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Rosinen & Sultaninen

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Wissenswertes zu Rosinen

Zu sehr nach dem Äußeren zu gehen, zählt bei Rosinen nicht. Sie sehen vielleicht nicht besonders appetitlich aus, sind aber vor allem zur Weihnachtszeit ein beliebter Bestandteil vieler Backwaren. Die einen lieben Rosinen, die anderen überhaupt nicht; an kaum einem Lebensmittel scheiden sich die Geister so sehr. Wo Rosinen drin sind, prägen sie den Geschmack wesentlich mit und machen das Gericht oder Gebäck erst zu etwas ganz Besonderem.

Der Oberbegriff Rosinen bezeichnet getrocknete Weintrauben beziehungsweise Weinbeeren. Geläufig sind zudem die Bezeichnungen Sultaninen und Korinthen. Dabei handelt es sich um Unterarten mit speziellen Eigenschaften: Sultaninen haben eine hellere, goldgelbe Farbe und sind ausgesprochen süß. Gewonnen werden sie aus der Sultana-Traube, die vor allem in der Türkei, in Kalifornien (USA), in Südafrika und Australien angebaut wird. Korinthen dagegen bezeichnen die schwarzbraune, manchmal schwarzblaue Variante, die aus der Rebsorte Korinthiaki (vor allem verbreitet in Griechenland) hergestellt wird.

Passen Rosinen in eine gesunde Ernährung?

Wer Wert auf eine ausgewogene Ernährung legt und Lust auf Süßes bekommt, ist mit Rosinen sicherlich besser beraten als mit Schokolade. Rosinen gelten als basisches Lebensmittel und enthalten unter anderem Ballaststoffe und Kalium. Die genauen Inhaltsstoffe und der Geschmack von Rosinen variieren etwas je nach Sorte, was daran liegt, dass sie von unterschiedlichen Traubenarten stammen. Tatsächlich kann die eine Sorte demnach anders schmecken, farblich abweichen und größer oder kleiner sein als die andere. Manche Arten sind besonders aromatisch, andere weniger geschmacksintensiv. Um herauszufinden, welche am besten schmeckt, sollten Sie verschiedene probieren. 

Aufgrund ihres leckeren, saftigen Geschmacks sind sie nicht nur in den weihnachtlichen Christstollen, sondern beispielsweise in Studentenfutter-Mischungen zu finden. Natürlich können sie einfach pur genascht oder in anderen Gerichten verarbeitet werden. Achtung: In größeren Mengen können Rosinen abführend wirken!

Wie entstehen Rosinen und woher kommen sie?

Während die schwarzen Beeren, beziehungsweise Trauben für Korinthen, oft aus Griechenland stammen, kommen andere Rosinen aus vielen verschiedenen Ländern, wobei es natürlich Schwerpunkte gibt, etwa die USA, die Türkei, sowie unterschiedliche Regionen Afrikas und Australien. Überall dort, wo Weinbeeren angebaut werden, können logischerweise Rosinen ihren Ursprung haben. Die Beeren werden meist direkt vor Ort getrocknet und dann zu ihrem Bestimmungsort verschifft.

Schon die Alten Ägypter waren auf die Idee gekommen, Weintrauben in der Sonne zu trocknen. Dass Jahrtausende später bis zu 100 Millionen Tonnen Rosinen pro Jahr produziert werden würden, hätten sie sich wohl nicht vorstellen können. Was sich aber trotz der enormen Mengen nicht sehr verändert hat, ist die Trocknung der Früchte. Zunächst braucht es überreife Weintrauben, die erst nach allen anderen gelesen werden. Der Trocknungsprozess geschieht dann entweder an der Luft (überwiegend), wahlweise in der Sonne oder im Schatten – oder aber in industriellen Trockenanlagen. Vor allem schattengetrocknete Rosinen sind ausgesprochen aromatisch und lecker. Die wasserhaltigen Weinbeeren verlieren bei der Trocknung bis zu 85 Prozent ihres Wassers, schrumpeln daher zusammen.

Produktion und Zusatzstoffe

Nach der Trocknung der Trauben folgt ein zweiter wichtiger Schritt, bei dem die Rosinen für den Handel und den Transport vorbereitet werden. Für eine möglichst lange Lagerfähigkeit werden die Trockenfrüchte geschwefelt. Dieser Vorgang ist für einige Lebensmittel typisch und nennt sich auch Bleichen. Schwefel ist für den menschlichen Körper nicht gesund, weshalb ab einer festgelegten Obergrenze das Produkt als "geschwefelt" gekennzeichnet sein muss. Im Handel sind diese Produkte selten. Wer sichergehen möchte, kann auf Bio Rosinen oder als "natural" gekennzeichnete Varianten zurückgreifen. Ihnen wird kein Schwefel zugesetzt, dafür sind sie nicht ganz so lange haltbar.

In aller Regel erfolgt beim Anbau eine Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln. Damit wird verhindert, dass die Trockenfrüchte später in der Tüte zusammenkleben und die Beeren beim Lesen und Abreißen vom Stiel aufplatzen. Um chemische Rückstände zu entfernen, sollten Rosinen vor dem Verzehr gut gewaschen werden. In heißem Wasser geht auch ein Teil des Schwefels verloren.

Dürfen Kinder und Babys Rosinen essen?

Grundsätzlich sind Rosinen bei Kindern aufgrund ihres süßen Geschmacks als Nascherei beliebt und ungefährlich. Sie sollten lediglich darauf achten, ungeschwefelte Produkte zu kaufen. Gerade Kinder können empfindlich auf die behandelten Früchte reagieren. Babys und Kleinkinder sollten generell noch keine Rosinen bekommen, da die Verschluckungsgefahr zu groß ist. Ein festgelegtes Mindestalter für den Verzehr von Rosinen gibt es nicht, Eltern müssen daher selber einschätzen, ab wann sie ihren Kindern die süßen Trockenfrüchte geben wollen. Für Schwangere ist die Nascherei unbedenklich. Jedoch sollten (werdende) Eltern lieber höherwertige Rosinen beziehungsweise Rosinen aus biologischem Anbau kaufen.

Welche Rosinen sind zum Backen und Kochen geeignet?

Rosinen sind letztendlich immer Rosinen, wie man sie kennt, daher müssen Sie für Rezepte, in denen Rosinen beziehungsweise Sultaninen oder Korinthen nötig sind, kein spezielles Produkt kaufen. Sie können alle Rosinen nutzen, die im Supermarkt bei den Trockenfrüchten oder bei den Backzutaten zu finden sind. Zur besseren Verarbeitung kann es übrigens hilfreich sein, die Rosinen kurzzeitig in Wasser oder Rum einzulegen, um das Aroma noch zu verstärken und zu verfeinern.    

Wenn Sie Rosinen kaufen möchten, sind Sie bei REWE richtig. Bei uns finden Sie Produkte unterschiedlicher Hersteller und Marken.

Abschließend noch ein paar leckere Ideen zum Kochen und Backen mit Rosinen aus unserer REWE-Rezeptwelt:

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!