen, dessen stark ausgeprägtes Aroma allerdings nicht jedermanns Geschmack trifft, denn es zeichnet sich durch herbe und getreidelastige Nuancen aus. Buchweizenhonig hat eine dunkelbraune, beinahe schwarze Farbe und ist von zähflüssiger Konsistenz. Klassischerweise kommt er für die Zubereitung von Weihnachts- und Lebkuchengebäck zum Einsatz, das von seinem charakteristischen kräftigen Geschmack profitiert.

Es gibt zahlreiche Buchweizen Rezepte für jeden Geschmack. Hier ein paar Beispiele aus der REWE Rezeptwelt: