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Gans

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Gans – nicht nur an Weihnachten ein Hochgenuss für Geflügelfans

Während es in einigen Regionen Deutschlands Tradition ist, an Heiligabend Würstchen und Kartoffelsalat zu reichen, setzen sich in anderen Gegenden die Gäste gar nicht erst an den Tisch, bevor nicht die Weihnachtsgans serviert wurde. Egal, ob in einem Stück oder schon tranchiert – der Anblick des goldbraun gebratenen Geflügels lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, ehe man überhaupt den ersten Bissen probiert hat. Gans ist eine der beliebtesten Geflügelsorten der Deutschen, neben Hühnchen, Pute und Ente.

Gänsegeflügel wird nach Alter und Haltung der Gänse unterschieden:

  • Frühmastgans: Die Gans ist 10 bis 12 Wochen alt und wiegt 2 bis 3,4 Kilogramm.
  • Junge Gans: 7 bis 9 Monate alte Gans, die 4 bis 6 Kilogramm schwer ist.
  • Hafermastgans: Gans erhält in der dreiwöchigen Endmastzeit täglich 500 Gramm Hafer.
  • Gras- oder Weidegans: Auf der Weide freilaufende Gans, die nicht oder nur kurz gemästet wird. Diese Gänse haben ein sehr aromatisches Fleisch.

Wie bei anderen Geflügelsorten kannst du Gans im Ganzen oder Teilstücke des Geflügels erwerben, beispielsweise Brust und Keulen. Gänseleber ist vorwiegend in Dosen erhältlich und bei der preisintensiven Stopf- oder Fettleber handelt es sich immer um ein importiertes Produkt, weil das Stopfen von Gänsen in Deutschland verboten ist. Welche Gans du kaufst, ist dir überlassen, grundsätzlich gilt aber, dass das Fleisch freilebender Gänse eine bessere Qualität hat. Junge Gänse haben einen höheren Fleischanteil, wohingegen bei einer älteren Gans der Knochen- und Fettanteil größer ist. Während Enten das ganze Jahr über Saison haben, ist Gans im Spätherbst und Winter erhältlich. Daher wird das schmackhafte Geflügel bevorzugt zu besonderen Anlässen in der kalten Jahreszeit gereicht, etwa als die schon angesprochene Weihnachtsgans oder als Martinsgans. Natürlich kannst du ganzjährig auf tiefgekühlte Produkte zurückgreifen.

Gans zubereiten und tranchieren

Du kannst Gans auf verschiedene Weise zubereiten, wobei die Königsklasse der Gänsebraten ist. Ob du die Gans nach Rezept verarbeitest oder improvisierst, muss letztlich du entscheiden. Für den ersten Versuch empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine Anleitung zu Hilfe zu nehmen. Es gibt viele Rezepte mit ganz unterschiedlichen Gansfüllungen und passenden Beilagen, zum Beispiel diese Vorschläge aus unserer REWE Rezeptwelt:

Wichtig ist in jedem Fall, dass du das Geflügel innen und außen gut abwäschst und danach etwas trocken tupfst, bevor du die Gans füllst. Nach dem Befüllen nähst du die Gans zu oder nutzt eine Rouladennadel zum Verschließen. Die Gans muss lange im Backofen bleiben, je nach Größe circa drei bis vier Stunden. Eine Gans mit sechs Kilogramm reicht für ungefähr sechs Personen.

Zum Tranchieren benötigst du eine Geflügelschere oder ein sehr scharfes Messer. Trenne zunächst die Keulen heraus, indem du um die Gelenke herumschneidest. Dann schneide am Brustbein entlang. Kleine Gänse kannst du einfach halbieren, indem du noch am Rückenteil entlangschneidest, bei größeren empfiehlt es sich, schräge Streifen zu Seiten des Brustknochens zu schneiden.

Gänsebrust kannst du vielfältig zubereiten, je nach Rezept zum Beispiel in der Pfanne braten oder im Backofen garen. Bevor du Gänsekeulen brätst, was am besten im Backofen funktioniert, kochst du sie in Salzwasser gar. Hier ein paar Vorschläge aus der REWE Rezeptwelt, wie man Gänsekeulen zubereiten kann:

Wir wünschen guten Appetit!