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Kakao & Mischgetränke

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    Kakao ist heiß und kalt ein echter Genuss

    Eine leckere Tasse Kakao, ein knuspriger Butterkeks und ein gutes Buch – wer hat diese Kombination als Kind nicht geliebt? Ob als Heißgetränk an kalten Wintertagen oder mit kalter Milch schnell in einer Tasse angerührt, Kakao schmeckt einfach immer und zählt nicht umsonst zu den Lieblingsgetränken vieler großer und kleiner Kinder. Wenn von Kakao die Rede ist, dann ist in der Regel der aromatische, schokoladige Drink gemeint. Eigentlich bezeichnet Kakao jedoch die Masse, die aus gerösteten und fermentierten Kakaobohnen entsteht. Erst aus dem Mischen der Kakaomasse beziehungsweise des Kakaopulvers mit Zucker und Milch entsteht das beliebte Getränk.

    Bei REWE finden Sie eine große Auswahl an Produkten, um im Handumdrehen Kakao zuzubereiten:

    Herkunft und Herstellung von Kakao

    Der Herstellung von Kakao liegen die Früchte des Kakaobaumes zugrunde, der ursprünglich in Mittelamerika beheimatet ist, heute aber in vielen weiteren tropischen Gebieten angebaut wird. Der Kakaobaum ist von knorriger Gestalt und kann eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. Seine Früchte erinnern optisch an Gurken und werden bis zu 25 Zentimeter lang. In ihrem Fruchtfleisch befinden sich weiße Samenkerne, die sogenannten Kakaobohnen, aus denen später die Kakaomasse produziert wird.

    Doch wie entsteht nun aus den weißen Kakaosamen das uns vertraute, dunkle Kakaopulver? Zunächst werden die Kakaobohnen fermentiert und getrocknet. Die Fermentation beziehungsweise Gärung sorgt zum einen für die dunkelbraune Farbe der Kakaomasse, und zum anderen dafür, dass der recht bittere, natürliche Eigengeschmack der Samen deutlich abgemildert wird. Nach diesem Verarbeitungsschritt nähern wir uns bereits dem unverwechselbaren, charakteristischen Geschmack von Kakao. Das volle Aroma entwickelt sich allerdings erst im nachfolgenden Schritt, und zwar während des Röstens der Bohnen. Im Anschluss daran werden sie zerkleinert, von Schalen befreit und gemahlen. Während des Vorgangs verflüssigt sich der Fettanteil und bildet die Kakaobutter, aus der ein Teil abgepresst wird. Der so entstehende Kakaokuchen und die Kakaobutter bilden die Basis für die Produktion von Kakao.

    Wird der Kakaokuchen gemahlen, entsteht Kakaopulver, das – je nach Kakaobutteranteil – in verschiedenen Fettstufen erhältlich ist. Die Ausführungen unterscheiden sich zudem hinsichtlich ihres Geschmacks voneinander:

    • Schwach entölter Kakao (mindestens 20 Prozent Kakaobutteranteil): dunkel, mild, voller Geschmack, ideal für Kakaogetränke geeignet
    • Stark entölter Kakao (mindestens 8 Prozent Kakaobutteranteil): mager, herb, ideal zum Backen geeignet
    • Holländischer Kakao: mit Wasserdampf und Laugen behandelt, dunkel, fein, mild, ebenfalls gut für Kakaogetränke geeignet

    Schon bei den Azteken und Mayas war Kakao beliebt. Nicht allein wegen des Geschmacks, sondern aufgrund seiner mutmaßlich belebenden Wirkung, die auf einen Inhaltsstoff namens Theobromin zurückzuführen ist. Da Theobromin weitaus weniger anregend wirkt als zum Beispiel Koffein, ist der Verzehr von Kakao für Kinder unbedenklich. 

    Unterschiede zwischen Edelkakao, Konsumkakao und Biokakao

    Im Handel finden Sie unterschiedliche Kakaosorten, die als Konsumkakao, Edelkakao und Biokakao deklariert sind.

    • Konsumkakao („Forastero-Kakao“) wird aus Kakaopflanzen gewonnen, die robust und ertragreich sind. Er punktet zwar mit einem kräftigen Kakaogeschmack, lässt jedoch feine Nebenaromen missen und kann mitunter herb bis bitter schmecken.
    • Edelkakao („Criollo-Kakao“) stammt vor allem aus Venezuela und Ecuador. Die Kakaobohnen dieser Sorte werden als besonders edel gehandelt und punkten mit einem sehr feinen, angenehmen Aroma. Da die empfindliche Kakaopflanze nicht derart viel Ertrag einbringt wie es beim Forastero der Fall ist, ist der Criollo zum einen kostenintensiver und dient zum anderen ausschließlich der Herstellung hochwertiger Kakaoprodukte.
    • Biokakao beschreibt eine Sorte, für deren Herstellung die Kakaobäume unter kontrolliert biologischen Bedingungen angebaut werden. Beim Düngen kommt kaum Chemie zum Einsatz, was allerdings den Anbau erschwert, da Kakaobäume sehr anfällig für Krankheiten und Verletzungen sind. Dementsprechend ist Biokakao etwas teurer.

    Wie wird aus Kakao Schokolade?

    Nicht nur als Kakaogetränk, auch in Form von Schokolade ist Kakao bei Groß und Klein sehr beliebt. Um Schokolade zu erhalten, wird der Kakaomasse Kakaobutter hinzugefügt – je nach gewünschtem Fettanteil. Anschließend wird die Masse mit Milch- oder Sahnepulver und Zucker vermengt. Je nach Sorte kommen noch Gewürze wie Vanille oder Zimt und weitere Zutaten, etwa Nüsse oder Mandeln, hinzu. Konservierungs- und Farbstoffe dürfen nicht zugesetzt werden. Um die Schokolade fließfähiger zu machen, kommt vor allem Sojalecithin zum Einsatz, ein sogenanntes Phospholipid, das aus der Sojabohne oder Sojaöl gewonnen wird. Es macht die Schokolade außerdem widerstandsfähiger, haltbarer und verleiht ihrer Oberfläche mehr Glanz. Hochwertige Schokolade punktet mit einem hohen Anteil an Edelkakao, während minderwertige Schokolade vorwiegend aus Konsumkakao, Magermilch und viel Zucker besteht.

    Kakao ist in der Küche vielseitig einsetzbar

    Kakao wird hauptsächlich als Heiß- oder Kaltgetränk in Verbindung mit Milch oder Wasser genossen oder zum Backen verwendet. So ist Kakao nicht nur die Basis für herrlichen Schokoladenkuchen, sondern dient ebenso dazu, Kuchenteig dunkler einzufärben oder ein schokoladiges Aroma zu verleihen. Wenn Sie Schokoladeneis selbst herstellen, kann die Zugabe von Kakao den Geschmack noch einmal hervorheben, genauso wie es bei Pudding der Fall ist. Als Topping ist er ebenfalls wunderbar geeignet, beispielsweise auf Tiramisu, Kaffeespezialitäten oder Milchreis. Kakao kann aber auch anders und entfaltet sein Potenzial nicht bloß in süßen, sondern sogar in herzhaften Gerichten. In Verbindung mit Fleisch und bei der Herstellung pikanter Soßen kann Kakao zu neuen Geschmackserlebnissen verhelfen. Zudem harmoniert er wunderbar mit schärferen Komponenten, wie etwa Chili, und kann zusammen mit Salz als Gewürz verwendet werden, das zu Fisch, Fleisch und Gemüse gleichermaßen passt. Probieren Sie Kakao als Bestandteil einer leckeren Soße und mit pikanten Zutaten doch einmal anhand dieses Rezepts: Taschen mit Schweinenacken, Kartoffelstampf und Mole!

    Falls Ihnen die Kombination doch etwas zu exotisch erscheint, finden Sie in der REWE-Rezeptwelt eine große Anzahl weiterer toller Rezepte mit Kakao, wie:

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