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Dinkel

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    Dinkel zum Backen und Kochen

    Dinkel hat in den vergangenen Jahren ein Comeback in den Küchen der Deutschen gefeiert und gilt bei vielen als interessante Alternative zu herkömmlichem Weizenmehl. Dabei ist Dinkel alles andere als eine neuzeitliche Erfindung, im Gegenteil: Archäologischen Erkenntnissen zufolge wurde Dinkel schon in der Jungsteinzeit in Europa angebaut. Er stammt vom Urgetreide Emmer ab und sogar Hildegard von Bingen hielt laut Überlieferung große Stücke auf ihn. In Deutschland ist das Getreide nun wieder auf dem Vormarsch; nicht nur auf den Speiseplänen, sondern auch in der Landwirtschaft.

    Dinkel findet für die Herstellung zahlreicher Lebensmittel Verwendung und ist in unterschiedlicher Form erhältlich, zum Beispiel als:

    • Dinkelbrot oder Dinkelbrötchen
    • Dinkelmehl
    • Dinkelflocken
    • Dinkelkörner
    • Dinkelgrieß
    • Dinkelkleie
    • Dinkelwaffeln

    Sie sehen: Die Getreideart Dinkel ist wandelbar und kann vielseitig eingesetzt werden – ähnlich wie andere Getreidesorten.

    Taugt Dinkel als Alternative zu Weizen?

    Dinkelbrot liegt schwer im Trend. Viele Bäckereien haben Brötchen und Brote mit Dinkel mittlerweile in ihr Sortiment aufgenommen. Dabei zeichnet sich Dinkel durch keine außergewöhnlichen Backeigenschaften aus. Ein Trendfood ist es in jedem Fall, was unter anderem an seinem Geschmack liegt. Dinkel schmeckt ähnlich wie Weizen, verfügt jedoch über ein feines und leicht nussiges Aroma, worin er sich von anderen Getreidesorten unterscheidet.

    Die Verarbeitung von Dinkel erfordert im Vergleich zu Weizen etwas mehr Aufwand, da sich die Dinkelkörner in einem Spelz befinden, der mithilfe von Spezialgerät wie Gummiwalzenschälern oder Vertikalschleifern entfernt werden muss.

    Dinkelbrot selber backen – und andere Rezeptideen

    Wenn Sie selber ein Dinkelbrot backen möchten, benötigen Sie zunächst Dinkelmehl, das aus fein gemahlenen Dinkelkörnern besteht. Gute Backeigenschaften haben die handelsüblichen Mehlsorten Type 1050, 630 (die hellste Variante) oder Dinkelvollkornmehl. Verschiedene Ausführungen von Dinkelmehl finden Sie in der Backzutatenabteilung bei REWE. Möchten Sie mit Dinkel Pizzateig zubereiten, können Sie auch Dinkelmehl Type 812 verwenden, da es hierbei nicht so sehr auf den Volumengewinn beim Backen ankommt. Es gibt umfangreiche Rezeptsammlungen zur Herstellung von Dinkelbrot oder Dinkelvollkornbrot. Häufig kommen neben Dinkelmehl noch Leinsamen, Sonnenblumenkerne (und andere Körner), manchmal Buchweizen, Amaranth, Hirse und weitere Zutaten zum Einsatz. Dinkelmehl lässt sich verarbeiten wie herkömmliches Weizenmehl.

    In manchen Haushalten steht zudem Dinkelkleie auf dem Speiseplan. Bei Kleie handelt es sich um die Rückstände (wie Samenschalen), die nach dem Mahlen der Körner zurückbleiben, also nicht ins Mehl gelangen.

    Eine leckere Zubereitungsart sind Dinkelpfannkuchen, die Sie im Grunde wie normale Pfannkuchen herstellen, bloß anstelle von Weizen- eben Dinkelmehl verwenden. Hier noch ein paar weitere Ideen aus unserer REWE Rezeptwelt zum Ausprobieren:

    Wer von Dinkel gar nicht genug bekommen kann, hat die Möglichkeit, das Getreide als Ersatz für andere Lebensmittel zu verwenden. Als Alternative zu Reis kann Dinkel beispielsweise in Risottos, Gemüsepfannen und Eintöpfen zum Einsatz kommen.

    Übrigens findet Dinkel nicht nur in der Küche Verwendung, sondern kann auch als Füllung für Dinkelkissen dienen. Ähnlich den Kirschkernkissen können sie in der Regel im Backofen oder in Mikrowelle erhitzt und als bequeme Wärmekissen benutzt werden.