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Rotwein

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    Rotwein – Edle Tropfen aus Trauben

    Ob bei einem romantischen Candle-Light-Dinner im italienischen Restaurant oder beim Weihnachtsmarktbesuch mit Freunden – Rotwein rundet genussvolle Momente erst richtig ab. Bereits Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung wurde im vorderasiatischen Raum Wein kultiviert. Der Genuss des Weines sollte eine Nähe zu den Göttern herstellen. Auch in späteren Religionen hat Wein eine große Rolle gespielt. Der Bibel zufolge hat Jesus sogar Wasser in Wein verwandelt.

    Vor allem aber ist Rotwein Bestandteil unseres modernen, genussvollen Lifestyles. Inzwischen gibt es eine große Auswahl an guten Weinen im Supermarkt, so dass für den alltäglichen Bedarf ein Besuch im Weinhandel nicht erforderlich ist. Bei REWE finden Sie ein breites Sortiment an deutschen und internationalen Rotweinen.

    Von der Maische zum vollendeten Genuss

    In der Gesetzgebung der EU klingt die Definition von Wein weniger verheißungsvoll, sondern eher technisch. Dort ist zu lesen, dass Wein “ein Erzeugnis [ist], das ausschließlich durch vollständige oder teilweise Gärung der frischen, auch gemaischten Weintrauben oder aus Traubenmost gewonnen wird“. Traubenmost ist die Basis für Weißwein. Für die Herstellung von Rotwein wird die sogenannte Maische aus ganzen Trauben verwendet, die vor der Gärung zerdrückt werden. Daher stammt die intensive Farbgebung, denn die roten bis blauen Traubenschalen, Träger von Farb- und Aromastoffen, sind am Gärungsprozess beteiligt und werden erst später als Trester abgefiltert.

    Die Herstellung von Rotwein ist eine hochprofessionelle Angelegenheit, bei der wenig dem Zufall überlassen wird. Wie lange ein Gärungsprozess dauert, wann er gestoppt wird, welche Hilfsstoffe dabei verwendet werden – all das unterliegt strengen Kontrollen. So wird beispielsweise Eiklar, Gelatine oder ein Protein aus der Fischblase verwendet, um Trübstoffe zu binden, den Wein zu klären und den Geschmack zu mildern. Das bedeutet, dass regulär im Handel erhältlicher Wein in der Regel mit Hilfe tierischer Produkte hergestellt wird und somit nicht vegan ist. Mittlerweile gibt es jedoch ein wachsendes Angebot veganer Weine auf dem Markt. Sie sind auf dem Etikett entsprechend gekennzeichnet.

    Vom Herstellungsprozess hängt eine weitere, wichtige Eigenschaft ab: die sogenannte Restsüße. Der Zucker in den Trauben wird während des Gärungsvorgangs von Hefen aufgespalten, wobei Alkohol und Kohlensäure entstehen. Je nachdem, wie zuckerhaltig eine Rebsorte ist, bleibt nach dem Gärungsprozess noch eine gewisse Menge Zucker übrig. Die separate Zugabe von Zucker ist nicht erlaubt. Stattdessen wird bei Sorten mit wenig Eigenzucker manchmal unvergorener Traubenmost zugefügt. Grundsätzlich gilt: Trockene Weine haben am wenigsten Restsüße, liebliche am meisten. Das Etikett verrät Ihnen, in welche Kategorie ein Rotwein fällt.

    Weinsorten und Anbaugebiete

    Rotwein wird in vielen Ländern hergestellt. Große Weinproduzenten in Europa sind unter anderem:

    • Deutschland
    • Italien
    • Frankreich
    • Spanien
    • Portugal

    Sowohl die verwendete Rebsorte als auch der Erntezeitpunkt bestimmen maßgeblich den Geschmack des Weins. Einige Weine werden nur aus einer Rebsorte gewonnen, andere sind Mischungen aus verschiedenen Sorten. Eine der beliebtesten Rotweinsorten ist der Spätburgunder, mitunter Schwarzburgunder oder im Französischen Pinot noir genannt. Er wird mittlerweile weltweit angebaut. Sein Geschmack ist vollmundig und samtig und erinnert an Brombeeren. Die unter Kennern ebenfalls sehr geschätzte Sorte Merlot stammt aus Frankreich und wird dort sortenrein abgefüllt oder mit anderen Sorten abgerundet.

    Ausschlaggebend für die Namensgebung sind häufig die Anbaugebiete. Das bekannteste Beispiel ist wohl der Bordeaux, der aus der gleichnamigen Region in Frankreich stammt.

    Welcher Rotwein passt zu welcher Speise?

    Sie möchten vielleicht nicht tief in die Weinkunde einsteigen, sondern lediglich einen passenden Rotwein zu einem Gericht auswählen – oder die passende Speise zu einem Wein.

    Als Faustregel können Sie sich merken: Zu leichten Gerichten sollten Sie leichte Weine wählen, also solche mit dezentem Aroma. Gerichte mit sauren Komponenten sollten Sie mit eher süßen Weinen ausgleichen. Scharfes Essen verträgt als Pendant fruchtig-aromatische Weine. Rotwein passt grundsätzlich hervorragend zu rotem Fleisch, gebratenem Geflügel, Pasta mit Sahnesoße und jeder Art von Käse.

    Backen und Kochen mit Rotwein

    Welcher Rotwein empfiehlt sich als Kochwein? Intensiv würzige Speisen wie Lammragout vertragen einen kräftigen Wein, ein Rotweinkuchen kann eine fruchtigere Sorte gut vertragen. Der Alkoholgehalt spielt keine Rolle, denn beim Kochen entweicht der Alkohol ohnehin, zumindest, wenn Sie das Gericht lange genug kochen. Zurück bleiben die Aromen, die den Geschmack abrunden.

    Ein Qualitätswein mit gehaltvollem Aroma ist ein wohlschmeckender Kompromiss zwischen billigem Tafelwein und einem sehr edlen Tropfen, den Sie lieber für einen besonderen Anlass aufheben möchten.

    Rotwein richtig genießen

    Bevor Sie den Rotwein trinken, lassen Sie ihn eine Zeit lang offen stehen, am besten in einem Rotweinglas oder einer Karaffe. Durch den Kontakt mit der Luft entfalten sich die Aromen erst richtig und der Wein kann „atmen”. Damit er möglichst gut belüftet wird, haben Rotweingläser ihre klassisch bauchige, ausladende Form.

    Um ein vollendetes Geschmackserlebnis garantieren zu können, braucht der Rotwein Temperatur. Auf dem Etikett des jeweiligen Weines ist die empfohlene Trinktemperatur angegeben. Vor dem Genuss sollten Sie die Weine entsprechend temperiert lagern. Im Gegensatz zu Weißwein wird Rotwein allerdings nicht kalt serviert.

    In einer ungeöffneten Flasche ist Rotwein sehr lange haltbar. Die optimale Lagertemperatur für eine lange Haltbarkeit liegt zwischen 10 und 16 Grad. Sobald die Flasche geöffnet ist, verliert der Wein schnell an Haltbarkeit. Einige Tage können Sie angebrochenen Wein noch trinken, wenn Sie ihn gekühlt und verschlossen aufbewahren.

    Übrigens, falls Sie aus Versehen mal etwas verschütten: Rotweinflecken sollten Sie so schnell wie möglich behandeln, zunächst mit viel Wasser, anschließend geben Sie die Textilien am besten sofort in die Waschmaschine. Verwenden Sie ein Vollwaschmittel mit Bleichstoffen, um die rote Farbe zu entfernen!