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Ajvar

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Ajvar – Paprikamus für pikante und vielseitige Gerichte

Wer Paprika liebt und gerne zum Würzen verwendet, dem ist vielleicht schon einmal Ajvar begegnet. Das Würzmittel wird meist in kleinen, abgefüllten Gläsern angeboten und wirkt allein aufgrund seiner kräftigen, orange-roten Farbe verheißungsvoll. Aber was ist Ajvar eigentlich? Bei Ajvar (manchmal Ajwar geschrieben) handelt es sich um eine Würzpaste aus Paprika, die sich insbesondere in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens großer Beliebtheit erfreut. Woher Ajvar ursprünglich kommt, ist allerdings umstritten. Fakt ist, dass die Speise auch in der Türkei und in anderen Ländern und Regionen Südosteuropas, vor allem dem Balkan, bekannt ist. Ajvar bezeichnet entweder ein reines Mus aus Paprika oder eine Mischung aus Paprika- und Auberginenmus. Die erste Variante gilt als klassische Form von Ajvar, während die zweite eine modernere Version darstellt.

Ajvar selber machen – so geht’s!

Selbstgemacht schmeckt Ajvar ebenfalls köstlich. Die Herstellung ist zwar nicht schwierig, dafür recht langwierig. Wer Ajvar auf traditionelle Weise zubereiten möchte, verwendet ausschließlich rote Paprikaschoten. Sie werden von Kernen und Schalen befreit, angeröstet und in heißem Öl unter ständigem Rühren langsam gebraten, bis die Masse die Konsistenz von Mus erreicht. Das kann mehrere Stunden dauern. Um die Paste anschließend zu würzen, verwenden Sie lediglich Salz und Pfeffer.

Die moderne Variante von Ajvar basiert nicht allein auf Paprika, sondern auf einer Mischung aus Paprika und Auberginen. Die Schoten werden entkernt und zusammen mit den Auberginen im Backofen geröstet, wodurch sie sich im zweiten Schritt leichter schälen lassen. Anschließend werden sie zusammen mit einer Mixtur aus Knoblauch, Zwiebeln, Zitronensaft, Salz und Pfeffer in einem Mixer püriert. Falls Sie es ein wenig schärfer mögen, können Sie Peperoni hinzugeben. Grundsätzlich ist es möglich, die Zutaten lediglich kleinzuhacken, mit dem Pürierstab oder im Mixer erreichen Sie jedoch eine cremigere Konsistenz. Zu guter Letzt wird die Masse noch einmal mit Wasser aufgekocht, und zwar so lange, bis sämtliche Flüssigkeit verdampft ist. Auf die Art erhalten Sie am Ende ein sämiges Mus. Falls Sie sich Arbeit ersparen möchten, können Sie Ajvar ganz einfach im Thermomix zubereiten. Alle Zutaten für selbst gemachtes Ajvar finden Sie bei REWE.

Leckere Rezepte mit Ajvar

Ajvar ist insbesondere in der serbisch-mazedonischen Küche beliebt und findet in regionalen, südosteuropäischen und orientalischen Gerichten Verwendung, zum Beispiel für Gjuwetsch (Schmorgericht aus Gemüse und Fleisch), Cevapcici (Hackfleischröllchen), gefüllte Bifteki (Hackfleischfrikadellen), Pilaw (Reisgericht) und Rasnici (gegrillte Fleischspieße). Damit sind die Einsatzgebiete von Ajvar jedoch lange nicht erschöpft – weitere Verwendungsmöglichkeiten sind:

  • Ajvar als Dip: Mit Quark oder Joghurt zu einem köstlichen Dip verrührt, passt Ajvar wunderbar zu Gemüse, kalten und warmen Fleischgerichten und sonstigem Fingerfood.
  • Ajvar als Würzpaste: Ajvar verleiht Suppen, Saucen und Currys im Handumdrehen eine würzige, pikante Note.
  • Ajvar als Aufstrich: Pur auf Pitabrot oder Sandwiches kommt der Paprikageschmack von Ajvar wunderbar zur Geltung. Zudem eignet sich Ajvar als Alternative für Tomatensoße auf Pizzen und Flammkuchen.

Falls Sie noch mehr Inspiration benötigen, um Ajvar in Rezepte einzubinden, versuchen Sie es doch einmal mit folgenden Vorschlägen aus unserer REWE Rezeptwelt:

Bei REWE können Sie fertigen Ajvar kaufen und unsere oder eigene Rezepte ausprobieren. Wenn Sie es nicht so gerne scharf mögen, greifen Sie auf milden Ajvar, eine abgeschwächte Variante, zurück. Dann heißt es nur noch: würzen und genießen!