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Rösti

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Rösti – Pfannenkartoffeln mal anders

Wer an Kartoffeln aus der Pfanne denkt, dem kommen vermutlich als erstes Bratkartoffeln in den Sinn. Doch neben den herrlich knusprigen Kartoffelscheiben gibt es noch andere Kartoffelzubereitungen, die in der Pfanne gebraten werden und fantastisch schmecken. Ein bekanntes Beispiel ist die Rösti. Ja, Sie haben richtig gelesen: Der aus geriebenen Kartoffeln bestehende Fladen ist sprachlich gesehen weiblich, auch wenn sich „das Rösti“ bei vielen Menschen im alltäglichen Sprachgebrauch etabliert hat.

Die Rösti ist eine Spezialität aus der deutsch-schweizerischen Küche und wird in der Region der deutschsprachigen Schweiz und in Südbaden manchmal als Schweizer Rösti oder Röschti bezeichnet, wobei das ö gedehnt ausgesprochen wird. Sie besteht zunächst ausschließlich aus fein geriebenen Kartoffeln, die je nach Rezept mit weiteren Zutaten ergänzt werden, zum Beispiel mit Speck oder Milch. Die Kartoffeln für die Rösti können bereits gekocht sein oder in rohem Zustand mit der Reibe zerkleinert werden. Möglich sind darüber hinaus Mischformen aus gekochten und rohen Kartoffeln.

Serviert wird die Rösti entweder als Stück, das aus einem großen, pfannenfüllenden Fladen geschnitten wird, oder als kleiner Fladen, der eher wie ein Bratling aussieht. Daneben gibt es die schmackhaften Kartoffelteilchen als dreieckig geformte Rösti Ecken und runde Rösti Taler, die vorgebacken und tiefgefroren zur Zubereitung im Backofen oder in der Fritteuse im Handel erhältlich sind. Im Allgemeinen sind Rösti eher dick als dünn ausgebacken, außen knusprig und innen weich.

Rösti, Reibekuchen oder Kartoffelpuffer?

Es kommt vor, dass Röstis mit Kartoffelpuffern verwechselt werden. Der Gedanke, es handle sich um das gleiche Gericht, liegt nahe, denn schließlich bestehen sowohl Rösti als auch Kartoffelpuffer aus geriebenen Kartoffeln. Doch abgesehen von der Tatsache, dass Rösti dicker sind und Kartoffelpuffer knusprig dünn ausgebacken werden, gibt es weitere Unterschiede:

  • Der Grundteig für Kartoffelpuffer basiert immer auf rohen Kartoffeln, während Rösti ebenso aus gekochten Kartoffeln zubereitet werden können.
  • Die Rösti besteht zunächst nur aus geriebenen Kartoffeln. Der Teig gewinnt seine Bindefähigkeit lediglich aus der Kartoffelstärke. Kartoffelpuffer bestehen dagegen häufig aus einer Mischung aus geriebenen Kartoffeln, Ei und Weizenmehl und haben eine stärkere Bindung. Sie brechen deswegen nicht so leicht auseinander und sind fester als Rösti.
  • Kartoffelpuffer werden meist in ihrer ursprünglichen Form serviert und in der Rezeptur bloß geringfügig verändert. Dem klassischen Röstiteig dagegen werden häufig weitere Zutaten hinzugefügt. Es gibt Variationen wie Gemüserösti und den als Emmentaler Rösti bekannten Speckrösti. Berner Rösti werden in Milch getränkt und anschließend ausgebacken.

Reibekuchen ist ein weiterer Name, der uns im Zusammenhang mit Kartoffelprodukten für die Zubereitung in der Pfanne einfällt. Dabei handelt es sich lediglich um ein anderes Wort für Kartoffelpuffer.

Rösti selber machen – Tipps

Rösti selber zu machen, ist zwar ein bisschen aufwendig, die Mühe jedoch absolut wert, denn Rösti schmecken selbst gemacht einfach nur köstlich. Ein Rösti Rezept brauchen Sie dafür eigentlich nicht, denn die geriebenen Kartoffeln werden lediglich mit etwas Salz und Muskatnuss vermengt und nach einigen Minuten Ziehzeit ausgepresst, um die Flüssigkeit zu reduzieren. Die spannende Frage ist eher: Welche Kartoffeln sollen Sie verwenden und ist es besser, sie gekocht oder roh zu verarbeiten?

Ob gekochte oder rohe Kartoffeln die Grundlage der Rösti sein sollen, ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Vorgekochte Rösti sind in der Mitte etwas weicher und haben nicht die typische Faserigkeit roh geriebener Kartoffeln. Je nachdem, für welche Variante Sie sich entscheiden, fällt die Wahl der verwendeten Kartoffelsorte anders aus. Bevorzugen Sie roh geriebene Kartoffeln, empfehlen wir Ihnen, mehligkochende Kartoffeln als Basis zu nehmen. Festkochende Kartoffeln sind dagegen die bessere Wahl, wenn Sie sie vor dem Reiben kochen möchten – im Falle von mehligkochenden Sorten wäre es nach dem Kochen gar nicht mehr möglich, die Kartoffeln zu reiben, da sie Ihnen einfach in der Hand zerfallen.

Bleibt schließlich die Frage nach der geeigneten Pfanne. Es gilt zu vermeiden, dass die Rösti in der Pfanne anbrennt. Das Ziel ist eine leicht gebräunte Kruste an der Außenseite. Pfannen ohne Beschichtung bergen die Gefahr, dass die Rösti beim Braten haften bleibt. Idealerweise verwenden Sie eine Eisenpfanne. Sie hat den Vorteil, dass Sie sie stark erhitzen können und nichts so schnell anklebt. Beschichtete Pfannen sind ebenfalls geeignet, dürfen aber nicht so stark erhitzt werden, entsprechend kann die Zubereitung etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Verwenden Sie ein Fett, das hoch erhitzbar und neutral im Geschmack ist, zum Beispiel Butterschmalz oder Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl und Rapsöl. Die Röstimasse drücken Sie leicht in der Pfanne an, dann lassen Sie sie circa zehn Minuten – am besten mit Deckel – fest werden. Anschließend ist die Rösti bereit zum Wenden und kann ohne Deckel weiter ausgebacken werden, ungefähr fünf bis zehn Minuten. Bei kleineren und dünneren Rösti fällt die Backzeit geringer aus als bei dickeren Kartoffelfladen. Orientieren Sie sich an der Farbe: Ist die Rösti knusprig gebräunt, ist das ein Zeichen dafür, dass sie fertig ist. Zur Sicherheit empfiehlt es sich, gerade wenn Sie zum ersten Mal Rösti selber machen, sie aufzuschneiden und sicherzustellen, dass sie innen durch ist, bevor Sie sie servieren.

Köstliche Rösti Rezepte zum Ausprobieren

Rösti lassen sich in unzähligen Variationen zubereiten und können zu vielen Gerichten als Beilage gereicht werden. Die ursprüngliche Schweizer Rösti wird klassischerweise zum Zürcher Geschnetzelten serviert und harmoniert perfekt mit der cremigen Sahnesoße. Doch auch andere Fleischgerichte mit Soße und Ragouts schmecken vorzüglich mit der Kartoffelzubereitung. Daneben passen Fisch und Gemüsezubereitungen mit Soße hervorragend zu knusprigen Rösti. Lassen Sie sich von klassischen Darreichungsformen nicht einschränken – werden Sie kreativ! Vielleicht haben Sie ja Lust auf etwas Ausgefallenes wie einen Rösti Auflauf mit würzigem Schweizer Käse oder Fingerfood aus Röstitalern?

Wenn Sie noch ein paar Ideen brauchen, stöbern Sie in der Rezeptwelt von REWE und lassen sich von köstlichen Kartoffelrösti Rezepten inspirieren, zum Beispiel:

Falls Sie sich unsicher sind, welche Menge Rösti Sie pro Person einkalkulieren müssen: Rechnen Sie ungefähr mit 250 Gramm pro Person, sofern es sich um eine Beilage handeln soll. Das ist ein allgemeingültiger Orientierungswert für sättigende Beilagen.

Sie haben keine Zeit oder keine Lust, Kartoffeln zu reiben und Rösti selber zu machen? Wenn es schnell gehen soll, greifen Sie auf fertige Kartoffelzubereitungen von REWE zurück. Damit gelingen Ihnen im Handumdrehen herrlich knusprige Rösti!